Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich tiefer

9. Juli 2012, 12:25
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Konjunktursorgen belasten

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag einheitlich schwach tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verringerte sich um 123,87 Zähler oder 1,37 Prozent auf 8.896,88 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 372,55 Zähler oder 1,88 Prozent auf 19.428,09 Einheiten. Der Shanghai Composite gab um 52,77 Punkte oder 2,37 Prozent auf 2.170,81 Punkte nach.

Terrain abgeben mussten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.929,08 Zählern und einem Abschlag von 49,47 Punkten oder 1,66 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney sank um 39,2 Zähler oder 0,93 Prozent auf 4.159,80 Einheiten.

Sorgen um die globale Konjunktur haben Asiens Börsen zu Wochenbeginn belastet. So verstärkt ein unerwartet starker Rückgang der Inflation in China die Anzeichen, dass die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft an Fahrt verloren hat. Die Verbraucherpreise im Juni stiegen nur noch um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Chinas Regierungschef Wen Jiabao warnte vor "großen Risiken", dass sich das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter abschwächt.

Die wichtigsten Indizes Asiens holten zudem Börsianern zufolge die Verluste an den westlichen Börsen nach, die am Freitag unter den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus den USA gelitten hatten.

An der Börse von Hongkong rutschten Aluminum Corp um 4,41 Prozent ins Minus auf 3,25 Hongkong Dollar. Li & Fung mussten einen Abschlag in Höhe von 4,37 Prozent auf 14,44 Hongkong Dollar verbuchen. Petrochina verloren um 4,15 Prozent auf 9,48 Dollar.

Ferner litten die Aktienmärkte unter einem heftigen Rückschlag für die japanische Wirtschaft: Im Mai waren die Aufträge im Maschinenbau um 14,8 Prozent zum Vormonat eingebrochen. Die Maschinenaufträge werden stark beachtet, da sie einen Hinweis auf die Investitionsneigung der Unternehmen liefern.

Unter den größeren Verlierern fanden sich die Titel von Sumitomo Heavy Industries mit einem Minus von 3,34 Prozent auf 347,00 Yen. Kawasaki Heavy Industries büßten 5,00 Prozent auf 209,0 Yen ein und Komtasu schwächten sich um 3,98 Prozent auf 1.883,00 Yen ab. (APA, 9.7.2012)

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