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Dortmund - Marco Reus war einer der Gewinner in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM in Polen und der Ukraine. Vor allem sein Auftritt beim 4:2 im Viertelfinale gegen Griechenland ließ Fußball-Europa erahnen, warum Double-Gewinner Borussia Dortmund 17,1 Millionen Euro für den 23-Jährigen an den Namensvetter aus Mönchengladbach überwiesen hat.
In Dortmund tritt Reus in die Fußstapfen des gleichaltrigen Shinji Kagawa, der sich mit seinem Wechsel zu Manchester United seinen Traum von der Premier League erfüllt hat. Eins zu eins ersetzen soll Reus den Japaner aber wohl nicht. "Unser Spiel wird sich ein bisschen verändern", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp der "Welt am Sonntag". "Doch ich sehe darin auch eine Chance, auf Sicht einen größeren Variantenreichtum in unser Spiel zu bekommen."
Das Dortmunder Mittelfeld ist mit Reus, Mario Götze, Kevin Großkreutz, Jakub Blaszczykowski und Ivan Perisic erstklassig besetzt. Eine Sonderrolle wird Neuzugang Reus deshalb nicht zukommen. "Marco Reus braucht keine Sonderstellung, er will sie nicht, und ich vergebe sie auch nicht", sagte Klopp.
Die hohe Ablösesumme ist für Klopp weder Belastung noch Grund für eine Neid-Debatte: "Wir haben 17 Millionen Euro für ihn bezahlt. Und er ist das Geld wert", sagte Klopp: "Marcos Leistungsfähigkeit steht außer Zweifel. Er muss nicht im ersten Spiel vier Tore schießen."
Zwar könne Klopp "grundsätzlich nicht ausschließen", dass es innerhalb des Kaders zu einer Neid-Debatte kommen könnte, "aber der Unterschied zu früher ist, dass ich jemanden, der so etwas anzettelt, nicht mehr mitspielen lassen würde. Bei uns gibt es keinen Marcio Amoroso mehr, der einen eigenen Physiotherapeuten und einen eigenen Arzt mitgebracht hat." (sid, 8.7.2012)
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Auch die internationale Quali lässt sich nicht planen...
Es ist ja schön und gut, wenn man nicht immer so grßo rumredet, aber sich so kleinzureden wie es der BVB macht, muss auch nicht sein. Natürlich ist Bayern Favorit, vor allem nach dem Transfers, dennoch wird es keinem weh tun, wenn man sagt "wir möchten den Titel verteidigen, auch wenn wir nicht Favorit sind".
Und wem ist geholfen, wenn man immer wieder betont, dass die Bayern Favorit sind? Wie gesagt, Bescheidenheit ist schön und gut, aber man muss es nicht untertreiben. Ich sag ja nicht, dass die Verantwortlichen bei jeder Gelegenheit betonen müssen, dass sie den Titel verteidigen wollen, aber dauernd irgendwas von internationaler Quali daherplappern muss auch nicht sein...
ein einfaches "wir wollen meister werden, die bayern sind aber aufgrund der budgetären ausgangslage favorit" würde keinem weh tun.
die zielsetzung "internationaler wettbewerb" ist nach zwei meisterschaften in folge lächerlich, wenn diese dortmunter mannschaft sechster wird und EL spielt, dann wehen die flaggen auf halbmast...
ja, finde ich schon. gerade weil man sonst auch relativ geradlinig alle fragen beantwortet. für mich ist das falsche bescheidenheit.
es ist ja auch ein unterschied ob man sagt "wir wollen meister werden" oder wie die bayern rausposaunt "wir werden meister.".
wenn man so großzügig wie der fc bayern ist, kann man auch "großkotzig" sein, ausserdem, was sollen sie sonst sagen, wir wollen uns heuer für die internationalen plätze qualifizieren? so ein schwachsinn, dann können die gleich "baden" gehen...
-> http://www.bild.de/sport/fus... .bild.html
-> benefiz spiel für haching -> verzicht auf gage -> "Immer wieder treten die Bayern zu solchen Benefiz-Spielen an, halfen schon dem FC St. Pauli, Eintracht Frankfurt und erst im vorigen Jahr dem FC Carl Zeiss Jena aus finanzieller Not."
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