Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 600x400Nahe an der Verfilmung von Sir Richard Attenborough: "A Chorus Line" in Stockerau.
Als furchtloser Kulturreporter wird man des Sommers gern auf Außeneinsatz geschickt, zum Beispiel nach Stockerau. Das ist gut so. Zum einen kann man sich hier im Publikum mit (sozialdemokratischen) Teilen der Bundesregierung und des Nationalratspräsidiums gemein machen, zum anderen den Bundespräsidenten betrachten, wie er den Intendanten nach gelungener Premiere umarmt.
Als Heinz Fischer Alfons Haider herzt, mischen sich Glück und Wehmut im Blick des Letzteren. Nach 15 Jahren und mehr als 200.000 Besuchern scheidet Haider aus Stockerau. Der letzte Tanz seiner Intendanz erfolgt zu den wundervollen Klängen Marvin Hamlischs: A Chorus Line wird gegeben, eines der besten Hüpf- und Singspiele ever. Mitzi Hamilton, A Chorus Line-Urgestein, inszenierte und choreografierte das Musical, zum 39. oder zum 50. Mal, hierüber sind sich Haider und das Programmheft uneins.
Abgesehen von zwei Nummern und einigen Kleinigkeiten ist fast alles so wie in Sir Richard Attenboroughs Verfilmung des Werks, sogar die Farbe der Garderobe der 16 Casting-Kandidaten. Gesungen und getanzt wird zur Musik aus dem Computer (musikalische Leitung: Michael Schnack), größtenteils souverän, manchmal auch so toll, dass es einen umhaut: Nina Tatzber als Diana (Morales) und Sabrina Harper als Cassie sind hierfür hauptverantwortlich. Ines Hengl-Pirker hat Sheilas Zeitlupenbewegungen sehr gut drauf und ist darüber hinaus das wahrscheinlich schönste weibliche Wesen der Welt.
Fast schon eine Verschwendung: Martin Niedermair in der (eher kleinen) Rolle des Greg, sehr charmant Andrea Casati als Mike, überirdisch charmant Morten Daugaard als Mark. Haider bringt eisernen Charme in die Rolle des Zach ein.
Wie immer bei sehr gut gespielten sehr guten Musicals hat das Ganze eine
enorm stimmungsaufhellende Wirkung. Schauen Sie sich das an. (end, DER STANDARD, 11.7.2012)
Stockerau Open Air Festival. Bis 17. 8.
Peter Turrini gibt den Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, eine Plattform. In "Aus Liebe" dürfen sie ihre Wut und ihre Ängste artikulieren.
Das Kuratorium verlangt von Pereira Budgetdisziplin: Ausgaben mit 61 Millionen Euro gedeckelt
Pfiffig: "Der Revisor" von Nikolai Gogol ist in einer Neuübersetzung an den Kammerspielen in Linz zu sehen
"Wagnerdämmerung": Den 200. Geburtstag Wagners würdigen der Dramatiker Joshua Sobol und der Theatermacher Paulus Manker mit einem spektakulären Simultantheater
Wojtek Klemms Interpretation von Sartres "Die schmutzigen Hände" enttäuscht in Graz als unentschlossener Abend mit Längen
Kaufmännischer Geschäftsführer des Linzer Landestheaters wechselt im September nach Wien - Holding-Chef Springer: "Wir haben niemanden abgeworben"
Der Gewinner des Retzhofer Dramapreises Ferdinand Schmalz im Gespräch mit seinem Vorgänger, Ewald Palmetshofer
Wiener Festwochen: Simon Stones "The Wild Duck"
Das Stück von Autorin und Regisseurin Isabella Feimer bleibt unausgegoren
Bizets "Carmen" an der Wiener Staatsoper mit Mezzostar Elina Garanca
TBA21 im Wiener Augarten: An Kaler zeigt Teil zwei von "On Orientations"
Hüller für Leistung in Jelinek-Stück mit 10.000 Euro geehrt - Häusermann als beste Nachwuchsdarstellerin
Vitalspritze für Kleists "Michael Kohlhaas" im Rahmen der Jungen Burg im Vestibül
Nicht nur von Pappe: Der Burgtheater-Spielplan 2013/14
Als Plädoyer für die Kraft der Umwälzung hat Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Stück inszeniert
Johan Simons verzichtet auf Vertragsverlängerung
Diktatur des Fitnesswahns: Juli Zehs "Corpus Delicti" im Theater Drachengasse
Performancefestival zeigt überwiegend Österreich-Premieren
Der schottische Choreograf Michael Clark gastiert mit seinem glamourösen Ballett in St. Pölten: Einmalig im Festspielhaus!
Uraufführung von Julya Rabinowichs Asylwerberdrama "Tagfinsternis" durch Filmregisseur Markus Schleinzer
In Anne Leppers Stück "Seymour" arbeiten dicke Kinder gegen ihre Körper
Das Volkstheater in den Bezirken bringt "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)" an einem Abend
Finanzhai-Dekonstruktion: Das Theaterstück "Wir verkaufen immer" im Foyer des Landesmuseums Kärnten
Georg Friedrich Händels Dramma per musica "Orlando" - Der ganze bunte Abend kommt nicht über ein paar sympathische Momente hinaus
Emotionale Verbindungen: Das Wiener Staatsballett zeigt in der Volksoper einen bunten Abend aus "Kreation und Tradition"
Es ist, wie gesagt, die Farbe der Kleidungsstücke, die bei den meisten Protagonisten gleich ist. Sheilas badeanzugähnliches Teil (heißt sowas Body?) zum Beispiel war praktisch eine idente Kopie, auch Greg mit diesem sehr viel Brust zeigenden Oberteil. Hatte nicht Mark auch oben was Blaues an wie der Mark in der Mitte, und Morales (rechts) sowas Lilanes?
sheila im film, das ist so ein dunkles oliv, val hat so einen pfirsichfarbenen bikini -der kommt farblich an das heran, was die val hier anhatte (aufm bild schauts weiß aus). ansonsten muss ich konzedieren: mein optisches gedächtnis ist anscheinend ein ziemlich schlechter ratgeber.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.