Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, werden seltener krank

9. Juli 2012, 08:01
  • Wissenschaftler der Universität Kuopio nehmen an, dass Kinder im Umgang mit Haustieren ihr Immunsystem stärken.
    foto: bernd thissen/dpa/lnw

    Wissenschaftler der Universität Kuopio nehmen an, dass Kinder im Umgang mit Haustieren ihr Immunsystem stärken.

Warum die Gesellschaft von Hunden und Katzen Kindern hilft, ist nicht restlos geklärt

Washington - Babys, die in Gesellschaft von Haustieren leben, werden einer Studie zufolge seltener krank. Eine am Montag im Fachblatt "Pedriatics" veröffentlichte US-Studie liefert für diese Beobachtung zwar keine Erklärungen, stellt aber die Vermutung auf, dass etwa der Kontakt zu Hunden, die draußen Gassi gehen, das Immunsystem der Kleinen im ersten Lebensjahr stärkt. Auch Katzen haben demnach in geringerem Maße diese Wirkung auf Babys.

Für die Studie an der Universität Kuopio wurden in Finnland 397 Babys über den Zeitraum von einem Alter von neun Wochen bis zu ihrem ersten Geburtstag beobachtet. Demnach zeigten die in Gesellschaft eines Hundes oder einer Katze aufwachsenden Probanden ein um 30 Prozent verringertes Risiko, an Atemwegsinfektionen zu erkranken; um die Hälfte seltener traten Mittelohrentzündungen und andere Ohrinfektionen auf. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Gesundheit der Kinder in Tiergesellschaft "deutlich" besser sei. (APA, 9.7.2012)

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Wurde nicht vorige Woche im Standard einer Studie zitiert ...

... die einen deutlichen Anstieg der parasitären Erkrankungen bei Hundebesitzern belegt?

keine Erklärungen

Diese Studie zeigt was man frueher schon als Ursache fuer erhoehte Asthmaanfaelligkeit bei Kindern erkannt hat. Zuviel Sauberkeit und Hygiene entwickelt das immunsystem nicht ausreichend. Hunde und Katzen bringen sicher sehr viele Bakterien von der Umwelt in eine Wohnung. Der Mensch is evolutionaer durchaus gut ausgestattet diese Infektionsgefahren zu bannen - nur muss man dem Koerper die Moeglichkeit geben diese Faehigkeiten zuerst einmal zu entwickeln!

... im Dreck spielen dürfte auch was nützen. :') Ich war als Kind selten krank, ein Freund meines Bruders aber ständig. Der war damals so wohlbehütet, dass er nicht draußen spielen durfte.

ja, wobei ich

vermuten moechte, dasz das Tier garnicht ursaechlich ist. Eher der entspanntere Umgang mit Sauberkeit in Haushalten, in denen es Tische gibt u. man eben nich vom Boden essen musz

Falsch!

Wir hatten immer Tiere und haben sie auch jetzt. Meine Tochter war sehr oft krank, bekam Allergien bei Tieren und es wurde unmöglich sie im Haus zu haben; jetzt sind sie im Garten. So sehr ich für Tiere bei Kindern bin, doch diese Statistik ist entweder schwach und einfach falsch.

stimmt, eine statistik wird sofort ungültig, wenn sie bei ihnen nicht zutrifft...
chuck norris, bist du's?

Tatsache ist zumindest, und das ist statistisch erwiesen, dass kinder die NICHT mit Tieren aufwachsen überdurchschnittlich oft zu psychopathen etc. werden.

Deine Tocher ist ein einziger Fall. Tragisch, aber statistisch nicht relevant.

Wenn sie zb. eine genetische Disposition für Allergien aufweist, oder durch eine Vorerkrankung anfällig für Atemwegsprobleme wurde, dann ist es bei ihr eben so. Aber damit ist eine Untersuchung an hunderten Probanden weder schächer noch weniger wahr in ihrer Aussage.

Die meisten verkauften 5er sind entweder Blau-Metallic, Dunkelblau oder Silbergrau. Mein Vater fährt einen in Gelb. Das ändert aber nichts daran dass die meisten nicht aussehen wie deformierte Gummienten.

Ich tät ihnen gerne für den zweiten und den dritten Absatz je einen Grün-Punkt geben, aber das geht leider nicht. Denken Sie sich halt einen dazu.

Allergien

sind etwas ganz Anderes - hier ist eher von Infektionen die Rede.
Ausserdem soll man nicht von Einzelfaellen (die ganz andere Gruende - wie genetische Disposition - haben koennen) auf die allgemeine Situation rueckschliessen.

Stichprobengröße

Und jetzt raten Sie einmal warum man 397 Babys untersuchte und nicht nur 1...

Was sind schon 397 Babies im Vergleich zur Einzelbeobachtung Ihrer Tochter?

Was habens denn für Tiere? Wildschweine sind sowieso nix für die Wohnung, die ruinieren die Möbel. Und wer sagt, dass die Allergien nicht schon vorher da waren?

Natürlich ist eine Tierhaarallergie nicht gesund für ein Kind, aber das ist eben die Ausnahme und nicht die Regel.

Das ist wohl ein dummer Kommentar!

Die Tiere sind Kaninchen, Meerschweinchen, Katze, etc. Wie kann eine Allergie bei einem Baby vorher da sein? Wann vorher? Bitte zuerst denken!!! Und ja, ich spreche über mein Kind und nicht über 300 andere, das ist doch klar. Jedenfalls kenne ich mehrere andere Kinder, bei denen das auch der Fall war. Und wozu eigentlich die dumme und aggressive "Antwort". Wir haben die Tiere jetzt im Garten. Die Statistik stimmt einfach nicht.

Wie kann eine Allergie bei einem Kleinkind vorher da sein...Genetische Disposition fällt mir spontan ein...deine Tocher hat schlicht das Pech, dass bei ihr Lymphozyten bestimmte Epitope, die für normale Menschen vollkommen harmlos sind, als Allergene erkennen und eine unnötige Immunantwort einleiten...das nennt sich Allergie. So etwas kann sich zb. durch Exposition oder Krankheit entwickeln, aber auch bereits genetisch vorprogrammiert sein. Wie du siehst denken wir sehr genau über solche Antworten nach.

Zum Rest deines Posts...wieviele Kinder kennst du? Wo ist deine Kontrollgruppe? Wo ist deine Auswertung?

Du beobachtest spezifisch Einzelfälle und leitest daraus ab dass die Statistik nicht stimmt...so funktioniert Mathematik aber nicht.

Der dumme Kommentar wurde von Ihnen geschrieben, und zwar ihr Eingangspost.

Im obigen Artikel gehts um verringerte Infektionshäufigkeit und verbessertem Immunsystem hauptsächlich durch Hunde, aber auch durch Katzen. Was schreiben Sie nach Beobachtung Ihrer Tochter, also einem Einzelfall: Ihre Tochter ist allergisch auf Tiere, daher ist obiger Bericht falsch bzw. "doch diese Statistik ist entweder schwach und einfach falsch."

Mit "vorher" haben sie recht, ich meinte damit, dass ihre Tochter vielleicht auch allergisch gegen Tiere gewesen wäre, auch wenn Sie keine Haustiere gehabt hätten - sie hättens halt nicht so schnell bemerkt.

die Allergien

sind wohl eher auf den Putztick der Fr. Mamma zurueckzufuehren

dass etwa der Kontakt zu Hunden, die draußen Gassi gehen,

na dass der Kontakt zu Hunden, die drinnen Gassi gehen eher krank macht, ist so neu nun auch wieder nicht

Bin ein Fall, der das Gegenteil erlebt.
Als Kind lebte ich teilweise "am Land", mit Gatsch, Wald und Wiese und Wasser....
Zu Hause hatte ich Meerschweinchen, Hase und Katze (hintereinander).
Sitze seit Kindertagen mit Allergie und Asthma da.
Habe MEINE Kinder ganz sicher nicht in Folie eingeschweißt, im Gegenteil.
Ein Sohn hat Neurodermitis und Asthme.

Die Erbanlagen spielen wohl doch auch eine große Rolle.

Aber ganz sicher ist es besser Kinder "mit der Natur" aufwachsen zu lassen und nicht mit Haushaltsgiften zuzudecken.

Wenn Sie im Standard posten,

nennt man das dann Zeitungsente?
;-)

Herr Gscheidl....hihi, musste lachen!
BIN eine Zeitungsente!

Einzellfall vs. Statistik.

Tut mir leid um deine Gesundheit, aber du hebelst damit nicht das Ergebnis der Untersuchung aus...wie du ja selbst richtig erkennst, scheinen in deiner Familie genetische Dispositionen für Atemwegs und andere Erkrankungen vorhanden zu sein.

Brutal gesagt bist du das was man einen "statistischen Ausreisser" nennt.

Das weiß ich ja, wollte nur ein Beispiel geben dafür, dass auch vieles in der Familie liegt. :)

Die Erbanlagen spielen wohl doch auch eine große Rolle.

Sicher. Die Untersuchung hat ja nur ergeben, dass Kinder mit Haustier im Durchschnitt gesünder aufwachsen. Für den Einzelfall bedeutet das gar nichts.

Freunde von mir haben Kinder, beide gleichartig aufgewachsen, die eine Tochter kränkelt, ist auf Hundehaare allergisch und hat Asthma, die andere ist kerngesund (und das ohne Hund, wegen der einen Tochter)

Weil das adaptive Immunsystem trainiert wird!

Je mehr Antigene, oder genauer gesagt Epitope das AI kennen lernt, desto mehr unterschiedliche Memory-B-Cells stehen zur Verfügung...wenn das Antigen dann ein andermal in höherer, gefährlicher Konzentration in den Körper gelangt dauert es nur wenige Stunden bis zu einer effektiven Immunantwort mit Immunglobulinen (aka. Antikörpern).

Und wo trifft man viele unterschiedliche Antigene? Beim Spielen, bei anderen Kindern, bei Tieren...

Wenn man natürlich den Patchuliöl schnüffelnden New Age Elternschaften angehört, die ihre Kinder am liebsten in Klarsichtfolie einschweissen würden, dann ist der junge Körper fair game sobald sein IS das erste mal richtig belastet wird...und schon hängt ein weiteres Kind lebenslang am Asthma-Inhalator.

Weil es das Immunsystem trainiert!

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