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Salzburg - "Eine unmögliche, realitätsfremde Forderung", nennt die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) die Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters auf 67. Von 130.000 Bauarbeitern im Land arbeiten nur rund 1000, die das 60. Lebensjahr erreicht haben.
Wegen der gesundheitlichen Belastungen betrage das durchschnittliche Pensionsantrittsalter am Bau 58 Jahre. Daher qualifizieren sich nur wenige für eine Schwerarbeiterpension. Für kranke Bauarbeiter, die schon mit 58 Jahren ausscheiden, soll laut GBH ein Modell geschaffen werden, bei dem die Arbeiter zwei Jahre zu Hause überbrücken, bis sie offiziell in die Schwerarbeiterpension fallen. Finanzieren sollen das Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die öffentliche Hand. "Ziel ist es, das tatsächliche Pensionsalter zu erhöhen", erklärt Bau-Holz-Vorsitzender Josef Muchitsch.
Zudem fordert die Gewerkschaft jährliche verpflichtende Gesundheitschecks. Derzeit haben Bauarbeiter Arbeitstage mit bis zu 15 Stunden, kaum die Möglichkeit, im Sommer auf Urlaub zu gehen, und extreme Arbeitsbedingungen bei Hitze, Kälte oder Schlechtwetter. Deshalb plädiert die GBH dafür, die Überstundenregelungen einzuhalten, Schlechtwetterregelungen zu schaffen und für ein Recht auf Urlaub. Die Arbeitsbedingungen müssten strenger geregelt, kontrolliert und sanktioniert werden. "Die bestehenden Strafen sind viel zu gering", kritisiert Muchitsch. (ruep, DER STANDARD, 10.7.2012)
2,2 Prozent in den ersten vier Monaten. Das langjährige Ganzjahres-Veranlagungsziel liegt bei 5,65 Prozent
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