"Orca" bei Weltrekord-Versuch gescheitert

Ansichtssache

Baden-Württemberg - Der Extremschwimmer Bruno "Orca" Dobelmann hat am Dienstag in der Nacht seinen zweiten Weltrekordversuch, den Bodensee der Länge nach zu durchqueren, abgebrochen. Mit "ABBRUCH! FEIERABEND!" verkündete Dobelmann kurz vor 23 Uhr via Facebook das Scheitern seines Projekts. Zuvor schon hatten ihm ein streifendes Gewitter, Wind und Wellen Probleme bereitet. "Also hier scheint irgendwo jemand am Drücker zu sitzen, der extrem was gegen mich hat", so Dobelmann.

Es werde definitiv keine weiteren Versuche mehr geben, sagte sein Manager Oliver Halder: "Er hat sich vom Langstreckenschwimmen verabschiedet. Er könnte rein krafttechnisch noch", so Halder. Aber die Wetterbedingungen hätten ihn "mental ausgepowert". Das Gewitter sei weit genug weg gewesen. Eine Gefahr habe nicht bestanden. "Aber es hinterlässt mentale Narben."

Der Extremschwimmer wollte vom Strandbad in Bodman aus die rund 64 Kilometer bis nach Bregenz in Vorarlberg ohne Neoprenanzug und ohne Pause durchschwimmen. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,5 Kilometern pro Stunde hätte er das Ziel nach etwa 26 Stunden erreichen können.

Erst im Mai musste Dobelmann seinen ersten Weltrekordversuch auf der Höhe von Hagenau bei Kilometer 28 wegen massiver Blasenprobleme aufgeben. Diesmal schaffte er etwa ein Drittel der Distanz. (red, derStandard.at, 10.7.2012)

foto: felix kaestle/dapd
1
foto: felix kaestle/dapd
2
foto: epa/patrick seeger
3
foto: epa/patrick seeger
4
foto: epa/patrick seeger
5
foto: epa/patrick seeger
6
Share if you care.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen ( siehe ausführliche Forenregeln ), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behät sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.