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Der Chef des Familienbundes sieht einen "Linksruck" in der Industriellenvereinigung.
Wien - Auf der einen Seite die Industrie, die qualifizierte Arbeitskräfte möglichst rasch verfügbar haben will. Auf der anderen linke Ideologen, die fürchten, dass Frauen an den Herd gekettet würden. Dazwischen Bernhard Baier, Präsident des Familienbundes, der beiden misstraut: "Da haben sich Interessen gefunden, die beide zum Schaden der Familien agieren", sagt der vierfache Familienvater und oberösterreichische ÖVP-Abgeordnete.
Im Gespräch mit dem STANDARD beklagt er den Linksruck der Industriellenvereinigung in gesellschaftspolitischen Fragen ebenso wie die familienpolitische Ausrichtung der SPÖ, der die ÖVP zu zaghaft entgegentrete. Familien, Eltern, Mütter müssten die Wahlfreiheit haben, wie sie ihr Leben gestalten wollen - das ist Baiers Credo. Aber diese Wahlfreiheit sei bedroht, wenn den aktuellen Tendenzen nachgegeben wird, die Familienförderung umzustellen.
Wie berichtet hält Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die derzeitige Familienförderung für ungerecht - viele steuerliche Vorteile stünden nur auf dem Papier und würden vor allem von weniger begüterten Familien gar nicht "abgeholt". Baier: "Das ist so als würde man den steuerlichen Bildungsfreibetrag abschaffen, weil ihn viele nicht in Anspruch nehmen." Er meint, das Steuerrecht eigne sich gut dafür, über Kinderabsetzbetrag und Alleinverdienerabsetzbetrag der familiären Situation gerecht zu werden.
Dem Angebot der Frauenministerin, Einsparungen aus der Abschaffung von Absetzbeträgen in die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen umzuschichten, misstraut er: Vor allem für Mehrkindfamilien wäre es kaum praktikabel, die Kinder permanent in Betreuungseinrichtungen zu geben - zu oft ist mindestens eines der Kinder krank.
Und Kindergärten würden sich - zu Recht - dagegen wehren, dass man kranke Kinder dort hinbringt. Auch hätte das Familienbeihilfenmodell der SPÖ (das in ähnlicher Form auch von Arbeitgebern unterstützt wird) den Schwachpunkt, gerade die Mehrkindfamilien zu benachteiligen.
Mehr Betreuungsplätze
Die SPÖ schlägt, wie berichtet, eine Erhöhung der Familienbeihilfe auf 225 Euro pro Kind vor. Derzeit gibt der Bund 5,3 Milliarden Euro pro Jahr für Familienleistungen aus, knapp zwei Milliarden Euro entfallen auf steuerliche Begünstigungen. Diese will die SPÖ streichen - dafür 1,8 Milliarden Euro für die Erhöhung der Familienbeihilfe verwenden. Die verbleibenden 150 Millionen Euro sollten in den Ausbau der Kinderbetreuung fließen.
Dies sei falsch gerechnet, sagt der Familienbund: Wenn nach den SPÖ-Plänen für jedes Kind gleich viel ausgeschüttet werde, ergäben sich ab dem dritten Kind Nachteile gegenüber der derzeitigen Situation. Und es sei eine Fiktion, dass eine Mutter von vier Kindern rasch wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren könne, wenn ihr nur ausreichend Kinderbetreuung angeboten werde. Vielmehr zeige sich: Wenn beide Eltern arbeiten, seien diese abends zu müde, sich wirklich den Kindern zu widmen. (Conrad Seidl, DER STANDARD, 11.7.2012)
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so schaut die republik auf ihre kinder
ein kind ist da
nur keine wohnung
ein kind ist da
mutter in ausbildung
ein kind ist da
wo leben ,wenn ka wohnung da ist,und ka verdienst
also zu fünft in aner klanen wohnung irgendwie
ein kind für Österreich
darum wollen kane mehr ein kind kriegen
Abgesehen davon wäre es mal an der Zeit, die Kinderbeihilfen permanent an die Inflation anzupassen. Wann wurde das das letzte mal gemacht? 2003 wurde die Beihilfe ab 10 Jahren um 6,50 erhöht und die ab 19 Jahren um 6 Euro, die ab Geburt ist gleichgeblieben seit 19irgendwas. Und seit damals hat sich der Betrag um genau gar nichts geändert. Wie hoch war die Inflation in den letzten 10 Jahren in Summe??
mit Kallath, Geldgeber Mensdorff, Cypern-Gesellschaften durch ihren Bruder Marth Christian, in Geschäfte mit Minister Berlakovich usw, intensive Konktakte ins Rot-Licht Milieu usw OFFENSICHTLICH NUR AUF WIRTSCHAFTLICHEN GEWINN aus ist, DAS AMT NUR BLOCKIERT UND KONTAKTE MISSBRAUCHT wird keine Zeit sein, für eine sinnerfüllte Frauenpolitik.
Die Vorkommnisse rund um Schittenhelm sind ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
und bin froh, dass ich sie nicht nach 8 Wochen in Fremdbetreuung abgeben musste. Ich konnte mir das gemeinsam mit meinem Mann, beide damals selbständig, bestens einteilen, wenigstens ein Vorteil am Unternehmertum. Ich verstehe nicht, wieso man es Familien nicht freistellen kann, ob sie ihre Kinder zumindest die ersten 3 Jahre lieber zu Hause betreuen oder in Fremdbetreuung geben. Und nein, ich bin keine schwarz-blau-Wählerin :)
zum Se Kasth. Österr. Studenten Verband Severina - und somit ist es kein Wunder, dass der Herr so eine heuchlerische, männerfreundliche Politik macht, wo es sich angeblich irgendwer aussuchen kann, wie sie, die Mutter, Familie lebt.
Dass er bei der ÖVP arbeitet und der Industriellenvereinigung einen "Linksruck" hinterhersagt, ist ein reduziertes Wahrnehmungsvermögen, oder einfach ÖVP frauenfeindlicher Quatsch!
Beide wollen es Frauen möglichst schwer machen bei ihren Kindern zu bleiben.
In der Idealvorstellung beider gehen sie nach dem Mutterschutz – also 8 Wochen nach der Geburt – wieder arbeiten. Die Kinder kommen in staatliche Betreuung. Wahlfreiheit ein paar Jahre zu Hause zu bleiben, ist ihnen daher verhasst.
Nur die Beweggründe dahinter sind grundverscheiden:
Bei der Industrie geht es ums Geld. Wer will sich auch schon „ständig neue Namen der Sekretärinnen merken müssen“.
Bei den Feministinnen geht es dagegen um die reine Ideologie. Motto: „Wenn Frauen also schon unbedingt Kinder kriegen müssen“, dann darf darunter der Geschlechterkampf nicht leiden.
- (billige/willige) Arbeitskräfte, Konsumenten (Industrie)
- Versorgung staatlicher/staatsnaher/parteinaher Kinderentsorgungsstätten (totalitäre Ungeister ala DDR/NS.AP/Nordkorea)
...freilich zu Lasten Dritter, der Mütter und deren Kinder, die das nicht möchten, aber wen interessiert das schon?
Ds die mehrheit nicht mit mehr als 2 kinder und wohlstand 'gesegnet' ist, moege das system so gestaltet sein, dass die mehrheit davon profitiert und nicht die minderheit.
Alle muetter, die es sich leisten koennen, daheim zu bleiben, moegen am so in die kirche gehen und fuer dieses privileg danken.
Als Mutter von 3 Kindern stimme ich dem zu! Ausbau der KB-Einrichtungen macht durchaus auch Sinn - aber nicht wieder bei den Familien sparen. Ich bin gerne zu Hause, bin froh, meinem Sohn Kiga-Ferien zu ermoeglichen (mehr als 5 Pflichtwochen) und dass wir uns nicht tagtaeglich in und vom Kiga hetzen muessen. Bitte, lasst uns Gerne-Muetter auch leben!
sie können gerne leben, wie sie wollen - aber denken sie beim nächsten arztbesuch bitte daran, dass sie und ihre kinder nur deshalb gratis behandelt werden, weil andere mütter und väter ihre beiträge zur krankenversicherung voll entrichten.
und denken sie bei der einschulung dran, dass die schule gebaut wurde und die lehrer bezahlt werden, weill andere mütter und väter ihre steuern entrichten.
ihre entscheidung ist für sie offenbar ok - aber leisten können sie sich das nur, weil andere dafür mitzahlen.
ein bisschen mehr reflexion dieses umstands und ein bisschen weniger selbstgerechtigkeit wären erfreulich.
Aber irgendjemand wird auch die Pensionen zahlen muessen - und das geht sich mit einem Kind nicht wirklich aus - zumindest nicht mit unserem Pensionssystem. Und jeder, der mehr als 1 Kind hat, weiss, dass 2 berufstaetige Elternteile einen ziemlichen Stress fuers Familienleben bedeuten. Und noch eine Info: allzu viel brauchen wir zum Glueck nicht vom Wohlfahrtsstaat - wir zahlen unsere Arztrechnungen und Kiga in der Stmk ist auch kostenpflichtig.
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