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Der FPÖ-Abgeordnete Elmar Podgorschek kam bereits zum Handkuss. Nun dräut einem weiteren blauen Offizier eine Strafe, weil er verbotenerweise in Heeresmontur am rechtslastigen Burschenschafter-Ball aufgetaucht war: Das Verteidigungsministerium erstattete Anzeige gegen Oberstleutnant der Reserve Wolfgang Kitzmüller "wegen unbefugten Tragens der Uniform". Theoretisch droht dem Gatten der Parlamentarierin Anneliese Kitzmüller und Gemeindevorstand in Kirchschlag bei Linz eine Pönale von bis zu 700 Euro. Podgorschek fasste freilich nur ein Zehntel davon aus. (jo, DER STANDARD, 11.7.2012)
Polizei hatte Demonstration "vorsorglich" wegen drohender Zwischenfälle untersagt - das sei nicht zulässig, so die Verfassungsrichter
Auch die stellvertretende ÖH-Chefin Janine Wulz hat der FPÖ-Politiker angezeigt
Protestveranstaltungen rund um Ball in der Wiener Hofburg - FPÖ kritisiert Polizei - Neun Festnahmen und vier Leichtverletzte - mit Video
Umfangreiche Platzverbote sollen die Besucher des von der FPÖ ausgerichteten Akademikerballs und die angekündigten Gegendemonstranten voneinander fernhalten. Die Polizei stellt ein Großaufgebot.
Dritter Nationalratspräsident kritisiert Gegner aus der "linksextremen Szene"
"Ich wurde nie befragt", kritisiert Gewaltopfer Albrecht Konecny
Österreichs Burschenschaften sind traditionell rechter als viele ihrer deutschen Pendants. Am Freitag feiern sie in Wien
Er sage nicht "aus politischen Gründen" ab, sondern wegen eines Urlaubs, sagt der FPÖ-Chef
Ball der Burschenschaften sorgt trotz Veranstalterwechsels für Kritik - Gegendemos relativ jung, aber rasch gewachsen
Radikalität der Schlagenden hat eine lange Tradition
Der "Erste Wiener Akademikerball" der FPÖ, Nachfolgeveranstaltung des WKR-Balls, stößt auf breite Kritik. Nicht nur, dass die Hofburg angemietet wurde, auch der günstige Termin sorgt für große Verwunderung.
Oberösterreichischer Abgeordneter Podgorschek blitzte bei Unabhängigem Verwaltungssenat ab
Hofburgchefin Renate Danler hat die Aufregung um den Burschenschafterball nie verstanden - Der neue FPÖ-Ball in ihrem Haus ist für sie eine völlig andere Veranstaltung
Die Polizei für Demonstrationen gegen den umstrittenen Ball verantwortlich zu machen, ist ein Symptom blinder Wut - Von Michael Simoner
Disco, deutsche Balltouristen, Deckel am Kopf und ein Uniformskandal - Ein derStandard.at-Lokalaugenschein vom Burschenschafterball
"Heeresmontur" - dazu sagt man landläufig (und eigentlich immer und überall >>"Uniform".
"Pönale" ist eine Vertragsstrafe, die bei Nichterfüllung des Vertrages durch einen Vertragspartner fällig wird (weil vorher vereinbart).
Und das in einem Beitrag, der grad mal einen Absatz lang ist. Respekt!
Der pathologische Beckmesser und Korinthenkacker bezieht seine Lebensqualität ja genau aus den klitzekleinsten Fehlerlein - anderer.
Selbst macht er ja, wie bekannt keinen einzigen.
Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, muss das kompensieren, indem er jeder einzelnen Ameise unter jedem Baum die Schuhgrößen abmisst, dabei den einen oder anderen Kasler an den Ameisen wahrnimmt und sogar eine mangelhafte Rasur bei der männlichen Baumwanze feststellen kann.
FPÖ-Kluger:
Allen Gesetzen (und beim Heer: Befehlen) denen Ihr nicht nachkommen wollt (so auch Korruptionsverboten) haltet Ihr für ungültig.
So seht Ihr eben aus - Ihr selbstdeklariert Anständigen.
Nur wenn eine Veranstaltung dazu geeignet ist, dem Ansehen des Österreichischen Bundesheeres Schaden zuzufügen, indem dort Personen in Unform auftreten, darf so ein Uniformverbot ausgesprochen werden.
Seit Jahrzehnten war dies bezüglich des WKR-Balls kein Problem. Alle zuständigen Militärkommandos sahen völlig zurecht keinen Anlass angesichts eines national-liberalen Balls, der sich auf die großen Traditionen von 1848 (Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte..) beruft und bei dem man keine Extremisten finden kann, eine Untersagung auszusprechen.
Über alle Köpfe hinweg hat der rote Zivildiener hier über die Medien (!!) dieses rechtswidrige und beschämende Uniformverbot erteilt. Angesichts unserer Geschichte muss man da standhaft bleiben.
ist doch nur ein PR Gag für die Presse.Die Burschenschaften von heute hätten mit Karl Marx ein Problem.Aber schon damals war der Antisemitismus ideologischer Kernbesitz.Heines Auschluß war ein Skandal , aber darüber schreibt wieder keiner.Aber "die Gedanken sind frei " singen.ein schamloses Gesindel.Das BH sollte dieses Gedankengut nicht unterstützen.Deshalb auch keine Uniform.Man hat sich früher nicht daran gestoßen ist gar kein Argument.An Hexenverbrenungen und Schauprozesse gegen Tiere hat man sich früher auch nicht gestoßen.Die Zeiten ändern sich.Manchmal zum Besseren.
hat aber mit dem gegenständlichen Artikel nichts zu tun. Als Zivilist kann man keinen Befehl verweigern. Der Herr Uniformträger ist ja kein Angehöriger des Bundesheers sondern ein Möchtegernreserveoffizierswurschtel, der verbotenerweise eine Uniform getragen hat...
Ist auch irrelevant. Als Reservist ist man bei Waffenübungen für die entsprechende Zeit Milizsoldat und an Befehle gebunden. Das wars auch schon. Irgendeine Burschenschafterveranstaltung jedenfalls ist eine rein zivile Angelegenheit und hat mit dem Bundesheer nichts zu tun. Also - keine Befehlsverweigerung möglich.
tatsächlich darf aber auch keine uniform in rufschädigender oder sonstwie das bundsheer dsikreditierender weise getragen werden. ein ball rechtsextremer, von denen sich mindestens einer ganz offen selbst als nationalsozialist bezeichnet und auf dem in eindeutiger weise dri bis fünf bier bestellt werden, ist eindeutig rufschädigend, und insofern hat der mann sich am bundesheer vergangen.
wenn ich mir im fasching die uniform eines polizosten leihe und damit auf ein gschnas gehe, werden sowohl ich als auch er große probleme kriegen. und das, obwohl ich ja gar nicht zur polizei gehöre und völlig zivil bin.
was für mich gilt, gilt auch für einen milizionär. ergo...
Ich habe mitnichten behauptet, das Tragen von offiziellen Uniformen auf diversen Verstanstaltungen sei legal. Mir ging es nur darum festzustellen, daß es keine "Befehlsverweigerung" ist; ob das jetzt eine Verwaltungsübertretung oder auch strafrechtlich relevant ist, entzieht sich meiner Kenntnis, nur, um eine, wie vom Originalposter monierte, Befehlsverweigerung kann es sich in keinem Fall handeln. Das Bundesheer oder auch das Verteidigungsministerium hat einer Zivilperson nichts zu befehlen...
- Wenn er Zivilperson ist, kann er nicht in dieser Uniform auf einen Ball gehen, schon gar nicht auf diesen. Wie gesagt, wenn ich in der Uniform eines Polizisten auf ein Faschingsgschnas gehe, mache ich mich strafbar.
- Wenn er nicht Zivilperson ist, hat er der Weisung von Darabos Folge zu leisten. Auch ein Polizist darf nicht in Uniform auf ein Faschingsgschnas gehen, außer er tut es im Rahmen einer Amtshandlung.
Als "Chronist" sollte man nicht so schwer von Begriff sein!!! Lesen Sie sich das Originalposting von ZabiaZabia einmal durch. Wo steht da etwas von Uniform???
Mir erschien es nicht so wichtig, weil ich nicht die Absicht habe, mich an genau dieser Stelle von irgendwelchen Wortklaubereien ablenken zu lassen. Ich bin für eine präzise Wortwahl, aber wenn versucht wird, jemanden grundsätzlich aus der Verantwortung zu nehmen, der sich nicht korrekt verhalten hat, kenne ich keinen Spaß.
Ob Befehlsverweigerung, Missachtung einer Weisung, wie auch immer: Der Kerl hat Dreck am Stecken, und es wird sich herausfinden lassen, wie es zu benennen ist und was ihm dafür blüht.
weiterlaufen lassen, alleine, ich würde Sie nur bitten, mir jene Stelle in einem meiner vorangegangenen Postings zu nennen, in der ich versucht habe, jemanden grundsätzlich aus der Verantwortung zu nehmen, der sich nicht korrekt verhalten hat.
Ich hege weder für Burschenschafter noch für freiwillige Angehörige des Bundesheers Sympathien noch für Vollkoffer, die sich nicht einmal "privat" von dieser dämlichen Uniform trennen können. Ich wollte nur dezent darauf hinweisen, daß das Fehlverhalten dieses offensichtlich Rechtsradikalen mit "Befehlsverweigerung" nichts zu tun hat. Aber offensichtlich sind die Zeiten, in denen feine Unterschiede noch begriffen wurden, auch in diesem Forum vorbei - schade eigentlich...
ja, das hamma doch eh alle längst kapiert, dass der begriff "befehlsverweigerung" unter gewissen voraussetzungen nicht zutreffend ist. aber bisher weiss man das ja noch gar nicht so genau, der verbale abwehrkampf der rechtsextremen tobt ja noch.
Ich bin auch kein Jurist(wie Sie wissen;).
Ich denke richtig wäre wohl "Missachtung einer Weisung".(?)
Ob man nun als Milizler, Grundwehrdiener oder als Berufssoldat in seiner Freizeit mit der Uniform des ÖBH auf diesen Ball geht spielt dabei keinerlei Rolle. Darauf wollte ich ursprünglich hinaus.
missbrauchen. Ob man das jetzt als Befehlsverweigerung interpretiert oder nicht, weiß ich nicht, ich bin kein Experte. Aber zumindest ist klar, dass ein Missbrauch stattgefunden hat - es ist einfach Missbrauch, und daran gibts nichts zu deuteln, wenn jemand, noch dazu entgegen ausdrücklicher Weisung seines Vorgesetzten - und das ist Darabos nun einmal als Verteidigungsminister d- ie Uniform eines zumindest theoretisch antifaschistischen Staates auf einer Veranstaltung von FaschistInnen, Rechtsextremen und NationalsozialistInnen trägt.
Alles andere ist Blunzn und Verwirrungstaktik der Rechtsextremen - er hat die Uniform missbraucht, und dass ist ein Vergehen. Ich verstehe nicht, warum das so schwer sein soll, es zu ahnden.
Ich kenn den Kitzmüller noch von früheren Zeiten aus Kirchschlag. Eigentlich eh ein Außenseiter - im Wochenendhausdorf von Linz gibts ja sonst nur Kaisers und Reisenbergers. Das sind halt noch echte Revoluzzer, die sich dem Befehl des Ministers widersetzen.....potztausend! ^^
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