Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Frankfurt - Dem deutschen Biotechkonzern Qiagen winken kräftige Umsätze mit einem neuen Krebstest im weltgrößten Pharmamarkt USA. Das Unternehmen erhielt am Freitag von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für einen Gentest für Darmkrebs-Patienten, wie das Unternehmen in Hilden mitteilte. Mit diesem sollen genau die Patienten herausgefiltert werden, bei denen das Krebs-Mittel Erbitux der Darmstädter Merck und der US-Konzerne Bristol-Myers Squibb und Eli Lilly wirkt. Für Qiagen ist es die erste Zulassung eines behandlungsbegleitenden Gentests in den USA.
Qiagen zufolge haben etwa 60 Prozent aller Darmkrebspatienten Tumore, bei denen das Kras-Gen nicht mutiert ist und die daher von Erbitux profitieren können. Mit dem Qiagen-Test lässt sich genau bestimmen, ob der Tumor des Patienten dieses Genprofil hat oder nicht. Qiagen traut dem Test in den USA in der Spitze einen Jahresumsatz von 20 Millionen Dollar zu. Das Geschäft mit behandlungsbegleitenden Tests ist einer der Wachstumsbereiche von Qiagen. Erwirtschaftete das Unternehmen 2011 noch 75 Millionen Dollar in diesem Geschäftsfeld, sollen es dieses Jahr bereits rund 100 Millionen Dollar sein.
Personalisierte Medizin
In den kommenden Jahren rechnen Experten mit hohen Wachstumsraten im Geschäft mit personalisierter Medizin. Denn durch Gentests können beispielsweise vielen Krebs-Patienten, bei denen Präparate aufgrund bestimmter Mutationen nicht wirken, qualvolle Chemotherapien erspart werden. Zudem lassen sich durch den gezielteren Einsatz der oft extrem teuren Arzneien Milliarden in den Gesundheitssystemen einsparen. Denn solche Gentests kosten häufig nur 200 bis 300 Euro - viele Krebsmedikamente dagegen 20.000 Euro und mehr. Qiagen schätzt, dass der Kras-Test jedes Jahr bei etwa 110.000 Darmkrebs-Patienten in den USA zum Einsatz kommen kann.
Qiagen arbeitet mit großen Pharmakonzernen an 15 solcher Begleittests, darunter mit AstraZeneca, Pfizer und Eli Lilly. 2011 hatte Qiagen in den USA die Zulassung für einen begleitenden Gentest für das Krebsmittel Vectibix von Amgen eingereicht. Noch in diesem Jahr will Qiagen die Zulassung für einen Test beantragen, der auf das Lungenkrebsmittel Afatinib von Boehringer Ingelheim zugeschnitten ist. (APA/Reuters, 9.7.2012)
Forscher fanden heraus, dass jeder Mensch einen eigenen "Atemabdruck" aufweist, was neue diagnostische Möglichkeiten eröffnet
Risiko kann anhand einzelner Kriterien nicht abgeschätzt werden
Scheinbare Floskeln repräsentieren die Verbindung zwischen Seele und Körper - Für Mediziner ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel
Vor 40 Jahren erfunden - Auflösung bis auf 0,2 Millimeter - Zu viele invasive Herzkatheter-Untersuchungen
Medizin wird sich grundlegend verändern, sagt Severin Schwan, CEO des Pharmakonzerns Roche. Karin Pollack erklärte er, was Diagnostik damit zu tun hat
Deutsche Forscher entwickeln ein System, mit dem es möglich sein soll, das Richtungshören von Kindern genauer zu erheben und zu diagnostizieren
Neue Untersuchungstechniken sollen Forschern helfen, den Grad von Hirnverletzungen besser einzuschätzen und die Regenerationszeit vorherzusagen
Innovativer Test reduziert die Diagnosezeit bei Herzinfarkten und erleichtert Risikobestimmung für zukünftigen Herzinfarkt
Der Allergen-Chip weist bereits auf eine Allergie hin, wenn äußerlich noch keine Symptome erkennbar sind
Deutsche Forscher entwickeln Leistungstest, der ökonomisch, valide und zuverlässig alltagspraktische Fähigkeiten bei leichter Demenz messen soll
Zusammensetzung von Drüsen rund um die weiblichen Harnleiter wird derzeit diskutiert - Gewebecharakteristika nachgewiesen
Bei Verdacht auf eine Unterarmfraktur bietet sich der Ultraschall als sichere Alternative zur konventionellen Röntgendiagnostik an
Nicht-invasive Blutdruckmessung ermittelt Blutdruck in Herznähe - System wird laut Experten die Einschätzung des Infarktrisikos erleichtern
Lungenödem, Pneumothorax und Pleuraerguss lassen sich im Ultraschallbild darstellen
Frühes Training im Kindergartenalter ist besonders erfolgversprechend - Frühtest soll potenziell gefährdete Kinder identifizieren
Bessere Prognose über langfristigen Krankheitsverlauf bei Hochrisiko-Patientinnen
Aussagkräftige Diagnostik post mortem mit Hilfe spezieller Computertomographie
Elektronische "Nase" liegt bei Tests zu 75 Prozent richtig - Kleine Testreihe
Experten wollen keine Umstellung auf Einladungsprogramm - Der Verzicht auf Ultraschall könnte die Zahl der Todesfälle erhöhen - Hauptverband dementiert
Große Dosen erhöhen Risiko für Bildung von Sekundärtumoren
Eine maßgeschneiderte Operation am Gehirn kann die Anfallshäufigkeit verringern oder stoppen
Grazer Forscher entwickelten eine Methode, die die Kollagenstrukturen in den Blutgefäßen sichtbar werden lässt
Eine neue Röntgenmethode könnte die Brustkrebsfrüherkennung grundlegend verbessern
Bei Zahn-Röntgen mindestens einmal jährlich ist das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, 1,4- bis dreifach erhöht
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.