Gasprom pumpt Erdgasgeld in Königsklasse

9. Juli 2012, 20:30

Russisches Unternehmen steigt bei der Uefa als sechster Sponsor für die Champions League ein

Nyon/Moskau - Gasprom, das größte Erdgasförderunternehmen der Welt, steigt beim europäischen Fußballverband (Uefa) als sechster Sponsor für die Champions League ein. Das von Alexej Miller geführte russische Unternehmen, das erst jüngst Franz Beckenbauer als Sportbotschafter verpflichtet hatte, ist im Fußball schon als Besitzer von Zenit St. Petersburg und Hauptsponsor von Schalke 04 und Roter Stern Belgrad engagiert.

Gasprom gesellt sich gegen eine nicht veröffentlichte Summe als offizieller Uefa-Partner für den Sponsoring-Zyklus 2012 bis 2015 zum Quintett Heineken, UniCredit, Ford, MasterCard und Play-Station. Sony Computer Entertainment Europe hat sein Engagement beendet. Offizieller Ausrüster der Uefa bleibt Adidas. (red, DER STANDARD, 10.7.2012)

Keine Sorge, das betrifft keinen österreichischen Verein!

Das nenne ich mal gezielte Werbung. Stelle mein Feuerzeug gleich auf Gasprom um.

Jeder der glaubt hier handelt es sich um politische Einflussnahme bei einem der mächtigsten Sportkonzerne der Welt hat halt von geschicktem, Zielgruppen orientierten Marketing keine Ahnung.

Was wenn die Klubs die sie sponsoren in der CL spielen? Ist das nicht irgendwie, naja...

und wo genau ist der Unterschied zwischen Gazprom Adida, Unicredit und Heineken (Amstel)?
oder ist die Frage generell gemeint warum ein Unternehmen gleichzeitig den Bewerb und einen/mehrere Teilnehmer sponsorn darf?

sollte also St.Pölten in absehbarer Zeit

einen internationalen Startplatz erreichen (ich dehne das jetzt aus auch auf die Euroliga) wird man wohl kaum im eigenen Stadion spielen dürfen, weil dort gibt es auf dem Dach eine große Photovoltaikanlage.

völliger Unsinn, in dem Fall würde natürlich eine Gazprom Delegation beim Match vorbeischauen und davor mit dem LH Pröll und anderen Lokalgrößen ihr GasHub in Baumgarten bewundern, Sekt und Brötchen inklusive!

Naja,

die Tatsache, dass PV eine relativ fluktuierende Stromerzeugungsmethode ist und daher schnell regelbare Technologien wie z.b. Gasturbinen benötigt, spielt der Gazprom ja eigentlich in die Karten.

D.h. im sehr wahrscheinlichen Fall, dass St. Pölten in den nächsten Jahren in der Königsklasse teilnimmt, würde der russische Großkonzern wohl nichts dagegen einzuwenden haben, dass auch in St. Pölten gespielt wird.

In etwa so supersauber wie ein EADS Sponsoring... ;)

aber da sieht man mal wie man auf die UEFA Einfluss nehmen kann.

So "indirekt".

Weil das Erdgas verkauft sich dann sicher besser, ist ja nicht so als ob man das ohnehin zum Leben benötigt im Winter... ;)))

die anderen 5 Global Player sind natürlich allesamt supersauber und als Sponsoren gern gesehen, damit Papa H. Kleinkariert alle 14 Tage den Messi bewundern kann...

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