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Mailand - Scala-Intendant Stéphane Lissner ist wegen der Polemik rund um sein Gehalt verärgert. Nachdem der Aufsichtsrat der Scala eine 20-prozentige Kürzung der Prämien beschlossen hat, die er als variablen Gehaltsteil kassiert, dementierte der Intendant Berichte, nach denen er eine Million Euro brutto im Jahr erhalte. Er verdiene 14.500 Euro netto im Monat, sagte Lissner gegenüber der Tageszeitung La Repubblica.
"Solche Geschichten verarmen die Scala, und sie verdunkeln ihre Größe sowie die Arbeit, die wir zusammen in diesen Jahren geleistet haben. Persönlich fühle ich mich beleidigt. Man will mich als Profitjäger darstellen, der ich nicht bin", sagte der Intendant.
Der Franzose, der noch bis 2013 auch Musikdirektor der Wiener Festwochen ist, hatte bereits bei der vor drei Wochen beschlossenen Vertragsverlängerung einer zehnprozentigen Kürzung des fixen Anteils seines Gehalts zugestimmt. Die Scala möchte er jedenfalls nicht vorzeitig verlassen: "Das Programm für das Jahr 2015, in dem in Mailand die Weltexpo stattfindet, ist bereits geplant", so Lissner. (APA, DER STANDARD, 11.7.2012)
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