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New York - Wer im Schnitt täglich weniger als drei Stunden sitzt, könnte seine Lebenszeit um rund zwei Jahre verlängern - darauf weist zumindest eine Studie aus den USA hin. Weniger als durchschnittlich zwei Stunden Fernsehzeit am Tag verlängerten das Leben möglicherweise um etwa 1,4 Jahre, berichten Forscher um Peter Katzmarzyk vom Pennington Biomedical Research Center (US-Staat Louisiana) im Fachblatt "British Medical Journal". Es bedürfe aber weiterer Analysen.
"Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass langes Sitzen und Fernsehen die Lebenserwartung der amerikanischen Bevölkerung reduziert", hieß es in einer Mitteilung zur Studie. Die Forscher werteten unter anderem Daten des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) aus, einer Erhebung, die den Gesundheitsstatus und Lebensstil von US-Amerikanern erfasst. Hinzugezogen wurden Ergebnisse von fünf US-Studien mit Daten von insgesamt 167.000 Erwachsenen, die sich mit Sitzzeiten und Todesursachen aller Art beschäftigten.
Theoretische Abschätzung
Ihre Analyse gebe Hinweise auf die Folgen langen Sitzens und Fernsehens auf die Lebenszeit, habe aber Einschränkungen, betonen die Forscher. Es handle sich um eine rein theoretische Abschätzung. Mögliche Unterschiede in den einzelnen Alters- und Bevölkerungsgruppen seien nicht berücksichtigt. Zudem beruhe die Analyse auf den Angaben von Befragten zu ihrer Sitz- und Fernsehzeit, so das Fehlwahrnehmungen oder falsche Angaben eingeflossen sein könnten.
"Die NHANES-Daten lassen darauf schließen, dass Erwachsene im Schnitt 55 Prozent ihres Tages sitzend verbringen", schreiben die Forscher. Um nachweisliche Verbesserungen der Lebensdauer zu erzielen, sei eine wesentliche Verhaltensänderung in der Bevölkerung notwendig. Eine Befragung in 20 Ländern habe kürzlich ergeben, dass die Menschen im Schnitt fünf Stunden täglich sitzend verbringen - mit einer Spanne von drei Stunden (in Portugal, Brasilien und Kolumbien) bis sechs Stunden (in Taiwan, Norwegen, Hongkong, Saudi-Arabien und Japan). (APA, 9.7.2012)
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