Kindergartenkind und Erzieherin nach Sturz in Schacht gerettet

Unfall in Niedersachsen ging glimpflich aus

Osterwald - Nach dem Sturz in einen zehn Meter tiefen alten Bergwerksschacht sind ein kleiner Bub und eine Betreuerin am Montagvormittag von Spezialisten gerettet worden. Der Unfall bei Osterwald in Niedersachsen passierte bei einem Kindergartenausflug. Wie durch ein Wunder erlitten der Dreijährige und die Erzieherin nur leichte Verletzungen. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Polizeisprecher.

Bei dem Schacht handelt es sich um eine alte Bergwerksanlage, die von Baumstämmen verdeckt war. Zunächst war der kleine Bub durch einen Spalt zwischen Stämmen in das tiefe dunkle Loch gestürzt. Anschließend sprang die Kindergärtnerin hinterher, um den Dreijährigen zu retten. Höhenretter der Feuerwehr konnten die beiden zwei Stunden nach dem Unglück retten. (APA, 9.7.2012)

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5 Postings
Ich fordere einen dicken Orden für die Kindergärtnerin!

Für mich ist die Erzieherin eine echte Heldin
und jetzt schon Frau des Jahres in der BRD.

In der Sueddeutschen Zeitung stand noch dazu, dass das Wasser brusttief gewesen sein soll, vermustlich brusttief für einen Erwachsenen. Das Kind wäre da nicht mehr lebend rausgekommen - daher absolute Hochachtung, selbst wenn es ein bisschen undurchdacht gewesen sein mag

Heldin

Meine Hochachtung.
Eine Amrun-Story weniger und vielleicht auch ein lebenslanges Trauma für den Buben weniger.
Bravo.

Anschließend sprang die Kindergärtnerin hinterher, um den Dreijährigen zu retten.

Nicht unbedingt sehr durchdacht, aber auf jeden Fall sehr mutig!!!

Das war sehr wohl durchdacht.
Ein Kind, das in ein Loch gefallen ist, hat eine wahnsinnige Angst. Wenn da eine vertraute Erwachsene dabei ist, ist das eine massive Verbesserung der Situation. Das hat wahrscheinlich den Unterschied von drei Jahren statt einer Woche Belastungsstörung ausgemacht. Angst ist eine nicht nicht zu unterschätzende Gesundheitsstörung.

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