Sony: PS4 und Xbox 720 können auf Fachhandel nicht verzichten

10. Juli 2012, 15:16
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Geschäfte bleiben trotz Online-Trend wichtige Vertriebsplattformen

Während die Branche bereits von "Games-Streaming" und "Download only"-Vertrieben spricht, sind Videospielverkäufe via physischen Datenträgern über den Einzelhandel nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle der Industrie. Und während der Anteil des Retail-Geschäfts am Gesamtmarkt seit 2008 stetig zurückgeht, wird zumindest die nächste Konsolengeneration nicht auf  die Fachmärkte verzichten können, sagt zumindest Sony UK-Boss Fergal Gara gegenüber MCV.

Wertvolle Fachkräfte

"Wir würden es sehr begrüßen, wenn möglichst viele Einzelhändler ihren Betrieb aufrecht erhalten. Denn auch künftig werden wir mit dem Start des neuen Konsolenzyklus unser Bestes geben, um den Markt zu revitalisieren", sagt Gara. Der Manager spielt damit indirekt auf den Umstand an, dass Spielhersteller in Fachhändlern nicht nur eine wichtige Vertriebsquelle sondern auch eine wesentliche Werbeplattform sehen. Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter erklärte Anfang des Jahres, dass die Studios auch dann nicht auf die Fachkräfte verzichten wollen, wenn das Geschäft mehrheitlich über Downloads stattfindet. So werden zunehmend Online-Coupons und Download-Addons über Retailer vertrieben. (red, derStandard.at, 10.7.2012)

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