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Köln/Wien - Wer sieht in der Welt wie viel fern und was? Die IP, Werbevermarkterin von Europas größtem Fernsehkonzern RTL Group, hat ihren jüngsten Jahresbericht darüber vorgelegt: Europäerinnen und Europäer sahen 2011 im Schnitt 230 Minuten fern, zwei Minuten mehr als 2010. Dieser Schnitt bezieht sich auf die Fernsehzeit pro Kopf der Bevölkerung.
In dieser Berechnungsart liegt Österreich gemäß Televisionen bei 158 Minuten, plus sieben. Pro TV-Konsument ab drei Jahren liegt der Wert hier bei 251 Minuten (plus sechs Minuten gegenüber 2010), pro TV-Konsument ab zwölf Jahren bei 260 (ebenfalls plus sechs).
Am stärksten stieg der TV-Konsum laut IP in Frankreich, Irland, Tschechien, Portugal, alle liegen über den österreichischen Werten. Für Deutschland weist die Studie pro Zuschauer und Zuschauerin ab drei Jahren 311 Minuten und ab 14 Jahren 324 Minuten aus, je plus drei Prozent. HD-Empfang hatten laut Televisionen 2011 62,5 Prozent der EU-Zuschauer (+17 Prozentpunkte), TV mit Internetverbindung 9,2 Prozent. (red, DER STANDARD, 9.7.2012)
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... sieht kaum jemand fern und wenn dann Nachrichten die es auch im Internet gibt. Ich bin gefühlte 10 mal öfter im Internet als ich fernsehe. Wenn also die Werte stimmen würden, hätte ich keine Zeit mehr um zu arbeiten. ;)
Zitat: "... von Europas größtem Fernsehkonzern RTL Group ...".
Diese Behauptung wurde mal von der RTL Goup in einer Pressemitteilung verwendet und wird seitdem von den meisten Medien 1 zu 1 übernommen. Stimmt jedoch natürlich nicht!
RTL Group:
12.100 Mitarbeiter
5,8 Mrd. Umsatz
Zum Vergleich ARD:
23.000 Mitarbeiter
6,3 Mrd. Umsatz
Korrekt müsste es daher heißen:
"... Europas größter Betreiber von werbefinanziertem Privatfernsehen ...".
Da steht überall die Europäer sahen 2011im Schnitt 230 Minuten fern. Das ganze Jahr? Wohl kaum. Was ist also gemeint: pro Tag? (fast 4 Stunden!! im Schnitt). Pro Woche.....
Naja, wahrscheinlich ist pro Tag gemeint (wäre aber super, wenn man das dazuschreiben würde)
...die TV als "Begleitmedium" nutzen.
Bedeutet: zwar vor dem Fernseher "sitzen, oder liegen", aber daneben defakto ihre Aufmerksamkeit völlig anderen Dingen widmen.
TV, das neue Radio unseres Jahrhunderts?
Eine zusätzliche Frage in den Studien wäre nett: "Was haben Sie gestern im TV gesehen, welche(n) Kanäl(e) und welche Sendung? Erzählen sie in 5 Minuten die Handlung nach.
Antwort vielleicht: "Warten'S da muss ich in meinem Facebook Account nachschauen!"
Und wie die dreijährigen die Teletest-Tasterln drücken würde mich auch brennend interessieren!
Ich versteh's nicht!
Österreich: 158 min.
Ö ab drei Jahren: 251 min.
Ö ab zwölf Jahren: 260 min.
"bis"-Grenzen sind hier keine angegeben. Das heißt, die Babys BIS drei Jahre drücken den Schnitt von 260 min. auf 158 min. oder wie ist das gemeint?
Könnt'ma bitte den Link auf die Originalstudie haben? So wird des nix.
Wer wurde hier untersucht? Die Generation 60+?
Alle jungen Leute unter 30 die ich kenne würden dem Fernsehen kaum nachtrauern. Wenn man ihnen den Internetanschluss nehmen würde gäbe es Ärger! Das Medium Fernsehen verliert immer mehr an Bedeutung!
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