Starker Anstieg rassistischer Gewalt in Griechenland

10. Juli 2012, 16:30

Menschenrechtsorganisation sieht schwere Versäumnisse beim Staat - Angriffe möglicherweise durch Neonazi-Partei

Athen - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat einen dramatischen Anstieg rassistischer Übergriffe auf Einwanderer und Flüchtlinge in Griechenland beklagt. Interviews mit Betroffenen hätten ergeben, dass die Angreifer meist in Gruppen agierten und ihre Opfer mit Fäusten, Knüppeln oder Bierflaschen zusammengeschlagen hätten, erklärte die HRW-Beauftragte für Westeuropa, Judith Sunderland, am Dienstag in Athen. Die Organisation befragte nach eigenen Angaben zwischen August 2009 und Mai 2012 insgesamt 59 Opfer, darunter auch Frauen, die zum Tatzeitpunkt schwanger waren.

Banden mit möglicher Verbindung zu Neonazi-Partei

Bei den Übergriffen lasse sich zunehmend ein Muster erkennen, sagte Sunderland. Die Angreifer hätten sich zu Banden zusammengeschlossen, zu denen teilweise auch Frauen zählten. Häufig seien sie dunkel gekleidet und versteckten ihr Gesicht unter Motorradhelmen. Angesichts der zunehmenden Erfolge der Neonazi-Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) erklärte Sunderland, es gebe "einige Beweise", die nahelegten, dass es Verbindungen der Angreifer zu der Partei gebe. Chryssi Avgi hatte erklärt, das Land von illegalen Einwanderern befreien zu wollen. Bei der Parlamentswahl im Juni kam die Partei auf 18 Sitze.

Der griechischen Regierung warf HRW schwere Versäumnisse im Kampf gegen den Rassismus vor. "Wir sehen keine angemessene Reaktion vom griechischen Staat", erklärte Sunderland. Es gebe selten Festnahmen, Untätigkeit der Polizei sei die Regel. Opfer hätten erklärt, die Polizei rate meist von Anzeigen ab, illegalen Einwanderern sei zudem mit Festnahmen gedroht worden, sollten sie auf einem Ermittlungsverfahren bestehen. Die Regierung müsse "sofortige Maßnahmen" ergreifen, forderte HRW. Dabei sollten europäische Institutionen dem krisengeplagten Land technische und finanzielle Hilfe leisten. (APA, 10.7.2012)

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12 Postings
Infolge der Wahlen kam es zu hunderten Angriffen und Pogromen und die gesamte Medienlandschaft schaut weg

Denn die Medien sind genauso rassistisch wie die Festung Europa. Aus jedem nichtigen Anlaß wird gegen Griechenland gehetzt, geht es dagegen um Rassismus, läßt man den Ball ins Aus kullern und es wird komplizenhaft geschwiegen. Nur gewisse Menscherechtsorganisationen haben eine Lobby, würden sie ihre Informationen aktueller veröffentlichen, könnte mensch darauf reagieren und sei es nur die Reise zu stornieren, weil die Landschaft mit Hakenkreuzen der X.A. zu gekleistert ist.
Hier also das, was zeitlich nach dem Bericht von HRW passiert ist:
"Eine Woche der rassistischen Hölle":
http://de.indymedia.org/2012/07/3... 2099.shtml
"Hunderte Angriffe seit der Wahl":
http://de.indymedia.org/2012/06/3... 1708.shtml

Bitte zwischen Ausländer und illegal Eingewanderten unterscheiden- Die Ausländer genießen in Griechenland den selben Status wie hier auch, ab geduldet und akzeptiert aufwärts. Auch dort fallen die Ausländer mit ihrer kriminellen Energie häufiger

negativ auf. Mit dieser Art der Ausländer kommt das Land irgendwie schon klar. In etwa so wie es auch im deutschsprachigen der Fall ist. N_U_R! ist dieser etwa 20%ige Ausländeranteil an der Bevölkerung nicht der Grund für die Eskalation der Lage. Durch die ganzen NATO Kriege und der Lockerung der Einreisebestimmungen in der Türkei aus anderen muslimischen Gebieten, haben sich zusätzlich 2.000.000 auf den Weg gen Norden gemacht die nun in Hellas festsitzen. Diese 2.000.000 extra können nicht alle von gemeinnützige Organisationen während einer Krise zusätzlich versorgt werden. Also wird zuerst geklaut dann gemordet um an essen zu kommen, der Staat versagt, die Opfer organisieren sich, eine Art Bürgerwehr entsteht. Die Politik ist am Zug!

Rassistische Übergriffe

Komisch ,ihr mit Eueren ewigen rechten Parolen, wenn ein in der BRD geborener Türke sagt, ich bin stolz ein Türke zu sein unde scheiß nazi Deutsche, ist das nicht rassistisch , nur umgedreht geht es ! Wenn Griechen die Nase voll haben,von wirtschaftsflüchtigen übervölkert zu werden, sind das Nazis, wenn Islamisten Christen töten , ist das nicht schlimm, umgekehrt aber ja ! Ihr beschimpft alle als Nazi's, die sich gegen diese unkontrollierte Globalisierung wehren ! I(hr mögt also Euer Vaterland nicht ! Aber in deen USA , sind es Patrioten und Helden ! Schon verrückt ,diese Welt !

Bitte, wer wundert sich darüber???

Das ist doch DIE normale Reaktion auf solche wirtschaftlichen Entwicklungen.
"Wir" in Österreich benötigen nicht einmal solche Ereignisse. Was wird erst los sein, wenn auch "unsere" Wirtschaft sich an diesem Punkt wiederfindet?

wenn es den menschen schlechter geht, präferieren sie rechte parteien, wunderbar belegt in der studie: die arbeitslosen von mariental. kurz danach brauchen die linken in österreich den bürgerkrieg vom zaun und versuchten zu retten was noch zu retten war, bevor sie gar keine chance mehr hatten.

die griechen tun aber auch wirklich alles

um in die medialen schlagzeilen zu kommen.

(und es gelingt ihnen, es gelingt ihnen!)

.

Als wäre das ein völlig neues Phänomen.
Lernens Geschichte.
Ich wünsche den Griechen alles Gute
auf ihrem Weg!
Natürlich nicht den wenigen Griechen,
welche vor allem durch Steuer-Verrat ihr eigenes Land in den Abgrund stürzen.
Zurück zur headline - einfach nur traurig.
+um Missverständnisse zu vermeiden - das ist KEINE Kritik an der headline!

aus wikipedia:

"Jonathan Cook kritisierte im November 2006, dass Human Rights Watch die Verletzung grundlegender Menschenrechte der Palästinenser im Gazastreifen durch die israelische Armee ignoriere und stattdessen selbst gewaltfreien und friedlichen Widerstand der Palästinenser verurteile"

vermutlich sieht hrw in den pal. auch "Banden mit möglicher Verbindung zu Neonazi-Partei"...

In Krisen müssen immer und überall die jeweiligen Ausländer zuerst die Köpfe hinhalten,

sie sind leichte Sündenböcke und werden als solche missbraucht, sie sind die Ersten, auf denen sich die Wut der jeweiligen Einheimischen entlädt. Da wundert es nicht, dass dieser Rassismus geduldet wird, würde sich doch sonst vielleicht die Aggression der Bevölkerung auf die wirklichen Täter richten. Und das soll ja vermieden werden, denn spätestens nach einem Neustart soll alles ja wieder so weitergehen wie bisher, nur, die Menschen sollen wahrscheinlich keinerlei Befugnisse und wesentlich weniger Rechte haben dann...

man sieht ja schon heute, wo es hingeht: eine Bank ist zu wichtig um fallen gelassen zu werden, zu systemrelevant, aber der Mensch ist in dieser Welt zu unwichtig geworden: zu Mensch um gerettet zu werden...

Untätigkeit dürfte ein Grundprinzip der Politiker und Staatsangestellten in Griechenland sein.

Dabei sollten europäische Institutionen dem krisengeplagten Land technische und finanzielle Hilfe leisten.

Drohnen und Söldner.

Der Wohlstand in der blühenden EU wird sein übriges tun.

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