Neuvorstellung: Honda CRF 250 L

Guido Gluschitsch
10. Juli 2012, 16:47
  • Honda CRF 250 L
Motor: 1 Zylinder-4-Takt-Motor, 4 VentileHubraum: 249,4 ccmLeistung: 17 kW (23 PS) bei 8.500 U/minDrehmoment: 22 Nm bei 7.000 U/minKraftübertragung: 6-Gang-Getriebe und KetteRadaufhängung vorne: 43 mm USD-GabelRadaufhängung hinten: Schwinge mit Mono-StoßdämpferBremse vorne: Scheibenbremse, Ø 256 mm, 2-KolbenBremse hinten: Scheibenbremse, Ø 220 mm, 1-KolbenReifen vorne: 3.00-21 51PReifen hinten: 120/80-18M/C 62PGewicht vollgetankt: 144 kgSitzhöhe: 875 mmPreis: ab 4.290 Euro
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    foto: werk

    Honda CRF 250 L

    Motor: 1 Zylinder-4-Takt-Motor, 4 Ventile
    Hubraum: 249,4 ccm
    Leistung: 17 kW (23 PS) bei 8.500 U/min
    Drehmoment: 22 Nm bei 7.000 U/min
    Kraftübertragung: 6-Gang-Getriebe und Kette
    Radaufhängung vorne: 43 mm USD-Gabel
    Radaufhängung hinten: Schwinge mit Mono-Stoßdämpfer
    Bremse vorne: Scheibenbremse, Ø 256 mm, 2-Kolben
    Bremse hinten: Scheibenbremse, Ø 220 mm, 1-Kolben
    Reifen vorne: 3.00-21 51P
    Reifen hinten: 120/80-18M/C 62P
    Gewicht vollgetankt: 144 kg
    Sitzhöhe: 875 mm
    Preis: ab 4.290 Euro

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Honda bringt ein neues Motorrad, das mit 250 Kubikzentimetern leicht ist, wendig und auch Offroad-Einsätze wegsteckt

Ganz leicht hat es die Motorradbranche im Moment nicht. Das sieht man schon alleine daran, dass es nur wenige Neuerungen am Markt gibt - während vor ein paar Jahren die Industrie nicht genug Luft finden konnte, um die 2 PS mehr und das eine Kilogramm weniger, das den neuen Supersportler ausmacht, herausposaunen zu können.

BMW hat wieder den Versuch gewagt, einen Roller zu bauen - und schaffte das mit Bravour. KTM hat mit der Freeride von sich reden gemacht, einer Mischung aus Trial und Enduro. Und Honda reitet die Cross-Over-Welle und mischt Roller mit Reise-Enduros auf verschiedenste Arten.

Doch ab August kommt Honda mit einem vielversprechenden Motorrad: Leicht, wendig, robust und günstig. 4.290 Euro sind eine Ansage, wo gleich mehrere die Ohren aufsperren werden. Die Neu- und Wiedereinsteiger natürlich, Städter, die auf die olfaktorischen Vorzüge des öffentlichen Personen-Nahverkehrs verzichten wollen, und jene Rollerfahrer, denen die 125 Kubikzentimeter hinter der Blechschürze langsam zu öd werden.

Aber was bekommt man nun um das Geld? Eine 250er auf Stelzen. Natürlich wird dieses Motorrad bei uns vorwiegend auf der Straße eingesetzt werden, aber mit den langen Federwegen und den Speichenrädern - 21 Zoll vorne - steckt es auch leichte Ausflüge ins Gelände locker weg. Gar keine schlechte Idee, mag man meinen, wenn man sich die Baustellenblüte gerade ansieht.

Mit 23 PS ist sie kein brutaler Kraftlackel, sondern einfach eine weitere Lösung für den Weg ins Büro - selbst wenn der über die nächste Wiese führt. Aber es ist schon klar, dass dieses Motorrad nicht in erster Linie für den europäischen Markt entwickelt wurde. Das Ziel der Honda-Ingenieure war, „für alle Märkte weltweit eine moderne, leicht fahrbare Enduro der 250er Klasse zu schaffen, die sowohl im alltäglichen Straßeneinsatz als auch bei Freizeit-Ausfahrten über Feldwege, Schotter und in leichtem Gelände überzeugt. Universelle Alltagstauglichkeit über einen breiten Drehzahlbereich, verbunden mit sportlich-dynamischer Optik, angelehnt an die CRF-Motocross-Modelle, sowie komplette Ausstattung gehörten ebenso zu den Entwicklungsvorgaben wie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für den Kunden."

Der Motor, der die CRF antreiben wird, stammt im Grunde aus der 2011er CBR 250 R, wurde aber in Details überarbeitet: „Ein begradigter Ansaugtrakt zur Airbox, ein um 2 Millimeter verringerter Drosselklappendurchmesser und ein neu abgestimmter Auspuff tragen zur optimierten Charakteristik für breitbandigen Enduro-Einsatz bei." Außerdem hat Honda die Kupplung und das Getriebe überarbeitet.

Im Windschatten der CRF-Modelle und mit der historischen Rückendeckung der XL 250 und der deutlich größeren Dominator will Honda mit der CRF 250 L einen richtigen Erfolg landen. International - vor allem mit Blick auf Asien - wird das wohl kein Kunststück sein. Ob sich dieses Motorrad aber auch bei uns durchsetzen wird, werden wir abwarten müssen.

Denkt man an den Bauchfleck der an und für sich perfekten Yamaha Trigger, den dann gleich auch Gas Gas mit dem komplett gleichen Motorrad hingelegt hat, wird man skeptisch. Offroad-Qualitäten sind anscheinend nur optisch gefragt - solange sie nicht mit Stoppelreifen einhergehen. Aber ein zweirädriger SUV zum Angeben ist dieses Motorrad sicher nicht. Dafür ist sie zu günstig, zu sparsam und zu praktisch.

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Klingt interessant

Ich hab meine Dominator geliebt, die ist mir halt irgendwann weggerostet.
Und für den reinen Stadtbetrieb (2x in Jahr kurz auf die Autobahn) war sie mir eigentlich zu schwer.
Ich fürchte aber: So schön untertourig knattern wird die da nicht.

Suche Motocross

mit Strassenzulassung, mit der ich vor allem aber im Gelände und auf Cross-Strecke fahren kann. Was gibt es da Gutes und nicht zu teures?

Und wo kann man in nähe Wien crossen bzw. offroad fahren?

Danke für Info!

KTM 690 Enduro R :)

wenn du es mit dem gelände ernst meinst nimm eine 2 takter - ktm 250er oder 200er - gasgas 250er, die üblichen verdächtigen halt.

wenn du 50% straße fährst nimm die eine 4 takter, am ehesten die 350er.

300er 2 takter, und die 450er+ 4 takter würd ich dir nicht empfehlen, die reissen einem die ärmel aus;-)

und offroad fahren kann man überall, solange man sich nicht erwischen läßt.....

Stimmt das Gewicht mit 144kg wirklich? ... wenn ja, erscheint mir für ne 250ziger Crosser schon ein wengl schwer!

Könnt vielleicht daran liegen, dass das keine Crosser ist

Leichtbau macht den Preis kaputt

ein 125er yamaha supermoto-gatschhupfer bringt auch 137 kilo auf die waage.

die 250er enduro von ktm wiegt 107,5 kilo (ohne sprit), kostet allerdings das doppelte.

Die KTM würd' ich dann eher mit der CRF250R vergleichen. Das ist die Wettkampfversion, hat aber bis auf den Namen nichts mit der CRF250L gemein.

Das ist ja auch kein echtes Wettkampfgerät für den harten Einsatz im Gelände, sondern ein Fahrzeug für den Großstadtdschungel. Wo sich bei dem filigranen Teil (man werfe einmal einen Blick auf die zierlichen Mopedfelgerln) die 144 kg (vollgetankt!) genau verstecken ist mir aber ein Rätsel...

So ganz verstehe ich Honda nicht. Warum kein ordentlicher Hubraum (z.B.: 400ccm) bei dem ein bisserl was weitergeht.

Suche 'ne Nachfolgerin für meine DR 125

Gibt's davon auch einen 125er-Ableger, am besten mit Turbo oder Kompressor, das wär was.

scherz oder technikvollgumpf?

Warum nicht gleich Lachgas-Einspritzung und/oder Raketenantrieb? Das Fahrwerk der 125 würde das locker verkraften.

Technikbanausen, beide!

Es gibt lustige Videos auf Youtube von 125ern mit Turbo, nur Großserie ist noch Fehlanzeige
Die Honda Varadero 125 hat mir zuviel Plastik drumrum, eine CRF 125 hätte Speichenräder, sieht besser aus.

Turbooooooooooooooooooooooooo

Das Turbozeitalter am Zweiradsektor Mitte der 80er Jahre war sehr schnell vorbei, weil der Turbo sehr brachial bei Drehzahlen einsetzte, die man in der Kurve verwendete. Kann sich jeder vorstellen wie der Hinterreifen in Schräglage auf den Leistungsschub reagiert hat.

Bei kleinen Motoren wäre ja wünschenswert, wenn der Turbo das Drehmomentloch im unteren Bereich ausgleichen würde. Aber das kann der normale Turbo nicht, sondern nur der Kompressor. Und ein Turbo im oberen Bereich bringt im Alltag genau nichts.

Deshalb bin ich da ein bisserle skeptisch :-)

schaut nach einer würdigen suzuki dr250 nachfolgerin aus - like it!

für 1999

a supercooler Häfn

so haben enduros 1999 tatsächlich ausgesehen :)

die 144kg vollgetankt gehen in ordnung, obwohl man bei einer honda erfahrungsgemäß 5 kilo mit diversen haltern sowie sekundärluft (entfernen) und einem zubehörauspuff einsparen kann.

Auspuff abschmiergeln,

bringt nochmal 30 Gramm, jeden 5. Stoppel vom Reifen schneiden, bringt für alle 2 Reifen 200 Gramm, das vordere Spitzel des Kotschützers absägen, 125 Gramm - da geht schon noch einiges.

Wenn 6 Kg Gesamtgewichtsersparnis herauskommen wird jeder herbrennt dass nur so staubt.

Ich mein, was soll der "Kampf" um jedes Kilo bringen? Ausser der Einbildung dass sich das Spuckerl dann besser fährt wohl nichts.

am meisten bringts in der regel, wenn der fahrer abspeckt...

Vor allem wär's des billigste Tuning ;-)

schön dass du uns mitteilst dass du keine ahnung vom motorradfahren hast.

Hieß die Bauchfleck-Yamse nicht "Tricker"? Trigger ist bei Yamaha was aus der Musikinstrumente-Abteilung...

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