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Im SPÖ-Klub ist sie eine Außenseiterin, für Teile der Parteibasis hingegen eine "Heldin": Die Oberösterreicherin Sonja Ablinger, die in der Vorwoche als einzige Abgeordnete der Koalitionsparteien gegen den Fiskalpakt gestimmt hat, freut sich über hunderte Gleichgesinnte, die im Internet ihre "Solidarität" bekunden. Gestartet hat die Unterschriftenaktion die betont aufmüpfige Wiener Sektion 8.
"Wir sind die 57. Stimme"
"Wir sind die 57. Stimme", proklamieren die Aktivisten um Sprecher Niki Kowall in Anspielung auf die Mandatszahl der SPÖ: Ablinger vertrete keine Einzelmeinung, sondern habe sich im Namen vieler gegen den "Wahnsinn der Fiskalpaktnormalität" gestemmt.
Die restlichen Abgeordneten aus Oberösterreich haben woanders unterschrieben. In einer Erklärung rechtfertigen die Mandatare von Parlamentspräsidentin Barbara Prammer abwärts ihr Ja zum Fiskalpakt mit einem Seitenhieb auf Ablinger: "56 von 57 SPÖ-Abgeordneten waren bereit, Verantwortung zu übernehmen." (jo, DER STANDARD, 10.7.2012)
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Mit 88,7 Prozent in ihrem Amt bestätigt
Besseres Ergebnis als 2011 - 96,54 Prozent Zustimmung für Spitzenkandidat Hundstorfer
Faymann auf "Kanzlertour", Partei startet Dialogforen
Nikolaus Kowall über mangelnden Reformwillen der eigenen Partei, eine verfehlte Wohnbaupolitik in Wien, verursacht vom damaligen Wohnbaustadtrat Faymann
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Katzian, Oberhauser und Wimmer auf Kandidatenliste für Nationalratswahl
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Bezirks-Rote als Untermieter von gemeinnützigem Verein
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Rudas musste Kompetenzen abgeben, Kräuter empfindet "keine Wehmut"
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Mit ihrem Umbau will die SPÖ Schwächen beheben - Der bisherige Verteidigungsminister Norbert Darabos soll wieder Parteisoldat spielen, Nachfolger Gerald Klug das Heer reformieren
In der SPÖ steht eine Personalrochade bevor - derStandard.at berichtet live
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Gerald Klugs Bundesratskollegen sind voll des Lobes - ÖVP-Hammerl: "Klug ist Wehrpflichtbefürworter"
Die rote Aufstellung im Superwahljahr
Norbert Darabos soll für die SPÖ den Wahlkampf schaukeln. Kanzler Werner Faymann entbindet ihn von der schweren Last des Verteidigungsministers und beordert ihn zurück in die Löwelstraße.
Sowohl Gewerkschaft als auch gewichtige SPÖ-Funktionäre wollen Asylwerbern Arbeitserlaubnis erteilen - Hundstorfer hält bisher dagegen
Jurist Gerald Klug wird neuer Verteidigungsminister
Immerhin weiss man ab wann man bei den Sozialisten zu den "Obersten 10.000" gehört.
Mit 40.000,-- brutto pa. ist man lt. SPÖ "reich" - gilt wohl allerdings nur für Akademiker.
http://diepresse.com/home/bild... e/index.do
aufs fachliche eingegangen, nur aufs polemisieren und manipulieren.
auswirkungen wären interessant esm und fiskalpakt - pro und contra!
gesinnungen, verknüpfungen und bildungsstandard der abgeordneten abnicker steigbügelhalter oder doch interessierte und sich weiterbildende für das ganze volk zu arbeiten!
gilt für fast alle in der politik:
An einen feigen Politiker
http://www.ceiberweiber.at/index.php... es&id=2428
und die position der grünen halte ich für grundfalsch und daher ist frau ablinger sicher keine heldin.
btw: WARUM hat sie ihr nein zum fiskalpakt bei der nr-sitzung nicht begründet? ich hab mir die beiträge gegeben und wäre auf die erklärung zum nein von einer abgeordneten der regierungskoaltion gespannt gewesen. aber da hat wohl der cap kopf gespielt bzw. wie dieser eine nicht genehme rede einer frau, die sich eine andere meinung als der klub erlaubt, verhinderte ...
aber sehen sie es so: ihr können die anderen 56 roten abgeordneten nicht das wasser reichen - ablinger aber kann menschen nicht das wasser reichen, die wirklich zivilcourage haben. und nicht bloss zwei mal nicht mitstimmen (fiskalpakt, fremdenrecht)
kritisiert tatsächlich vor allem den fiskalpakt... sie haben recht - es ist aber angesichts des kadavergehorsams in der spö eh schon was, dass sie das tun...
allerdings: in den postings der unterstützerInnen wird sehr oft auch der ESM kritisiert. auch von roten, gerade von diesen...
Wenn die Sektion 8 tatsächlich pro ESM agieren sollte, und dieses ungute Gefühl beschleicht mich gerade, wäre bewiesen, dass es innerahlb der SPÖ tatsächlich keinen Platz mehr für eine vernunftgeleitete politische Linie geben kann. Das würde aber auch erklären, warum es keine neue Partei als Abspaltung von der SPÖ gibt: Weil in der SPÖ keine Leute sitzen, die das Zeug dazu haben.
Naja, wenn man am Rande der Fleischtöpfe sitzt, wird man vorsichtig - man will ja näher ran. Das gilt wohl auch für die Sektion 8. Schade, früher hätte ich gesagt, dass es ein Jammer ist, dass die keine FunktionärInnen stellen. Jetzt würde ich sagen: Es wäre ein Jammer, sollten sie nun auch relevante Funktionen besetzen. Das würde deren politisches AUS markieren.
inzwischen haben sie was dazu ins netz gestellt (gehen sie auf blog bei www.sektionacht.at) - und das wird ihr ungutes gefühl bestärken - aus alibis, um menschen zu ködern sollte man seit dem fall cap gelernt haben (wobei ich keinem in der sektion acht den guten willen absprechen will, aber wie wird sie seitens der partei gesehen und vor allem einkalkuliert, um kritische stimmen zu binden?).
Nachdem die Sektion 8 ihre Standpunkte stets nachvollziehbar inhaltlich begründet hat, kann ich diese Fleischtopf-Theorie nur schwer nachvollziehen. Die haben unbeirrt und argumentativ untermauert ihre Meinung vertreten- egal was "die SPÖ" grad sagt und egal, was "Leute" oder "der Mainstream" sagen. Diese Leute haben sich damit meiner Meinung nach bis dato (und zwar ganz schön lang, seit 2008) gut gehalten, wenn es um die Distanzwahrung gegenüber einer tödlichen Umarmung der Parteispitze geht. Insofern halte ich die nach wie vor für integer und sicher nicht "Fleischtopf"-gefährdet, unabhängig ob man bei allen inhaltlichen Fragestellung einer Meinung mit denen ist oder nicht.
Zwischenzeitlich gibt es auch eine Position der Sektion8 zum ESM, habe ich gerade gesehen:
http://blog.sektionacht.at/2012/07/p... 8-zum-esm/
Die Sektion 8 ist also nur glaubwürdig, wenn sie in Frontalopposition zur SP steht, oder wie?
Bitte versteht mich nicht falsch, ich hab kein Problem mit eurer inhaltilchen Kritik an der S8-Position zum ESM. Ich finds nur ungerecht, denen Korrumpiertheit vorzuwerfen weil sie (in diesem Fall) im Wesentlichen mal eine ähnliche Meinung wie die Parteispitze einnehmen.
Meiner Meinung nach ist grad das so sympathisch an dieser Gruppe, nämlich dass sie ihre eigene Linie fahren und nicht irgendwelche korrumpierten Anhängsel sind noch irgendwie justament Frontalopposition sondern sich schlicht und einfach von ihren Überzeugungen leiten lassen.
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