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Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat sich am Montag von seinem Krebsleiden vollständig genesen erklärt - drei Monate vor einer Wahl, in der er versucht, für weitere sechs Jahre gewählt zu werden. "Frei, frei, völlig frei", sagte er Reportern.
Der 57-Jährige strebt am 7. Oktober seine zweite Wiederwahl an. Herausgefordert wird er vom Einheitskandidaten der Opposition, dem ehemaligen Gouverneur von Miranda, Henrique Capriles Radonski (39), der seine Kampagne im Bundesstaat Bolivar an der Grenze zu Brasilien startete.
Seit 13 Jahren an der Macht
Chavez ist seit über 13 Jahren an der Macht und liegt Umfragen zufolge in der Wählergunst vor Capriles. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre (2013-2019). Bis vor kurzem war noch spekuliert worden, ob Chavez wegen seines Gesundheitszustandes überhaupt zur Wahl antritt. Er musste sich wegen eines Tumors mehreren Eingriffen und Therapien auf Kuba unterziehen.
Chavez kündigte an, in Kürze aktiv in den Wahlkampf einzusteigen. Das vor einem Jahr bei ihm diagnostizierte Krebsleiden werde seine Kampagne für eine Wiederwahl nicht beeinträchtigen. "Ich glaube nicht, dass der Ausdruck 'körperliche Einschränkungen' ein Faktor im Wahlkampf sein wird", betonte Chavez.
Zwei Operationen
In den vergangenen 13 Monaten hatte er sich zwei Mal operieren und Tumore entfernen lassen. Der jüngste Eingriff fand im Februar statt. Chavez blieb jedoch bis zuletzt diskret und verriet nicht, welche Krebsart die Ärzte diagnostiziert hatten.
Aufgrund seiner Krankheit hatte sich Chavez in den vergangenen Monaten seltener in der Öffentlichkeit gezeigt. Stattdessen wandte er sich in langen Fernseh- und Radioansprachen an sein Volk. (APA, 10.7.2012)
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Immer wieder die Beteuerung, was Chávez alles "dem Volk" gegeben hat. Hab ich was falsch verstanden? Bedeutet Sozialismus: "Der Führer gibt dem Volk etwas Gutes?" Also so eine Art Almosen für Leute, die dankbar sein müssen, wenn sie überhaupt was kriegen? Was weist Chávez denn als Sozialisten aus? Sozialprogramme? Arbeitsgesetze? Korporative Organisation des "Volkes" gar? Da fällt mir spontan eine andere Bezeichnung ein. Die Faschisten z.B. haben genau damit gepunktet. Was genau weist Chávez als progressiven Politiker aus? Seine intimen Bündnisse mit jedem Diktator, nur unter der Bedingung, dass derjenige gegen die USA wettert? Die Hasstiraden gegen jeden, der nicht seiner Meinung ist? Die Kriecher, mit denen er sich umgibt?
wo sonst findet eine evolution der gesellschaft statt ?
hier in europa? wo wir alle paar jahre rot oder schwarz wählen ?? das ist evolution?
bitte, chavze ist kein jesus, aber das VOLK wird nicht mehr geknebbelt und massakriert.
ich war oft in venezuela die letzten jahre, und ich habe die armut und ungleichheit gesehen.
venezuela hat keinen sozialismus. venezuela ist teil des kapitalismus. aber es macht sich gedanken um die zukunft. machen wir das auch?
ich glaube nicht
"Chávez ermöglicht einen Prozess..."? Kann man das definieren? "Er" als Übermensch, als der er sich während seiner Krankheit in seinen Medien feiern ließ?
Es findet unzweifelhaft ein sozialer Prozess statt wie er in Lateinamerika längst notwendig ist. Nur verlieren die Herren Köche gerade jede Bodenhaftung und stellen sich in einem größtenteils auf Wunschdenken basierenden "Bündnis" auf (Stichwort: Russland, China, etc.), ohne zu kapieren zu wollen, dass sie sich zu nützlichen Idioten von Großmächten machen lassen.
Und das ist sicher nicht im Sinne des sog. "Volks", was immer das ein mag. Allein die Definition eines "Volks" schließt im übrigens schon die darauf folgende Definition von "Volksfeinden" ein, und wohin das führt, wissen wir ja.
einen gemeinsamen gegner zu haben, kann nicht die basis für eine freundschaft sein. ( zb. ven - iran)
ich kritisiere auch die politik von chavez. es geht mir viel zu langsam vorwärts.
ABER glauben sie mir, dass man froh sein kann, dass in süd amerika überhaupt etwas bewegt wird. mehrer jahrzehnte spielball des klaten krieges. diktaturen eingesetzt um die interessen von UNS zu schützen.
heute kann man in caracas um sein recht kämpfen. jeder bürger. früher war das nicht so.
und ja, die "köche" sollen kochen, aber die zutaten muss das volk bestimmen. und das passiert auch in venezuela so wie in bolivien oder ecuador.
die einheit süd a ist der schlüssel zum erfolg. die brauchen nichts vom westen um ein wohlhabendes leben zu haben.
Naja, einige Denkfehler. Wenig Kenntnisse, viel naives Wunschdenken.
Also wenn Venezuela seine Rohstoffe selber behält und nichts mehr von ausserhalb LAs importiert wird einiges passieren in Venezuela. Nur kaum das, was Sie sich erträumen und als verwirklichte Evolution bezeichnen.
Und klar kann jeder jetzt um seine Rechte kämpfen - und wenn sie kein Chavist sind, ist es jetzt wirklich ein verdammt harter Kampf.
Ich wundere mich immer wieder, wieviele Spitzenpolitiker Zeit haben, in Internet-Foren zu posten. Anders kann ich mir nicht erklären, dass so viele hier die Staatsräson der ALBA-Machtelite vertreten und jede Kritik abwiegeln mit dem Hinweis auf angebliche Vorteile des "Volks".
Mit ihrer Außenpolitik exponieren die ALBA-Regierungen ihre Bevölkerung. Statt an ihrem Sozialsystem und Volkswirtschaften zu arbeiten, versuchen sie sich mit internationalem Machtstreben.
"Einheit Südamerikas" - was soll das bedeuten? Im Augenblick betreibt Chávez Geldkoffer-Politik in Lateinamerika und mischt sich in Entwicklungen ein, die in der Tat durch die Bevölkerung der Länder selbst sozial durchgefochten werden müssten.
first of all politiker = politricks
ein blick auf die letzten jahrzehnte zeigt, dass in süd amerika ein prozess der einheit stattfindet. wurden die länder früher wie bei einem "risiko" brettspiel ausgenützt, können sie jetzt freier entscheiden.
süd amerika kann die avantgarde des changes sein, wenn sie beginnen solidarisch alles aufzuteilen. sie würden bestehen ohne auch nur irgendetwas exportieren zu müssen in die eu o usa. das würden wir sofort zu spüren bekommen.
öl,gas,lithium,lebensmittel,autoreifengummi, etc
was brauchen die von uns ? und was wir von ihnen?
Um die Avantgarde des Fortschritts zu sein müßte Lateinamerika erstens so Typen wie Castro und Chavez, und - vor allem - die Präsidialrepubliken loswerden. Was die Lateinamerikaner von uns brauchen ist in erster Linie Hightechprodukte und Knowhow. Wie Chavez wieder bewiesen hat sind weder Kuba noch Venezuela in der Lage ein Glasfaserkabel daß von Chinesen zuerst verlegt und dann an Venezuela(Kuba verjkauft wurde in Betrieb zu nehmen.
castro chavez morales. correa jetzt mal ehrlich.
sind merkel cameron faymann bessere menschen mit besseren ideen?
dafür dass süd amerika erst seit kurzem selbst ihre zukunft entscheiden können, sind sie schon viel weiter als wir.
und ich möchte unsere technologie mal sehen, wenn uns die wichtigsten rohstoffe für unser super know how fehlt. weil, faire preise für den import der rohstoffe aus der "3ten welt" kann sich die westliche welt nicht leisten...
sollten wir dazu gezwungen werden, und africa o süd amerika ihre märkte schliessen, DANN WIRDS DONNERN BEI UNS
Chavez und Menschen können ihre Zukunft selbst entscheiden ? Das ist der Witz des Tages.
1) Chavez politisiert ganz wesentliche Gesellschaftsteile die besser nicht politisiert werden, z.B. das Militär.
2) In Venezuela können's schon selbst entscheiden, nur - das Geld zur Verwirklichung der Entscheidung hat Chavez der z.B. Steuer und PDVSA Gelder hemmungslos für eigene Zwecke ausgibt. Kontrolle oder Konsequenzen: Null. Verglichen mit Chavez ist Grasser ein Lercherl.
Was die Rohstoffe betrifft. Wenn man keine Technologie hat, kann man mit Litjiumbrocken höchstens Jaguare derschlagen.
ohne rohstoffe gibt es aber auch keine technologie.
und unsere westliche welt ist aufgebaut auf technologie.
das wird a bissl schwer werden.
und ich kann es nur immer wiederholen. nicht in chavez habe ich die hoffnung, sondern in den menschen DIE SICH ZUSAMMEN TUN UM EINE BESSERE GESELLSCHAFT ZU FORMEN.
und das passiert von caracas bis patagonia.
Oben meinten Sie Chavez ermögliche diesen Prozeß. er tut es nicht, ganz im Gegenteil. Für Chavez ist Demokratie nicht Konsensus, sondern die Diktatur einer - vielleicht zweifelhaften - Mehrheit, hemmungslose Selbstbedienung ohne Kontrolle durch das Volk und Nepotismus der seines gleichen sucht.
Venezuela unter Chavez ist eine linksautoritäre Herrschaftsform in gefährlicher Nähe zur Diktatur, und aus so etwas ist NOCH NIE eine bessere Gesellschaft entstanden.
spricht eher für heftige Medikamentencocktails.
Wenn er schon sein Land tagein tagaus belügt macht er das wahrscheinlich auch mit sich selbst.
Die Würmer werden auf jeden Fall an ihm viel zu knabbern haben, falls er sich nicht in einem Glassarg ausgestopft ausstellen lassen will.
Gibt ja ein paar Genossen (Lenin, Mao, Kim Vater und Sohn) die es so halten ;)
demokratisch?????
benütze bitte nicht so schlimme wörter. du machst mir angst mit deinem demokratie gespenst.
chavez war und ist der türöffner
das volk ist der motor !!!!!
net so wie bei uns. wir wählen und schimpfen dann 5 jahre.... wir iDIOTs
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