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300 Tonnen Kartoffeln werden in 35 Tonnen Kartoffelflocken umgewandelt und an Familien im Senegal verteilt.
St. Pölten - Soziale Kompetenz hat ein Bio-Landwirt und Lebensmittelproduzent aus dem Weinviertel bewiesen. Michael Piatti spendete aus Anlass der Hungerkrise in der Sahelzone 300 Tonnen Erdäpfel. Die Aktion wurde laut einer Aussendung der Caritas St. Pölten von der Firma Agrana unterstützt, die die Erdäpfel in 35 Tonnen haltbare Kartoffelflocken umgewandelt hat.
Die Lebensmittelspende wird am Donnerstag in Gmünd Richtung Senegal verladen. Am 7. August wird sie in Dakar erwartet. Die Caritas St. Pölten Auslandshilfe kooperiert eng mit der Caritas Senegal, die das Gut annehmen und an betroffene Familien verteilen wird. (APA, 11.7.2012)
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gehört. "Entwicklungshilfe" wie man sie nicht braucht.
Was werden die Empfänger wohl mit den Erdäpfelflocken machen? Kauen? Wir werden doch wohl nicht voraussetzen, dass es genügend sauberes Wasser und Brennholz zum Wasserkochen gibt.
Der Cousin des Grafen Lobby (Mensdorff) und die geweihten Wohltäter brüsten sich hier mit der am wenigsten nachhaltigen und gefährlichsten Form der "humanitären Hilfe".
aber wenn man die Kosten und den Energieaufwand bedenkt, den diese ganze Aktion kostet, das Umwandeln in Flocken, der Transport etc, dann wäre es vielleicht doch vorteilhafter, das dafür aufgewandte Geld direkt an die Betroffenen zu verteilen, damit würden auch lokale bäuerliche Strukturen unterstützt, und nicht zerstört, wie bei vielen Lebensmittellieferungen aus dem Ausland
dass die ware angenommen wird und dort dann nicht bei unzureichender lagerung wegen zuständigkeitssteitereien verfault.
in haiti stehen seit dem erdbeben ganze lagerhäuser voller verfaulender und verrostender hilfsgüter/maschinen im hafen herum, in diversen islamischen ländern wird keine hilfe von ungläubigen angenommen, in nordafrika hat man vor jahren usa-beschriftete hilfs-reis-säcke gleich ins meer geschmissen, weil man die usa nicht mag.
btw: ich würde einen reissack aus den usa auch nicht nehmen. wer weiß, was da drinnen ist.
aber im ernst: ist sicher ein problem, dass gut gemeinte hilfe auch professionell abgewickelt werden muss. trotzdem finde ich die aktion gut. hoffentlich haben sie in der sahelzone genügend (sauberes) wasser um die flocken auch zu verwenden. und hoffenlich spielen die lokalen behörden soweit mit, dass die hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
So sehr ich die Hilfsbereitschaft schaetze, aber wichtiger waere eine Hilfe zur Selbsthilfe - die Menschen muessen lernen sich selbst zu versorgen. Die 300t helfen zuerst, aber ohne Zusatzmassnahmen geht nicht viel weiter und die Menschen sind naechstes Jahr wieder von Hilfslieferungen abhaengig.
Grundsätzlich richtig, aber
1. kann man Menschen in einer solchen Notsituation nicht verhungern lassen
2. ist es relativ schwierig sich selbst zu helfen wenn einem die Nahrung auf dem Feld vertrocknet oder man erst gar nichts anbauen kann weil man enteignet wurde.
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