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Laut Erhebungen des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) belegt Österreich beim Bahnfahren europaweit den dritten Platz.
Wien - Seit Jahren liegen die Österreicher beim Bahnfahren im europäischen Spitzenfeld. Die aktuelle Erhebung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auf Grundlage von Eurostat-Daten hat die überdurchschnittliche Vorliebe für dieses Verkehrsmittel erneut bestätigt. Im Schnitt hat ein Österreicher im Jahr 2011 rund 1.280 Kilometer mit der Bahn zurückgelegt. Damit liegen wie 2010 nur Frankreich mit 1.370 Kilometern und die Schweiz mit 2.460 Kilometern pro Person vor Österreich. "Die Verkehrspolitik sollte sich zum Ziel setzen, dass Österreich bis zum Jahr 2020 beim Bahnfahren Schweizer Niveau erreicht", forderte VCÖ-Experte Markus Gansterer dabei in einer Aussendung.
Bundesweiter Taktfahrplan der Schweiz als Vorbild
Als Vorbild solle dazu der bundesweite Taktfahrplan der Schweizer gelten. Der Verkehrsclub pocht ebenso auf eine erhöhte Zahl von Bahnverbindungen zwischen den Landeshauptstädten und die Anbindung der Bezirkshauptstädte an das Bahnnetz, um diese zu regionalen Knoten im öffentlichen Verkehrsnetz auszubauen. "Aufgrund der hohen Spritpreise fahren immer mehr Menschen mit den Öffis", betonte Gansterer. Welche Verbesserungen und Maßnahmen bei der Bahn Österreichs Fahrgäste wünschen, erhebt der VCÖ derzeit im Rahmen einer Fahrgast-Befragung. (APA, 10.7.2012)
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aber sie haben intensives yield management (drei Zeitzonen mit drei Preisen), und eine Raumstruktur, die große Distanzen und hohe Geschwindigkeiten begünstigt. Wenn man die Fahrten pro Person vergleicht, ist Frankreich nicht top (das ist die Schweiz) - aber die Kilometer pro Kopf.
Ich habe es bereits mehrfach erlebt, dass österreichische Schaffner ausgedruckte Tickets nicht akzeptiert haben. Einmal hat der Drucker anscheinend zu klein gedruckt, einmal wurde das Ticket auf dem ipad vorgewiesen. In all diesen Fällen hat der österreichische Schaffner nicht einmal versucht den Barcode zu scannen. Die schweizer Schaffner im gleichen Zug (andere Richtung) haben die Tickets ohne Probleme gescannt und nicht einmal gesagt, dass man das Ticket eigentlich auf Din A4 ausdrucken sollte.
In Sachen Kundenfreundlichkeit kann sich die ÖBB eine dicke Scheibe bei der SBB abschneiden.
Keine Ahnung, aber die Schweizer können es scannen. Für 2D Barcodes sind sowieso CCDs notwendig.
Ich arbeite viel mit Scannern und hatte noch nie einen Scanner in der Hand, der Barcodes von Bildschirmen nicht lesen konnte.
Zum Testen drucke ich darum selten.
Ich kauf mir des öfteren noch im Zug ein Online-Ticket, wenns für den Automaten zu knapp hergeht - wurde bisher jedesmal von den Schaffnern anstandslos akzeptiert. Und wenn ich ihnen den Code diktieren musste.
Die Schweizer Schaffner sind furztrockene Paragraphenreiter mit 0 Flexibilität oder Augenzudrücken. Kann man sich auf der Strecke Zürich-Innsbruck durch Direktvergleich gerne überzeugen. Unsere Schaffner, die ständig noch mehr Druck von oben bekommen, wissen im richtigen Moment auch mal Augenmass anzuwenden.
an Steuergeld, das zugeschossen werden muss. Die ÖBB sind die letzte Bastion in Österreich, die aufführen darf, was sie will. Wonders ist bei uns Gott sei Dank schon lange der Richter am Werk.
So kommt es, dass die Schweizer eine Bahn hinstellen,die mit dem halben Geld auskommt. Wie man hört, soll die Bahn dort gut sein.
Habe gegoogelt:
Bilanz 2011: Betriebsaufwand:
SBB: 7'492.1 Mio. CHF
ÖBB: 5.656,6 Mio. EUR
http://m.sbb.ch/news.news... 45_01.html
http://konzern.oebb.at/de/Presse... /index.jsp
Liest man den schweizer text und vergleicht ihn mit dem ölsterreichiuschen, dann kommt ein kultureller Unterschied zu Tage. Die Schweizer reden von einem Minus. Die ÖBB-PR wagt es von einer schwarzen Null zu reden. Für die gibt es den staatlichen Zuschusss schlicht nicht.
Übrigens: Die SBB kommt mit wesentlich weniger Mitarbeitern aus.
Die ÖBB bekommen keinen "Zuschuss" (weil sie ihre Kasse nicht dicht kriegen), sondern eine Entlohnung für eine Leistungsbestellung, und die ist in dutzenden telefonbuchdicken Verträgen minütiös festgelegt - jeder Zug hat sein Mascherl. Oder nennst Du deine Supermarktrechnung "Zuschuss an Billa"?
Natürlich wird Steuergeld verbraten noch und noch. Jedes Jahr zweimal eine Garnitur Eurofighter.
Wobei es die ÖBB als einzige staatsnahe Firma schaffen, sich vom Wähler nichts dreinreden lassen zu müssen. Den Abbau der Früpensionen zum Beispiel. Der findet statt. Zugegeben. Aber nicht nach Regeln des Wählers, sondern intern. Abgeschottet.
Un so kommt es, dass einer, den ich beim Bundesheer kennenlernte (Danke Wehrpflicht!) Jahrgang 1959, vor drei Jahren in Pension ging. Weil als Akademiker bei den ÖBB beschäftigt. Und völlig gesund. Offenbar hat eine Umstrukturierung ergeben, dass sich kein adäquater Posten mehr finden lässt. So gesund ist er, dass er sich noch schnell scheiden ließ und eine neue Familie gründete.
Die SBB ist auch viel kleiner als die ÖBB und sie betreibt auch keine Regionalbahnen.
Regionalbahnen werden in der Schweiz von eigenen Gesellschaften betrieben.
Und die SBB haben weit mehr Arbeiten ausgelagert, zb. den ganzen Reinigungsdienst. daraus folgt, weniger Personal- aber mehr Sachaufwand.
Mit ausgelagerten Firmen lassen sich keine Wählerstimmen im Pool halten. Den Schweizerischen Sozialisten fiele es im Traum nicht ein, dass ihr Wählerpotential dadurch groß bleibt, dass möglichst viele im Betrieb SBB gehalten werden und mit Privilegien versorgt werden.
In Österreich denkt man hingegen so.
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