US-Mobilfunker geben millionenfach Handydaten an Behörden

9. Juli 2012, 19:11
  • US-Mobilfunker müssen millionenfach Handydaten an Behörden weiterleiten.
    foto: dapd

    US-Mobilfunker müssen millionenfach Handydaten an Behörden weiterleiten.

Viele Daten in "Notfällen" ohne gerichtliche Verfügung herausgegeben

US-Mobilfunkbetreiber müssen millionenfach Daten, SMS-Nachrichten und Aufenthaltsorte von Handy-Besitzern an Ermittler rausrücken. Im vergangenen Jahr seien die Firmen insgesamt rund 1,3 Millionen Mal entsprechenden Anforderungen nachgekommen, berichtete die "New York Times" am Montag.

Kongress-Anfrage

Diese bisher unbekannte Gesamtzahl gehe aus einer Antwort von Unternehmen wie AT&T, Sprint oder T-Online USA auf eine Anfrage des Kongresses in Washington hervor. Die Datenherausgabe habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nicht aufgeschlüsselt wurde, welche Behörden nach den Informationen gefragt haben.

Auch "unangemessene" Anfragen

Viele Aufforderungen zur Übermittlung von Namen, Nummern und anderer Privatdaten müssten ohne gerichtliche Verfügung befolgt werden, da die Behörden sie als Notfall deklarieren. Es seien auch Anfragen darunter, die von den Telekomanbietern als "unangemessen" zurückgewiesen werden, schrieb die Zeitung weiter. Sorgen bereiteten ihnen vor allem, dass viele Handys heute mit GPS-Empfängern ausgestattet seien, die den genauen Aufenthaltsort ihrer Nutzer ermitteln. Auch nach diesen Daten würden die Behörden oft fragen. (APA, 9.7.2012)

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Also das kann bei uns nie passieren ....

wer hätte das gedacht ... *hmm*

Bitte was ist eine "unangemessene" Anfrage der Behoerde? (im Vergleich zu einer "angemessenen") ?

wo war meine ehefrau um 16.30h?
im gegensatz zu:
wo war der vermisste um 16:30h?

schätz ich mal.

Überraschung?? Bitte wem war das nicht klar??

Man hat ein angemeldetes Mobiltelefon, dass dort ist wo man

sein soll, und ein anonymes von dem aus man wichtige Telefonate macht. Da kauft man sich alle Woche eine neue SIM-Karte.

Nicht nur die SIM ist wichtig, da alle Mobiltelefone sich mit der IMEI-Nummer ins netz einlogen.
Wenn sie sich also kein neues Telefon alle zwei Wochen leisten wollen, würde ich zu einem IMEI-Programmiergerät greifen, sowie IR-Lötstation. Ist aber mit Sicherheit zu kompliziert um es alle zwei Wochen zu machen, und irgendwann geht das Telefon dadurch kaputt.

und der Sinn des Ganzen?

Paranoia garantiert nicht

daß Sie nicht tatsächlich verfolgt werden.

Leute, die diesen Spruch wirklich ernst nehmen,

werden durchaus verfolgt; nämlich von der Intelligenz. Doch bis heute konnten sie ihr entwischen ...

Ich käme nie in Versuchung

Ihren Spruch ernst zu nehmen.

Sehr gut :)

Damit das Sinn macht brauchens aber auch ein neues Handy - siehe Grasser ;-)

Ob die alle auch informiert werden, um ihre Rechte zu wahren ... ?

dafür gibts ja serien wie NCIS, welche diese aktionen der regierungsorganisationen rechtfertigen - weil man will ja nur die bösen schnappen...

Wie soll mein Telekomanbieter an das gps-modul meines handys kommen?

Gibts dazu ne backdoor in jedem smartphone os?

die brauchen des GPS gar net... drei Mobilfunkmasten san immer in der Nähe und des reicht um deine Position im 3 dimensionalen Raum auf einen fixen Punkt zu fixieren... so a Handy Ortung geht a relativ fix... sie brauchen nur schauen von welchen Funkzellen aus sich des Handy ins Netz einklinkt und Zack!... habens ihren bösen Buben...

Bei GSM braucht man nicht wirklich triangulieren, das geht

mit der Laufzeit des Signals bereits bei einem Umsetzter recht genau. Mit mehren Umsetzern und Laufzeit kann man ein GSM-Telefon auf ca 1 m genau orten. Mit UMTS wird das wohl kaum schlechter geworden sein.

So genau ist das auch nicht.

genau genug ;)

stimmt!
1) Nur wenn das Handy aktiv ist (gespraech), liegt an der Basisstation die noetige Empfangsleistung vor um eine Ortsbestimmung durchzufueren (es sind dann 3 BS noetig) .. wobei die Bestimmung nicht genau ist (so wie bei GPS)
2) ist das Handy nicht aktiv .. liegt nur die Information vor, in welcher "Zelle" sich das Handy gerade aufhaellt.

die Information in welcher Zelle es sich befindet reicht in Städten schon meistens aus um den Bereich stark ein zu grenzen... wenn sie amal die Größe der Funkzellen in einer Stadt anschauen... am Land is natürlich a bissl schwieriger, aber da genügt ein Anruf...

"wo san se?"

Es reicht a blödes lachen a... sobald der ohebt hamsn eh scho...

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