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Wien - Nach dem Rekordjahr 2010 setzte der heimische Schuhhandel 2011 nominell um 1,5 Prozent weniger um, real (inflationsbereinigt) war das Minus noch viel größer. In Summe erwirtschaftete der Schuheinzelhandel 1,26 Mrd. Euro. Für 2012 geht die Chefin des Standortberaters RegioPlan, Hanna Bomba-Wilhelmi, von einer Stagnation der Umsätze aus.
Im stationären Handel werden pro Jahr etwa 30 Millionen Paar Schuhe verkauft. Angeblich gibt jeder Österreicher jährlich 200 Euro für Schuhe aus.
Der Markt wird zu 70 Prozent von fünf Unternehmen dominiert. Nummer 1 ist Leder & Schuh mit den Vertriebslinien Humanic, Jello, Shoe4you, Corti und Dominici. Seit Mitte 2011 gehört auch Stiefelkönig zum Reich der steirischen Schuhhandelsgruppe. Zweiter am Markt ist Deichmann, dahinter folgen ANWR Garant, Ringschuh und Salamander.
Bomba-Wilhelmi sieht dennoch Platz für neue Konzepte. Vor kurzem hat die kanadische Marke Aldo den ersten Österreich-Standort im Wiener Donauzentrum eröffnet. Im Herbst soll ein zweites Geschäft in der Mariahilfer Straße folgen. Mittelfristig sollen es 15 werden. Leder & Schuh hat inzwischen auch die ersten Shops der neuen Marke OMG Oh my God eröffnet. (APA, 11.7.2012)
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