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In vielen Teilen Österreichs werden Rekordhagelkörner gemeldet. Diese stammen aus dem Tiroler Unterland und sind von der Größe durchaus mit Golfbällen zu vergleichen.
Tirol / Salzburg / St. Pölten - Neue Hitzrekorde werden in den kommenden Tagen nicht aufgestellt. Doch die Gefahr von Unwettern mit Hagel bleibt laut Meteorologen generell recht hoch. In den vergangenen Tagen häuften sich Meldungen von regionalen Unwettern mit Hagelkörnern so groß wie Golfbälle oder Taubeneier. Im Tiroler Unterland bei Kufstein, Wörgl und Kirchbichl beschädigten derart große Geschoße Dächer, Hausfassaden und Autoscheiben.
Die Schäden in der Tiroler Landwirtschaft bezifferte die Österreichische Hagelversicherung mit rund zwei Millionen Euro. Betroffen waren vor allem Glas- und Folienhäuser, Baumschulen, Mais und Grünland.
Keller überflutet
Über Salzburg sind in der Nacht auf Montag zum Teil heftige Unwetter gezogen. Dabei wurden Straßen vermurt und Keller überflutet, in Saalfelden stand auch eine Tiefgarage unter Wasser. Die meisten Feuerwehreinsätze gab es im Pongau, aber auch der Pinzgau und der Tennengau waren betroffen, berichtete die Landesleitzentrale der Polizei.
In Pfarrwerfen stand ein Campingplatz teilweise unter Wasser, 14 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Werfen wiederum sind gleich mehrere Muren abgegangen. 14 Häuser am Reitsamberg waren kurzfristig von der Außenwelt abgeschnitten. Wegen Vermurungen war auch die B99 im Pongau blockiert, am Montagvormittag musste der Verkehr zwischen Niedernfritz und Bischofshofen wegen Aufräumarbeiten noch wechselseitig angehalten werden.
Gerissene Stromleitung
Auch aus dem niederösterreichischen Waldviertel, wo zuletzt eine Gewitterfront mit orkanartigen Windböen und Hagel den Bezirk Horn heimsuchte, liegt eine erste Schandensbilanz vor: 1,4 Millionen Euro. Im Weinviertel musste die B303 gesperrt werden, nachdem eine abgerissene Stromleitung über der Fahrbahn zu liegen kam. Trotz heftigen Funkenschlags sind noch unvorsichtige Autofahrer über das Hindernis gefahren, bevor die Feuerwehr den Bereich absichern konnte. (red, DER STANDARD, 10.7.2012)
Bundesheer-Einsatz wurde angefordert - Rund 150 Einwohner in 30 Häusern sind betroffen
Tiroler Achensee hat mit 16 Grad noch Aufholbedarf - Steirischer Stubenbergsee mit 26 Grad an der Spitze
Die Temperaturen bleiben in den nächsten Tagen über 30 Grad - Erst am Freitag etwas Abkühlung mit Wolken und Regenschauern
3.726 Soldaten standen im Einsatz und leisteten dabei seit 1. Juni 29.100 "Manntage"
Luft aus der Sahara bringt bis Donnerstag stetig steigende Temperaturen
Kraftwerksschleusen auf, Land unter, hieß es beim Hochwasser in Goldwörth, Walding und Ottensheim - Nur Schutz für das Prestigeprojekt Machlanddamm?
Hochwassersituation in Teilen Deutschlands bleibt weiterhin angespannt
Höherer Betrag in Deutschland als bei Flut von 2002 - In Tschechien dürften Schäden geringer sein als damals
Gleichstellung für von Katastrophen betroffene Arbeiter und Angestellte wird diskutiert
Stundenlange Verspätungen der Bahn - 1.400 Menschen mussten nach weiterem Dammbruch Häuser verlassen
Stromausfall mit fatalen Folgen droht - Rekordflut zieht nach Norden
Fieberhafte Arbeiten zur Eindämmung der Wassermassen in Ungarn und Deutschland
Bundesheer entlang der Donau im Einsatz - Wasseraufbereitung in Oberösterreich
In Österreich ist das Schlimmste überstanden, nun verlagert sich das Donau-Hochwasser in die Slowakei und nach Ungarn
Neben den großen Hilfsorganisationen bitten auch Gemeinden selbst um Geld
Am Mittwoch war die Hochwasserlage im Osten noch kritisch, im Westen gingen die Aufräumarbeiten voran
Neue Dämme und mobile Schutzwände haben viele Ortschaften vor den Fluten gerettet. In ungeschützten, stromabwärts liegenden Gemeinden hegt man aber den Verdacht, dass genau das das Hochwasser verstärkt haben könnte. Verantwortliche werden gesucht.
Vorwurf aus Walding: Orte mitten in der Nacht volllaufen gelassen, um Linz zu schützen
Auf dem Weg nach Osten legte das Hochwasser der Donau noch zu. In Bratislava und Budapest wurden Rekordmarken erwartet und befürchtet. Auch entlang der Moldau und der Elbe gab es Evakuierungen. In Österreich hielten bis Donnerstag alle Dämme
Elbe in Dresden unter Rekordwert von 2002 - Acht Tote in Tschechien
Die Rotschlammbecken in Almásfüzitö, etwa 80 Kilometer vor Budapest, sind wenige Meter von der Donau getrennt
In Niederösterreich stellte sich die Frage, ob die neuen Schutzdämme an der Donau halten. Auch in Wien werden die Höchstwerte erst erwartet
Teilweise Überflutungen auf der Donauinsel und im Alberner Hafen - Entlastungsgerinne schützt vor Schlimmerem
sowas wie vor ca 1h auf der a2 bei fürstenfeld hab ich echt noch nie erlebt.. schauder. zwischendurch dachte ich mir, der übergang zwischen sommer und winter dauert 1 sekunde, von hitze auf eine weiße straße und eine abkühlung von gefühlten 15 grad....
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