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Nach wie vor schleppend verläuft die heurige "Sanierungsscheck"-Aktion des Bundes. Per 9. Juli 2012 waren laut Auskunft der Gewerkschaft Bau-Holz erst 38,3 Prozent der Fördermittel ausgeschöpft.
Seit Start der Aktion vor 20 Wochen wurden 7.810 Anträge bei den Bausparkassen abgegeben. Der Förderbarwert beträgt 26,84 Millionen Euro, die durchschnittliche Fördersumme 3.436 Euro. Zum Vergleich: 2009 und 2011 (2010 gab es die Aktion nicht) holten sich die Antragsteller im Durchschnitt deutlich mehr Geld für ihre thermischen Sanierungen vom Staat ab, nämlich 4.254 bzw. 4.050 Euro.
43,16 Millionen Euro sind damit aus dem 70 Millionen Euro schweren Topf für Private noch zu holen. Für Gewerkschaftschef Josef Muchitsch ist die Aktion dennoch "auf Kurs". "Seit Start des Sanierungsschecks 2012 vor 20 Wochen beträgt die wöchentliche Steigerung rund zwei Prozent", zeigt er sich gegenüber derStandard.at erfreut. "Man kann davon ausgehen, dass bis Jahresende die Fördermittel weiter kontinuierlich beantragt werden und bis Ende des Jahres ausgeschöpft sind." (map, derStandard.at, 11.7.2012)
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hab mir das für unsere Teilsan. ganz genau angesehen:
-man braucht einen Energieausweis(ca. Euro 650). Da wird gar nichts gemessen, nur geschätzte Kennzahlen Daumen x Pi hochgerechn.
-man muss lächerlich strenge Kennzahlen bei den Dämmstoffen erfüllen, die zB kuriose Aufbauhöhen bei der obersten Geschossdecke(25cm + 4,5cm Estrich) ergeben die bauseits zu ziemlichen Problemen führen.
-viel Formularkram mit Grundbuchauszug und Daten etc. die eigentlich niemanden etwas angehen.
-im Endeffekt mickrige Fördersummen
statt 1% des Altbestandes perfekt zu dämmen wäre es wahrscheinlich besser bei möglichst vielen Häusern die größte Schwachstelle - nämlich die Dächer - zu dämmen bzw. die Fenster zu ern. und keine zweifelhaften "Styroporfassaden"
was geht sich damit aus??? ein neues bad oder eine neue küche...oder beides von mömax oder so...
oder kriegt man dreitausenvierhundertirgendwas zum sanieren, kauft damit materialien, die dann "gute freunde" zum freundschaftspreis im domizil entsprechend verarbeiten???
Darf ich der Gewerkschaft ein Geheimnis verraten: Aufgrund des drastischen Reallohnverlustes und der exorbitant gestiegenen Lebenshaltungskosten der letzten Jahre hat kaum jemand Geld für irgendwelche Sanierungen übrig, auch wenn sie noch so gefördert werden!
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