Russland will vorerst keine Kampfflugzeuge nach Syrien liefern

Behörde begründet Entscheidung mit ungelöster Krise - Lieferung von 40 Flugzeugen war vereinbart

Moskau - Russland will vorerst keine Kampfflugzeuge vom Typ Yak-130 nach Syrien liefern. Die für die militärische Zusammenarbeit zuständige Behörde begründete die Entscheidung einem Medienbericht zufolge mit der ungelösten Krise in dem Nahost-Land. Die Nachrichtenagentur RIA zitierte den stellvertretenden Behördenchef Wjatscheslaw Dschirkaln am Montag mit den Worten, es wäre verfrüht, jetzt über die Lieferung von Flugzeugen nach Syrien zu reden. Dschirkaln äußerte sich auf der Luftfahrtschau im britischen Farnborough.

Russland soll Ende vergangenen Jahres mit Syrien einen Vertrag über die Lieferung von 40 Schulungsflugzeugen vereinbart haben. Syriens Präsident Bashar al-Assad geht seit Anfang 2011 mit massiver Gewalt gegen einen Volksaufstand vor. (APA/Reuters, 9.7.2012)

  • Eine Yak-130 bei einer Flugvorführung 2009, Syrien hat bis zu 40 Flugzeuge bestellt.
    foto: misha japaridze, file/ap/dapd

    Eine Yak-130 bei einer Flugvorführung 2009, Syrien hat bis zu 40 Flugzeuge bestellt.

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