Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x333Eine Schildkröte auf einem Markt in Bali. Sie sollte gegessen werden. In diesem Fall ging es für die Tiere gut aus: Sie und 71 Artgenossen wurden von den örtlichen Behörden bei den Schmugglern konfisziert und wieder freigelassen.
Was für Touristen auf den ersten Blick wie eine reizvolle Urlaubsattraktion oder kulinarische Delikatesse erscheint, ist vielleicht für Tiere mit Qualen verbunden. Das betont die Tierschutzorganisation Vier Pfoten und gibt Tipps für die Haupturlaubszeit. Ein absolutes "No-Go" sind manche kulinarischen Spezialitäten. Um zum Beispiel gefangene Schildkröten zu den Marktplätzen zu transportieren, durchbohrt man ihnen die Flossen, bindet sie zusammen und hängt die Tiere noch lebend auf Bambusstangen auf. Würde man sie töten, würde ihr Fleisch in der Hitze sofort verderben.
Was vor allem in vielen südlichen Ländern dem Urlauber sofort ins Auge springt, sind streunende Tiere. Trotz Tierliebe sollte man diese Streuner nicht füttern, betont Vier Pfoten-Mitarbeiterin Nikola Furtenbach: "Das Problem ist, dass sich die Streuner sehr rasch an diese Nahrungsquelle gewöhnen, die dann nach der Urlaubssaison sofort wieder versiegt." Besser sei es, einen lokalen Tierschutzverein direkt am Urlaubsort mit einer Spende zu unterstützen, damit langfristig Futter und Kastrationen finanziert werden können.
Hunde- und Bärenkämpfe
Ein Klassiker unter den Touristen-Attraktionen sind Elefanten-, Pony-, Esel- und Kamelritte. Viele Tiere werden jedoch nicht artgerecht gehalten. Oft seien sie stundenlang der Hitze ausgesetzt, ohne mit frischem Wasser versorgt zu werden.
Um brutale Wettkämpfe, zu denen Tiere gezwungen werden, nicht zu fördern hilft nur eines: Sich fernzuhalten. Das gelte sowohl für die traditionellen Stierkämpfe in Spanien und Portugal, als auch für die grausamen Hunde- oder Bärenkämpfe. Bei Stierkämpfen etwa werden Tiere schon vor dem Spektakel bewusst gereizt. Das kann von Schlägen gegen die Nieren über das Bohren von Nadeln in die Geschlechtsteile bis hin zur Verabreichung von Medikamenten, um die Tiere orientierungslos zu machen, reichen.
Während des Kampfes wird der Stier oft mit Lanzen in die Seite gestochen. Höhepunkt ist die Tötung, wobei der Tod meistens durch Ersticken am eigenen Blut infolge des sogenannten "Gnadenstoßes" eintritt.
Vorsicht bei Souvenirs
Furtenbach empfiehlt zudem, beim Kauf von Souvenirs vorsichtig zu sein: "In vielen Geschäften werden Gegenstände aus Elfenbein, Schildkrötenpanzer, Lederprodukte aus Häuten exotischer Tiere oder Korallen angeboten. Mit dem Kauf trägt man zur Ausrottung geschützter Arten bei." Die Einfuhr von Souvenirs, die von bedrohten Arten stammen, ist außerdem nach dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen nicht erlaubt und wird mit Geldbußen und sogar Freiheitsstrafen geahndet. (jus, derStandard.at, 12.7.2012)
ÖAMTC und Wiener Tierschutzverein appellieren mit einer neuen Kampagne Hunde bei Hitze auf keinen Fall im Auto zu lassen
Jedes Jahr kommt es zu Unfällen mit den Hornträgern: Eine Knigge für den Umgang mit Herdentieren soll Abhilfe schaffen
Angebunden im Wald oder aus dem Auto geworfen: In der Urlaubszeit werden viele Haustiere ausgesetzt
Noch immer lassen sich Touristen dazu hinreißen, geschützte Tiere und Pflanzen zu kaufen oder mitzunehmen - Sie tragen damit wesentlich zum Aussterben der Arten bei
Ob Auto, Flugzeug oder Fähre: Je nach Reiseziel und Verkehrsmittel müssen unterschiedliche Regeln beim Transport von Tieren beachtet werden
Ob Wasserratte oder wasserscheu: Was man beachten sollte, wenn man den Vierbeiner zum Strandurlaub mitnimmt
Wußten Sie, das es in Bulgarien ca. 250.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich 50.000-100.000 Tiere brutalst in sogenannten Tierheimen erschlagen, erdrosselt oder vergiftet werden?
Wußten Sie, das es in Rumänien ca. 1 Million Strassenhunde gibt? Dass jährlich Tausende in Tötungsstationen brutalst erschlagen, erdrosselt oder vergiftet werden?
Wußten Sie, das es in Griechenland ca. 400.000 Strassenhunde gibt? Dass jährlich ca. 10.000, kurz vor der beginnenden Urlaubssaison, durch Giftköder ermordet werden?
Wußten Sie, das es in Portugal 150.000 -200.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich ein Großteil von ihnen vergiftet und erschossen werden?
Wußten Sie, das es in Italien ca. 1 Million Strassenhunde gibt? ...
Irgendwas müssen die Städte aber gegen die Straßenhunde tun. Die vermehren sich von Jahr zu Jahr aber die "natürliche Bestandsregulierung" gibt es nicht. Natürliche Feinde haben die Hunde in der Stadt ja keine.
Stimmt schon, die Methoden, mit denen dem Problem begegnet wird sind falsch, aber nichts dagegen zu tun wäre auch nicht richtig.
Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll Tausende von Wildtierprodukten, die Reisende aus fernen Urlaubsländern mitbringen. Die meisten dieser Gegenstände sind Souvenirs, die aus gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Tieren hergestellt sind.
Im Reisegepäck befinden sich dann z. B. Elfenbeinschnitzereien und -schmuck, Accessoires aus Schildkrötenpanzer, Handtaschen, Gürtel und Schuhe aus Reptilienhaut, Felle von Großkatzen, Designartikel aus Stachelschweinspießen, sowie Korallen und Muscheln. Die Vielfalt an Produkten aus Wildtieren sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
Leider sind sich die meisten Touristen nicht bewusst, dass Wildtiere in vielen Fällen geschützt sind und der Kauf solcher Souvenirs damit illegal ist. Nicht selten werden die
Jedes Jahr werden alleine in Spanien über 40.000 Stiere getötet. Die Stierkampf-Industrie erhält schätzungsweise etwa 530 Millionen Euro an Subventionen von der EU. Ohne diese Mittel könnte das blutige Spektakel gar nicht stattfinden. Noch bevor die Tiere die Arena betreten, werden sie mit Elektroschocks traktiert. Oft verabreicht man ihnen Abführmittel und in ihre Augen wird Vaseline gerieben, um ihre Sehkraft zu trüben. In der Arena angekommen werden sie mit Lanzen und Speeren verletzt und gequält. Nach der grausamen Prozedur versucht schließlich der „Matador“, die geschwächten und panischen Tiere mit seinem Schwert zu töten. Oft genug verfehlt der Matador das Rückenmark und das Sterben dauert qualvoll lange.
Dieser Aufruf ist mehr als gut und wichtig! Mir fällt dabei aber ein, dass er wohl nur jene erreicht, die nicht der Meinung sind, Tiere seien minderwertige Wesen, die der Mensch halt ausbeuten und somit auch töten, quälen etc. darf. Leider denken immer noch sehr viele Menschen so, wenngleich es auch schon im Abnehmen begriffen ist, zum Glück. Aber auch hier sieht man immer wieder solche überheblichen "erweiterten Tiere" (Menschen), die meinen, sie seien was Besseres als die armen Kreaturen, deren Qual sie tolerieren.
ich stimme dem herrn unter mir zu - jeder tourist der einigermaßen nachdenken kann der lässt diese dinge aus, sei es stierkämpfe oder essensspezialitäten. ja es ist schlimm dass so genannte urlaubsländer so etwas praktizieren, aber bevor man andere kritisiert sollte man wirklich vor der eigenen türe kehren. es ist nicht so als würde bei uns tierschutz groß geschrieben werden. :/
Naja, also wenn ich eine/n hungernde/n Katze/Hund sehe und auch eine Wurst oder Fleisch bei mir hab', na sicher füttere ich das arme Tier und erlöse es zumindest an diesem Tag von seinem Hungerleiden. Abgesehen davon, das man im Urlaub wohl anderes zu tun gedenkt als den lokalen Tierschutzverein aufzufinden und zu Spenden, wovon dem betroffenen Tier sowieso nicht effektiv geholfen würde. Daher sehr zweifelhafter Tipp meiner Meinung nach.
Das halte ich wie Sie, auch ich würde das hungernde Tier füttern! Dennoch könnte man ein, zwei Caiphirina weniger trinken oder auf das bereits siebenundzwanzigste Schleckeis verzichten und diese paar Euro der hiesigen Tierschutzorganisation zukommen lassen.
...sind ein sogenannter "Lercherlschas" gegenueber dem, was Tieren in der industriellen Massenhaltung angetan wird. Ich selbst bin kein Vegetarier- aber selbst Fleisch essen und sich dann ueber die Praktiken in den "Urlaubslaendern" aufzuregen ist schon sehr scheinheilig.
Beides ist grauslig, aber warum aufrechnen? Damit dann letztlich überhaupt nichts passiert und sich alle in untätige Resignation zurückziehen?
Ihr Argument ist nämlich genau das, was die Tierquäler-Lobby auch immer sagt. Sind Sie vielleicht einer von denen?
Na, ganz unrecht hat Ihr Vorposter nicht. Sich beispielsweise gegen die Missstände in der Massentierhaltung aussprechen und trotzdem tagtäglich unreflektiert durch seinen Konsum den Auftrag dazu erteilen, ist ganz bestimmt nicht besonders nachhaltig! Aber es soll auch Omnivore geben, die bewusst konsumieren…
Das Posting von Michail geht an der Realität vorbei. Ich kennen keinen Tierschützer, der im Urlaub Fleisch ißt. Entweder jemand ist Tierrechtler, oder eben nicht.
Die Annahme, dass jemand ausländische Zustände kritisiert, und hierzulande die Fleischindustrie unterstützt ist realitätsfern.
Das Posting unterstellte den Tierrechtlern inkonsequentes Verhalten, was nicht der Fall ist.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.