"Sanierungsscheck" läuft weiterhin zäh

20 Wochen nach Start der heurigen Aktion erst knapp 40 Prozent der Gesamtsumme abgeholt

Nach wie vor schleppend verläuft die heurige "Sanierungsscheck"-Aktion des Bundes. Per 9. Juli 2012 waren laut Auskunft der Gewerkschaft Bau-Holz erst 38,3 Prozent der Fördermittel ausgeschöpft.

Seit Start der Aktion vor 20 Wochen wurden 7.810 Anträge bei den Bausparkassen abgegeben. Der Förderbarwert beträgt 26,84 Millionen Euro, die durchschnittliche Fördersumme 3.436 Euro. Zum Vergleich: 2009 und 2011 (2010 gab es die Aktion nicht) holten sich die Antragsteller im Durchschnitt deutlich mehr Geld für ihre thermischen Sanierungen vom Staat ab, nämlich 4.254 bzw. 4.050 Euro.

43,16 Millionen Euro sind damit aus dem 70 Millionen Euro schweren Topf für Private noch zu holen. Für Gewerkschaftschef Josef Muchitsch ist die Aktion dennoch "auf Kurs". "Seit Start des Sanierungsschecks 2012 vor 20 Wochen beträgt die wöchentliche Steigerung rund zwei Prozent", zeigt er sich gegenüber derStandard.at erfreut. "Man kann davon ausgehen, dass bis Jahresende die Fördermittel weiter kontinuierlich beantragt werden und bis Ende des Jahres ausgeschöpft sind." (map, derStandard.at, 11.7.2012)

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