Staatspreis für Wissenschaftspublizistik geht an Mauthner-Weber

10. Juli 2012, 19:09
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Mit 5.500 Euro dotierte Auszeichnung für "Kurier"-Redakteurin - Förderungspreis ging an Barbara Daser vom ORF

Wien - Susanne Mauthner-Weber von der Tageszeitung "Kurier" wurde am Dienstag der mit 5.500 Euro dotierte Staatspreis für Wissenschaftspublizistik überreicht. Der mit 2.500 Euro dotierte Förderungspreis für Nachwuchsjournalisten ging an Barbara Daser vom ORF Radio. Die beiden Journalistinnen konnten sich unter 21 Bewerbern durchsetzen. "Dies ist ein eindrucksvoller Beleg für die hohe Qualität, die Österreich innerhalb dieser journalistischen Disziplin aufweisen kann", betonte Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle anlässlich der Verleihung der alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung.

Susanne Mauthner-Weber startete ihre journalistische Laufbahn bei der "Neuen Zeit" in Graz. Später war sie freie Mitarbeiterin der Tageszeitung "Die Presse", Anfang der 1990er Jahre freie Mitarbeiterin für das ORF-Magazin "Wir". Bis 1995 war sie außerdem Mitglied der "Radiodoktor"-Redaktion und gestaltete Medizinische Hörfunk-Features. Seit September 1992 ist Mauthner-Weber Journalistin beim "Kurier". 2008 legte sie den Grundstein für die wöchentliche Wissenschaftsseite im Kurier. Im vergangenen Jahr hat sie sich zusätzlich im Rahmen ihrer Bildungskarenz dem Studium der Biologie gewidmet. Durch ihre jahrelange kontinuierliche journalistische Arbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft habe sie dazu beigetragen, dass Wissenschaftspublizistik einen breiteren Raum in den Medien findet, so die Meinung der Jury.

Herausragend recherchiert und sprachlich anschaulich umgesetzt

Barbara Daser ist seit Mai 2000 Redakteurin der ORF-Radio-Wissenschaft und gestaltet tagesaktuelle Wissenschaftsberichte für die Ö1-Nachrichten, für die Radio-Journale, für Ö3 und die Regionalsender sowie für die Ö1-Sendungen "Wissen aktuell" und "Dimensionen". Sie berichtete auch regelmäßig vom Europäischen Forum Alpbach. Für die Jury sind ihre Beiträge nicht nur herausragend recherchiert, sondern vor allem auch sprachlich anschaulich umgesetzt. Erst vor kurzem wurde sie zur neuen Ressortleiterin "Aktuelle Wissenschaft" der ORF-Radioredaktion "Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft" bestellt. Für die Jury ausschlaggebend waren ihre herausragend recherchierten Beiträge genauso wie die sprachlich anschauliche Umsetzung. (APA, 10.7.2012)

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