Bootle: "Griechenland könnte zweites Simbabwe werden"

Interview | Lukas Sustala
10. Juli 2012, 17:52
  • Roger Bootle
    foto: capital economics

    Roger Bootle

Ökonom hat einen preisgekrönten Plan für den Austritt Griechenlands aus dem Euro vorgelegt

STANDARD: Die jüngsten Eurogipfel haben Fortschritte bei der Schaffung einer Bankenunion gebracht. Eine gute Entwicklung?

Roger Bootle: Wir werden innerhalb von Tagen oder Wochen wieder enttäuscht werden, denn vieles ist sehr vage geblieben. Dazu kommt, dass Europa ein zentrales Thema nicht angeht: den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit in der Europeripherie. Der verbaut jede Chance auf vernünftige Wachstumsaussichten. Doch ohne Wachstum werden die Schulden dieser Staaten einfach weiter in den Himmel wachsen.

STANDARD: Sie haben mit dem Text "Praktische Anleitung zum Euro-Austritt" den Wolfson Economics Prize gewonnen. Ihr Rezept für Länder wie Griechenland ist der Euroaustritt, kombiniert mit der Abwertung der Währung und einer weitreichenden Umschuldung.

Bootle: Das ist unsere Sicht. Ich glaube aber nicht, dass die Abwertung die Antwort auf alle Probleme ist. Die Probleme in vielen Ländern sind real. Sie betreffen die Arbeitsproduktivität, die Nutzung von Kapital und die Frage, ob die produzierten Produkte auch eine gute Qualität haben. In einem Land wie Deutschland funktionieren diese Dinge sehr gut. Es ist schwierig, vielleicht sogar unmöglich, Mängel in der realen Welt mit monetären Tricks wie einer Abwertung zu verbessern. Man kann Griechenland nicht einfach in Deutschland verwandeln.

STANDARD: Also hilft die Abwertung doch nicht?

Bootle: Doch, bei einer Schieflage der Preise und Kosten. Man müsste die Kosten in Italien und Griechenland um 30 bis 40 Prozent absenken, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Das ist mit einer realen Anpassung unmöglich zu schaffen. Wenn Griechenland seine Produktivität um ein halbes Prozent schneller erhöht als Deutschland, und selbst das wäre ein Wunder, würde es 60 bis 80 Jahre dauern, um die Kostendifferenzen abzubauen. Wir haben aber keine 60 Jahre. Ein Euroaustritt ist die einzig plausible Lösung.

STANDARD: Aber eine drastische Abwertung ist mit hohen Risiken verbunden, etwa Hyperinflation.

Bootle: Kurzfristig wird dieser Weg wohl noch schmerzhafter sein als der Verbleib in der Eurozone, weil die Kosten für importierte Güter nach einer Abwertung drastisch steigen und die Lebensstandards deutlich unter Druck geraten werden. Doch der Unterschied ist, dass es dann Hoffnung gibt. Griechische Exporte werden steigen, die Importe fallen. Die Nachfrage nach griechischen Arbeitskräften wird also wieder steigen. Doch die Abwertung ist keine Einbahnstraße.

Die Griechen können nicht den Euro verlassen, ihre Drachme abwerten und dann weitermachen wie bisher. Sie müssen sich rasch entschulden und produktiver werden. Wenn dieser Prozess nicht gut bewältigt wird, wird das Land im Chaos versinken. Am Ende könnte aus Griechenland ein zweites Simbabwe werden. Aber eine Reihe von Ländern haben es geschafft - selbst ein Land, das so schlecht verwaltet wird wie Argentinien 2002.

STANDARD: Aber hinkt der Vergleich mit Argentinien nicht? Schließlich brummte ab 2002 die Weltkonjunktur, heute liegt sie danieder.

Bootle: Der Vorteil ist, dass Griechenland eine recht kleine Volkswirtschaft ist. Wie bei kleinen Unternehmen ist es daher möglich, Nischen zu finden und den Marktanteil aufzustocken. Es ist wirtschaftlich rational für Griechenland, den Euro zu verlassen.

STANDARD: Und für größere Länder, wie Spanien oder Italien?

Bootle: In Spanien und Italien ist die Position bei weitem nicht so schlecht wie in Griechenland, aber auch dort ist sie ziemlich problematisch. Das Fehlen von Wachstum, die schwache Wettbewerbsposition und in Spanien die Bankenprobleme wiegen schwer. Man muss wieder Wachstum in der Peripherie schaffen. Wenn Europa sich nicht am Riemen reißt, drohen die verlorenen Dekaden, die auch Japan erlebt hat.

STANDARD: Was werden Sie mit dem Preisgeld für den Wolfson Economics Prize machen?

Bootle: Ich erhalte es ja nicht persönlich. Ich werde es in das Unternehmen investieren, wir haben 90 Leute, Büros in London, Toronto, Singapur. Meinen persönlichen Anteil am Gewinn werde ich in eine großzügige Party für die Mitarbeiter investieren. (Lukas Sustala, DER STANDARD, 11.7.2012)

Roger Bootle (60) leitet die britische Beratungsfirma Capital Economics. Er und sein Team sind Gewinner des Wolfson Economics Prize. Lord Simon Wolfson hat den Preis ausgelobt, um Strategien für den Euroausstieg zu erarbeiten.

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Wetten, daß dieser Fachmann kein Wort Griechisch kann und noch nie vorort war...

Allein schon die Alternative Euro - Drachma ist schwachmatös, warum nicht Rubel, Dollar, türkische Lira oder die Ersatzwährungen, die bereits in Volos und Patras zusammen mit Tauschbörsen funktionieren?
Zudem kann die Lösung für Hunger nicht noch mehr Hunger sein. Die Aufgabe eines Staates besteht nicht darin ein Bankenrettungsverbrecher zu sein, sondern darin, dafür zu sorgen, daß die Bevölkerung nicht verhungert und mit Medizin versorgt wird; insbesondere wenn die eigene Wirtschaft aus 16% Pharmaindustrie besteht!
Vor 20 Jahren war Griechenland autark und brauchte keine Lebensmittel importieren, noch weiter zurück gab es sogar eine eigene kleine Automobilindustrie, Dafür braucht es weder Wachstum, noch irgendwelche Exportdogmen.

Wenn die EU bestehen bleiben soll, muss wohl ein "Reset" her,

das heisst Griechenland muss ein wesentlicher Teil seiner Schulden erlassen werden und man muss aufpassen dass Italien, Spanien keinen Unfug bauen und sie bei der Ankurbelung der Wirtschaft unterstützen. Die Bemühungen zu einer verbindlichen Schuldenbremse für alle EU Staaten sehe ich als sehr erstrebenswert um so ein Disaster in Zukunft nicht nochmal erleben zu müssen. Und weiters muss mal unser auf Wachstum ausgerichtetes System einer Neuorientierung unterzogen werden.

Die EU ist nicht das Problem der Euro is es

Warum soll die EU zerfallen wenn der Euro zerbricht?
Das ist Angstmache die geschürt wird von gewissen Kreisen der Wirtschaft die den Euro auf biegen und brechen behalten wollen.

der euro ist auch nicht das problem

das problem sind einige länder, die freien zugang zum geld haben und sich damit schamlos die taschen vollgestopf haben. und jetzt wird von denen erwartet, dass ihre schulden von den anderen übernommen werden sollen.

Ganz so einfach ist die Sache nicht

Natürlich können man die Gläubiger enteigne. Aber wer sollte Griechenland dann in Zukunft noch Geld leihen wollen? Niemand. Jedermann, der dies täte wäre ausgebrochen blöd und auf jeder Hauptversammlung würden die Aktionäre das Management vierteilen, wenn es auch nur einen Cent in griechische Staatsanleihen investieren wollte. Ohne neue Kredite kann der griechische Staat seinen Betrieb mehr oder minder einstellen.

Das stimmt schon, aber

Der größte Gläubiger ist ohnehin die EZB, und die anderen Banken haben alle eine Ausfallversicherung. Die restlichen Gläubiger könnte man ja so bestehen lassen.

...und wer hat die Kreditausfallversicherungen emittiert?

Banken, unter anderen die Erste Group in Wien!
Also immer halblang, denn die Reichweite der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands wird weit größer als jene des Konkurses der Lehman Bank eingeschätzt - und dieser Konkurs hat 2008 die Weltwirtschaft ins Wanken gebracht.
Das ist der wahre Grund dafür, dass seit 2009 die Bankster einen Default Griechenlands mit zwingend nachfolgender Währungsreform fürchten, wie der Teufel das Weihwasser und unseren Politheinis "beratend" einflüstern, dass die Griechenland-Hilfe "alternativlos" sei.
Um die Reichweite und Folgen der Lehman Pleite zusammengefasst memorieren zu können, lesen Sie am besten das:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lehm... n_Brothers

Die sind korrupt, wir sind korrupt, doch es gibt einen Unterschied:

Griechenland gibt es ehrlich zu.

Preisgekrönter Plan

In Österreich würde man für diesen Plan einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss fordern:

Ein Gutachten, das nichts wert ist und dafür einen Haufen Geld erhalten?

Also da würde ich mal nachfragen.

Vielleicht ist das auch nur eine neue Methode Schutzgeld abzuliefern.

PS: Sorry für den Sarkasmus, aber Wirtschaftler, die glauben in der Situation die allgemeine Lösung gefunden zu haben, ohne daran zu denken, dass sie Teil des Problem sind, habe ich schon genug gehört.

Ahh Zimbawe

a country that is like a 15-70 year old man:

ruled by a prick

Ob de Griechen das auch ohne EU Subventionen schaffen?

Der Gott des Wachstums

Immer noch einer, der glaubt, nur mit Wachstum kommt man aus der Krise. Wenigstens soweit sollten wir doch inzwischen mal alle im Boot haben, das Wachstum nicht mehr das Ziel sein kann. Von aus lächerlichsten Kategorien (keine Ironie) erzeugten Zahlen wie einem BIP ganz zu schweigen. Da ist das Brutto-Glücksprodukt des bhutanesischen Herrschers konzeptuell noch um mindestens ein Jahrzehnt den Wirtschaftswissenschaftern voraus. Es sei auch daran erinnert, dass Wirtschaftswissenschaft keineswegs naturwissenschaftlich exakt ist, eher so ungefähr wie Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte...

Sie haben den Artikel augenscheinlich

nicht gelesen oder nicht verstanden.
Währungsreform bedeutet "Reset", schmerzliche Schrumpfung und Neustart mit neuer Hoffnung - evtl. mit "Marshallplan", der gewährleistet, dass das Geld nicht ausschließlich den Banken zufließt.
Das derzeitige Weiterwurschteln bedeutet ebenfalls Schrumpfung, schmerzlichen Verzicht, Hunger, Nichtversorgung mit Energie, Lebensmitteln, Medikamenten..., daneben Hoffnungslosigkeit und Betonierung der korrupten Strukturen.

zumindest mitschuld

sind auch jene, die am verteilungswahn leiden. weil immer mehr kohle herbeigeschafft werden muss, damit alle "die ja so oam sind" entsprechend versorgt werden können. dass die versorger nicht zu kurz kommen ist eine andere geschichte.
die ganze sozialindustrie gehört endlich einmal hinterfragt. zumindest die geldflüsse sollten einmal genauer angeschaut werden. vor allem der unterschied zwischen input und output.

Die griechische "Verteilungsindustrie" ist im Wesentlichen die Folge von Wahlzuckerln von ND und PASOK.

Das ist eine ewige Geschichte, die mir schon in den 1980ern, also lange vor der Einführung des Euro, aufgestoßen ist.
Wenn "Grünwähler" das, was diesbezüglich in GR läuft, in einen Topf mit Qualität und Umfang der Sozialleistungen in Österreich wirft, ist das einfach reflexartig dahingeschriebener Unsinn.

Na wenn die "Sozialindustrie" die Leute so verwöhnt, dann macht es ihnen sicher nichts aus, von 800 Euro im Monat zu leben. Viel Spaß dabei.

das ist immer noch das doppelte

von dem, was ein slowake bekommt. nur das der slowake auch noch den griechen mitfinanzieren muss. die leistungen in griechenland sind drei bis vier mal so hoch wie in den nachbarländern.

Ja, die ausgewiesenen Sozialleistungen werden 4x so hoch sein..

Wenn aber ein Lokführer der gr. Staatsbahnen pro Monat 5.500 bis 7.000 EUR bekommt und dabei kaum jemals mehr als Bereitschaftsdienst gemacht zu haben, dann müsste man eigentlich doch ca. 4.000 bis 5.000 EUR seines Einkommens auch unter "Sozialleistungen" verbuchen, nicht?
Wenn sich plötzlich die Anzahl der neuen 3er BMWs in einer Kleinstadt mindestens verzehnfacht, weil die Regierungspartei eine Verordnung erlässt, die besagt, dass jede Familie, die einen Behinderten in ihren Reihen hat, ein Auto bis 2 Liter Hubraum steuerfrei bekommt, ist das eine hinterfragenswerte "Sozialleistung". (Erklärung: Die Steuerbelastung bei PKWs ist in Griechenland exorbitant hoch, die Nettopreise mit die niedrigsten in Europa.)

GriechInnenland darf nicht Simbabwe werden!

Ich denke, die GriechInnen, die als Opfer des Nordens und seiner Finanz- und Raubökonomie am eigenen Unglück unschuldig sind, verdienen unsere vollste Solidarität und uneigennützige Hilfe. Die Gedanken, die gegen GriechInnenland gerichtet werden, sind grausam und unmenschlich und ungerecht. Es muss schluss mit der Ausbeutung sein. Und nicht immer unter Hinweis auf Konkurrenzfähigkeit den Abbau von Sozialrechten betreiben! Das ist nur Klassenkampf!

die griechen sind selber schuld

die sind nicht mehr als zechpreller, denen ohnehin schon mehr als die hälfte geschenkt worden ist und die jetzt herumjeiern, weil sie den rest auch nicht bezahlen wollen. bei der party waren aber alle dabei.
warum sollte man mit jemanden mitleid haben, der nach der party kopfweh hat, weil er zuviel konsumiert hat?

Naja, jetzt lassen wir mal die Kirche im Dorf

Die Griechen haben das Problem jetzt, weil die EU sie 15Jahre durchgefüttert hat.

Und glauben sie wirklich dass:
- ein Doktor der keine Steuern zahlt
- ein griechischer Beamter der einmal im Jahr zur Arbeit kommt, damit sein Vertrag verlängert wird
- eine Politik, die Klientelwirtschaft betriebt
meine Solidarität braucht?

Die Griechen haben (auch durch viele Subventionen) verlernt ihre Resourcen, ihr Können und ihre Reserven zu nutzen.
Das werden sie wieder lernen müssen.
Ich bin gerne bereit, ihnen dabei zu helfen, aber machen müssen sie es selbst.

Und noch zu beachten: Die GriechInnen haben 15 Jahre gelogen wie gedruckt, um an die Steuergelder von Hilfsarbeitern zu kommen.

@Mimi
Leben Sie in Griechenland? Kennen Sie all die Fälle?
Oder nur vom ewigen Wiederholen und Lesen?

Die meisten Leute kennen das Land nur vom Urlaub, womöglich in einer internationalen Kette oder in einem Klub, der gar nichts mit dem wirklichen Griechenland zu tun hat.

Die Gschichtln von den Ärzten stimmen, sind aber uralt . Die "bösen" Beamten werdens auch besser machen müssen, das weiß eh schon jeder.

Das heißt aber nicht , dass man immer wieder dasselbe widerkäut und widerkäut...

Was nützt das Keppeln?

Alles schon 1000mal gehört, jeden Tag dasselbe.
Kein Mensch weiß , wie die Probleme , denen man in Europa gegenübersteht, wirklich gelöst werden können.

Naja, soviel habe ich mit GR geschäftlich nicht zu tun

sie sind in der IT nicht so stark, und mein Bereich ist eher klein.
Ich hatte nur mal einen Forschungsantrag am Tisch (wußte nicht von wem), und der war, gelinde gesagt eine Verhöhnung .

Sie haben angeblich trotzdem die Förderung bekommen. Geworden ist nichts daraus.

Ein deutschen "Gegenprojekt" mit dänischer Unterstützung wurde dann mit Eigenmittel gemacht, und naja: Die einen bekommen Geld, die andern verdienen eines.

Abwerten ist von gestern

Abwertung ist kein Instrument mehr, weil nicht mehr die Arbeitskraft sondern der Automatisierungsgrad zählt.
Wirtschaftsräume, die nicht konsequent auf Automation und IT setzen, werden egal wie billig sie sind, nicht mehr mithalten können.

Genau die Staaten, die keine Finanztricksereien gemacht haben, stehen jetzt stabiler da.

Österreich hat in den 70ern die Hoheit über den Schilling aufgegeben! genau das macht den Erfolg aus!

Unsere Wirtschaft ist noch "gut trainiert" und kann sogar schweren Gegenwind aushalten.
Österreich ist in der Holzindustrie extrem erfolgreich, obwohl dort der Arbeitskostendruck hoch ist. Warum? Gute Qualität, gepaart mit Verläßlichkeit und Produkte die "leicht" zu verwenden sind.
Dagegen hilft keine Abwertung!

Die Mechanisierung der Produktion wird überbewertet

und hat lediglich bei Hilfsarbeitern zum Arbeitsplätzeabbau geführt. Die Zahl der Kopfarbeiter nahm hingegen sogar zu. Und es gibt jede Menge Branchen wo der Mensch so viel wie eh und je zählt (Frisör, Kellner). Ein Buchhalter ist nicht ersetzlich, ebenso wenig ein Krankenpfleger. Bauarbeiter wurden weniger, und das Auto setzt der Roboter zusammen. Aber sogar in der Bauwirtschaft, wo partiell(!) der Kran den starken Arm des Arbeiters ersetzte, führt die große Zahl an Sozialbetrugsfirmen den eindrucksvollen Nachweis, dass der Kostenfaktor Mensch nach wie vor von hoher Bedeutung ist. Fassadenarbeiten, Deckenausschalungen, etc. macht nämlich kein Kran. Der Glaube an die Maschine hat sich als trügerisch erwiesen.

Kurz zu ihrer Liste

Die Kräfte die jetzt noch in großer Zahl gebraucht werden, sind jene, wo noch "Facharbeiter" gesucht werden:
Bau (da haben sie recht)
Maschinenbau
IT
Technologen
Sozialbereich wird immer wichtiger

Buchhalter braucht keiner mehr, das meiste macht alles die Software. Was noch ein bißchen wichtiger geworden ist sind Controller. Aber naja, soviele braucht man da auch nicht.

Soziales ist richtig: Wird immer mehr, und daher brauchen wir auch freien Kräfte dafür. Nur die haben keine "Leistung" um ökonomischen Sinn, sondern müssen irgendwie anders finanziert werden.

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