Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Man kann sich des Eindrucks nicht ganz verwehren, dass das chinesische Weltraumprogramm in Europa und den USA nur auf sehr begrenztes Interesse stößt. Obwohl sich China langsam aber sicher an die Spitze gearbeitet hat: Im ersten Halbjahr 2012 sind mehr Weltraumstarts aus China erfolgt als aus Russland oder den USA - eine historische Premiere.
Das sollte als Hintergrund nicht vergessen werden, wenn man den polemischen Artikel liest, den Bob Davis vergangene Woche im "Wall Street Journal" veröffentlichte. Darin verwirft der China-Korrespondent der konservativen US-amerikanischen Zeitung Pekings Weltraumprogramm in Bausch und Bogen: Während die Weltraumagenturen anderer Länder sich der Entwicklung fortgeschrittener Roboter-Sonden zur Erforschung des Sonnensystems widmeten, hänge China Visionen nach, die zu Zeiten John F. Kennedys Relevanz gehabt hätten, nun aber 50 Jahre hinter der Zeit herhinken würden.
Davis spricht von einem "Armut an Vorstellungskraft": Es werde lediglich versucht, die einstigen Ruhmestaten der erfolgreichen NASA-Programme zu wiederholen. Und nachdem schon US-Astronauten auf dem Mond Golf gespielt haben, was wolle China dann noch nachlegen - vielleicht eine Ping-Pong-Partie? Die Kontroverse ist eröffnet.
--> The Wall Street Journal: "Is China's Space Push Worth It?"
(red, derStandard.at, 13. 7. 2012)
University of Arizona stellt Liste zusammen: Vom Affen Lesula bis zu einem harfenförmigen Schwamm und einer leuchtenden Schabe
Mitmachgelegenheit: io9.com bittet um Anregungen nebst Beweisfotos
Aufnahmen der NASA-Sonde "Solar Dynamics Observatory" zu einem hypnotischen Kurzfilm kompiliert
Die aktuelle "Unstatistik des Monats" zeigt am Beispiel Kirchenstaat, wie unseriös manchmal mit Kriminalstatistiken wird
Jahrzehntelange Felderfahrung im Umgang mit fremden Völkern macht diese Berufsgruppe zu den idealen Leuten für den Erstkontakt
Blogger der "Washington Post" zieht das Thema von der systemischen Seite auf und nennt infrastrukturelle Maßnahmen
Biologen übertragen das mooresche Gesetz von der Informatik auf die Biologie und kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis
Der Furahan-Blog listet zum fünfjährigen Jubiläum seine beliebtesten Themen auf - mit Sondererwähnung von derStandard.at
Nobelpreisträger Gerardus 't Hooft erklärt im Interview mit dem "New Scientist", warum er zum Botschafter des kommerziellen Projekts "Mars One" wurde
Zeitraffer zeigt die unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen "Hüpfendem Kitt" und stark magnetischen Objekten
Die Amerikaner werden sich noch wundern.
Dem Westen ist einfach die Ambitionen, die Motivationen weggeschmolzen. Der Westen ist faul geworden (im konkreten und auch im übertragenem Sinne). Die Akkus sind aus, und können nicht mehr vollgeladen werden. Jetzt ist die Zeit da, für den Aufstieg neuer Kulturen Das ist die "normale" Entwicklung einer jeden Kultur, das ist die Menschheitsgeschichte.
Definiere "Spize"....
Möge es vielleicht bei Quantität gelten in Fragen der Qualität gilt es sicher nicht.
Russland startet auch deutlich mehr als die USA und Europa.
Und woher kommen die wissenschaflichen Resultate ?
Meist aus USA, hin und wieder mal Europa oder Japan.
Wenn sie mal was machen was noch niemand zuvor gemacht hat und Ergebnisse und Entdeckungen abliefern die neu sind, dann dürfen wir mal über ein Ranking reden. Bis dahin hat Bob Davis vollkommen recht.
Nur dass die US in der Sackgasse STS vulgo Shuttle jahrzehntelang gepennt haben und Stand heute in Sachen bemannter Raumfahrt genau NIX haben. NIX. Weil immer wieder Programme (erinnert sich noch jemand an OSP?) Milliarden gekostet und dann gestrichen wurden.
Mit CCDEV Programm ist man jetzt auf einem guten Weg, aber ohne den Einzelwahnsinnigen Elon Musk wäre immer noch kein Land in Sicht. Und gerade die Konservativen würden das "Commercial Crew Programm am liebsten für das sauteure SLS/Orion Programm gleich wieder zu Tode sparen.
So schaut's aus.
Hat Sonden im all die seit 1977 fliegen und noch immer funktionieren !
Steht rund ein Monat vor der Landung des größten Fahrzeugs das je auf einem anderen Planeten fuhr.
Hat in drei Jahren eine Sonde bei Pluto.
Hat eine Sonde im Saturn-System
usw usf...
Hab kürzlich nach einer hochwertigen Taschenlampe gesucht. Wenn man hohe Qualität, Innovation, einen guten Ruf bei gutem Preis/Leistungsverhältnis sucht, kommt man an chinesischen Marken nicht vorbei.
Die Zeiten wo die Chinesen nur Billigproduzenten für westliche Marken waren, sind vorbei.
kenne ich vor allem von Westafrika her.
Angenehm, dass es alles zu Preisen gibt, die auch für Einheimische erschwinglich sind, vor allem auch Taschenlampen. Doch sind die Stromkabel so dünn ausgefügrt, dass man sie nicht reparieren kann.
In Europa habe ich jetzt noch nie bewusst zu chinesischer Ware gegriffen, wird aber sicher qualitativ besser sein.
Der Hr. Davis scheint nicht viel von bemannter Raumfahrt zu verstehen.
Wer laufen will, sollte zuerst gehen lernen.
Die Chinesen sind gerade dabei die Basics zu erlernen, wie Kopplungsmanöver, Punktlandungen, Langzeitmissionen etc.
Zudem wird das Programm eh von den USA bezahlt.
...in den nächsten Jahrzehnten sind das am wahrscheinlichsten die Chinesen, und logischerweise müssen sie dazu alle vorherigen Schritte machen die die Amerikaner auch schon gemacht haben: Unbemante Tests, bemannte Raumflüge, flüge zum Mond, Landung am Mond etc.
Würden die Amerikaner heute eine Mars Mission starten würde ihnen auch nicht erspart bleiben alle diese Schritte noch einmal zu gehen, um dorthin zu gelangen wo sie Mitte der 70 er waren.
Also bis jetzt ist ja nicht viel besonderes am Chinesischen Programm aber spätestens wenns in Richtung Mond geht wird das Interesse der westlichen Welt steigen, und mit einer erfolgreichen Marsmission könnten sie Soviel Imagegewinn erzielen wie die USA mit der Mondlandung.
1415-1535 Portugal
1535-1635 Spanien
1648-1830 Frankreich
1836-1945 England
1945-20xx USA
Wenn die wohl nur knapp hundert Jahre der US-Weltherrschaft abgelaufen sind, wird man sie, wie bereits die anderen auch, sicher einer umfassenderen Beurteilung zuführen.
Wenn dann die USA besser abschneidet als Spanien, würde mich das sehr stark wundern.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.