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Düsseldorf - Die deutsche Bundesagentur für Arbeit (BA) will 5.000 Langzeitarbeitslose zu Erziehern ausbilden. "Unter den Langzeitarbeitslosen haben wir etwa 800.000 Menschen, die zumindest die schulischen Voraussetzungen dafür erfüllen. Durch intensive Beratung können wir vielleicht rund 5.000 Arbeitslose für den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers gewinnen", sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Dienstag.
Eine Zwangsrekrutierung der Hartz-IV-Empfänger zur Arbeit mit Kindern soll es aber nicht geben. "Für einen solchen Beruf sollte man sich nicht nach Aktenlage entscheiden", sagte Alt. Interessenten sollten auch zunächst in einer Kita ein Praktikum machen, um herauszufinden, ob Erzieher auch der richtige Beruf für sie sei. "Die öffentliche Debatte über den Mangel an Kita-Personal hat bei uns schon zu erhöhter Nachfrage und zu erhöhtem Beratungsbedarf geführt", sagte Alt. (APA, 10.7.2012)
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Ohne die Sachlage genau zu kennen, vermute ich stark dass der Personalmangel ganz einfach an einem Gegenleistungsmangel liegt - soll heißen: Ordentliche Gehälter bezahlen und vernünftige Arbeitsbedingungen schaffen, dann werden sich auch genügend Erzieher finden. Ganz einfach.
(Sollte nicht genügend Geld vorhanden sein - kein Problem: z.B. Gruppenbesteuerung mit sofortiger Wirkung abschaffen, oder Vermögen über 2M Euro besteuern, oder Steuerprogression nachschärfen, oder Vermögenszuwachs so wie Arbeitseinkommen besteuern, etc.)
Warum nicht ? Also ich finde die Idee gut. Und das wird auch in anderen Sparten so ablaufen wenn die Überalterung weiter voranschreitet.
Wieso Migration forcieren wenn man die Langzeitarbeitslosen für benötigte Berufe ausbildet. So lange nach einer Praktikumszeit diese Tätigkeit vorstellen können ist es eine Win-Win für alle.
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