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Wolfgang Schäuble scheint seinem letzten großen Ziel doch noch einen entscheidenden Schritt näher zu kommen: Chef der Eurogruppe zu werden, den Boden aufzubereiten für eine echte EU-Reform, die den Weg freimacht zur späteren Fiskalunion, mit einem starken Euro/EU-Finanzminister - das alles angehen zu wollen signalisiert der Karlspreisträger 2012 seit Monaten.
Es zeichnet sich ab, dass Frankreich, das zuerst Ja sagte, dann wieder Nein, Schäuble "im Gegengeschäft" akzeptieren könnte. Zwar gab es von Anfang an Bedenken bei einigen Partnern. Der mächtigste Finanzminister in der Eurozone, der über Sein oder Nichtsein des Rettungsfonds entscheidet, könne nicht gleichzeitig den Vorsitz führen. Aber es war auch immer klar, dass letztlich Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft im Euro, den Ausschlag gibt.
So war das beim Euro von Anfang an. Ohne Konsens der Eurogroßmächte läuft rein gar nichts. Ideal ist das nicht. Die Stärke der Union macht ihre Vielfalt aus, die Tüchtigkeit vieler kleiner Staaten. Luxemburg, das Land des spätestens Ende 2012 scheidenden Eurogruppenchefs Jean-Claude Juncker, beweist das. Die "Kleinen" sind in der Regel auch die besseren Vermittler, haben weniger Macht.
Aber: Eine Alternative zu Schäuble hat - bisher - niemand angeboten. Der deutsche Europäer aus Freiburg wäre eine hervorragende Wahl: sozusagen physischer Beweis dafür, dass Deutschland voll und ganz zum Euro steht. (Thomas Mayer, DER STANDARD, 9.7.2012)
Was ist nur los, wenn es um die Türkei geht?
Unser Gesundheitssystem und die Pensionen wären ohne ihren Beitrag nicht zu finanzieren
Nun heißt es in Brüssel, Washington und New York: Auf Wien kann man sich nicht verlassen
Die zu besteuernden Produkte sind komplex, der Teufel steckt im Detail
ach, wo ist der gute alte frank wenn man ihn mal braucht:
http://www.youtube.com/watch?v=-2goGXwurd0
...zu manchen Beiträgen: (Süd)-Europa hat sich in den Abgrund geprasst und nicht gespart. Und für Ihr Prassen sind die Südueropäer ganz allein verantwortlich und nicht Frau Merkel wie uns einige Hirnakrobaten hier weismachen wollen !
Wirtschaftswachstum ist ein gesteigertes Konsumverhalten.
Investition sind verbranntes Geld, wenn die Produkte daraus niemand kauft (bzw. kaufen kann).
Unser Problem ist nicht, dass es zuwenig Kapital für Investition geben würde, sondern dass diese Investitionen nicht rentabel sind da den Konsumenten das Geld fehlt um die Produkte daraus zu kaufen.
Die Medien sagen es ja auch, also muss es Stimmen.
Dass Spaniens Verschuldung 2007 lediglich bei 37% des BIPs lag und auch heute noch geringer ist als die Deutsche braucht uns ja nicht zu kümmern.
Es ist ganz einfach so, das die Südeuropa einfach faul sind und nicht sparen, im Gegensatz zu den fleißigen und sparsamen Deutschen.
Und deshalb sind natürlich auch die Südeuropäer Schuld und müssen jetzt für ihre Schuld büßen.
Ist doch alles ganz einfach wenn man nicht zuviel nachdenkt.
Da fällt einem dann zum Beispiel auch nicht auf, dass man nur dass Sparen kann, was ein anderer als Schulden hat...
Da bleibt die Welt dann schön einfach, und so mögen es die einfachen Geister am liebsten.
...mit dem andauernden und refelexhaften "Merkel ist an allem Schuld" Genöle.
Schuld an Ihren Problemem sind ausschließlich die Südländer selber, die nicht in der Lage sind, sich den Lebensstandard den Sie beanspruchen selbst zu erarbeiten !
http://www.fuw.ch/article/e... ehandlung/
Und aus der kommt man hauptsächlich mit 2 Maßnahmen raus (wenn überhaupt):
a) Währung abwerten und somit Exporte steigern (geht nicht wegen Euro)
b) Fiskalausgaben steigern (geht nicht, da die EU-Ideologie sparen sagt)
So sparen in Spanien, der Staat, die Privathaushalte und die Unternehmen.
Wenn alle Sparen, dann nehmen auch alle weniger ein wodurch die Einsparungen auch schon wieder zu nichte gemacht werden und es wird noch mehr gespart.
Und so spart man sich immer weiter in die Krise hinein...
er setzt bedingungslos Merkels Vorgaben um, zu sparen ohne Rücksicht auf (humanitäre) Verluste. Es wäre naiv anzunehmen, daß er sich seiner Parteichefin, die in der Regierung zudem Richtlinienkompetenz hat, auch nur in winzigsten Teilbereichen widersetzen würde. Die CDU ist unter Merkel, ebenso wie unter Kohl, kein Hort der politischen Willensbildung mehr, sondern wieder zum Kanzlerwahlverein verkommen.
Sie schafft es, Dinge beim Namen zu nennen und dabei diplomatisch zu bleiben. Sie ist eine ausgezeichnete Fachfrau und weltweit hoch angesehen. Ich sehe weit und breit niemanden, der ihr in gewisser Weise ebenbürtig wäre.
dass nicht nur die emotionale, sondern auch die materielle Versorgung des Kindes wichtig ist. Für zweiteres sind Männer derzeit noch besser geeignet, da sie statistisch ein höheres Einkommen haben. Nun kümmern sich Väter heute schon mehr um ihre Kinder als vor 50 Jahren, dafür gehen wesentlich mehr Frauen arbeiten und tragen so auch zum materiellen Auskommen bei. Es hat also einen Ausgleich in der Verteilung dieser Aufgaben zwischen Männern und Frauen gegeben.
Die Einführung der gemeinsamen Obsorge nach dem Beziehungsende ist aus meiner Sicht die Anpassung einer Regelung, die auf eine 50 Jahre altes Familienmodell gut anzuwenden war, an die geänderte gesellschaftliche Realität, in der nun beide Elternteile beide Aufgaben zum Teil erfüllen.
schaut nicht gerade danach aus, dass der eurogruppenchef "gewählt" würde. das wäre ja demokratisch und demokratie stört bei der besetzung solch wichtiger posten nur.
zu schäuble: die vorstellung, dass die gleichen leute, die uns in die krise regiert haben uns aus dieser wieder herausregieren, ist ähnlich "inspirierend" wie die tatsache, dass jene, die uns in die krise hineingeschrieben haben noch immer das grosse wort führen...
einen "Schlappschwanz" vulgo farblosesten und kleinsten gemeinsamen Nenner in Ämter zu rufen. Beispiele sind Barroso, Ashton, Van Rampuy ...
Mit Schäuble käme einer, der tut was er sagt. Das widerspräche nochmals der EU-Realverfassung, wo die großen Plauscher in Brüssel auf die EU schwören und diese dann zurück daheim mächtig in die Pfanne hauen.
Dass diesbezüglich eine 180-Grad-Kehrtwende mit Schäuble käme, hätte seinen Reiz und vor allem einen Vertrauensvorschuss verdient.
Warten wir ab!
Er ist auf Deutschland ausgerichtet und Deutschland profitiert auch am meisten davon.
Zb. stand Deutschland nach 2000 vor einer deflationären Entwicklung - woraufhin die EZB die Schleusen öffnete und den Leitzins um 3 Prozentpunkte gesenkt hat, der Deutschen Wirtschaft wurde damit sehr geholfen.
In anderen Ländern, zB Spanien, hat das billige Geld allerdings die Bildung von Immobilienblasen angeheizt, wenn nicht sogar ausgelöst.
http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermind... eurokrise/
Und deshalb funktioniert der Euro auch nicht, weil er alleine auf Deutschland ausgerichtet ist.
Der Euro muss europäisch werden wenn er bestehen soll.
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