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vergrößern 600x750Linz - Für die Realwirtschaft wäre er schon recht, der Euro. Für das tägliche Leben auch. Aber allen politischen Bemühungen der letzten Wochen zum Trotz glaubt nur etwa die Hälfte der Österreicher an eine Zukunft der Gemeinschaftswährung. Das geht aus einer in dieser Woche - gleichzeitig mit der Parlamentsdebatte über den ESM und den Fiskalpakt - durchgeführten Market-Umfrage für den Standard hervor.
DER STANDARD ließ fragen: "Wie ist das bei Ihnen persönlich: Wie groß ist Ihr Vertrauen in den Euro alles in allem?" Daraufhin bekundeten elf Prozent volles Vertrauen (etwa gleich viele wie im Dezember des Vorjahres), und 33 Prozent sagten "eher schon" (Dezember 2011: 44 Prozent) - 36 Prozent bekundeten "eher weniger" und 20 Prozent "gar kein Vertrauen".
Die Vertrauensbekundungen halten sich hart an Parteigrenzen: Grüne, Schwarze und Rote sind mehrheitlich zuversichtlich, die anderen mehrheitlich kritisch. Die Haltung der potenziellen Nichtwähler ist ähnlich jener der Freiheitlichen.
Falsche Maßnahmen
Market erhob auch, wie die Österreicher die Vor- und Nachteile des Euro sehen. Markanteste Beobachtung: "Noch vor einem halben Jahr haben wir festgestellt, dass die Österreicher es durchaus als Stärke gesehen haben, dass die Währungsunion schwachen Ländern Unterstützung bieten kann - aber das wird offenbar immer weniger geschätzt, je länger darüber diskutiert wird", sagt Market-Chef Werner Beutelmeyer.
78 Prozent sehen die internationale Hilfe für schwache Eurostaaten heute eher als Nachteil. Die Grafik zeigt, dass ansonsten überwiegend Vorteile in der Gemeinschaftswährung gesehen werden - wobei sich gegen die einheitliche Währungspolitik und den gemeinsamen Kapitalmarkt die relativ größte Minderheit stellt. Am populärsten ist das Reisen ohne Umtausch, am größten sind die Zweifel an der Preisstabilität - dem primären Ziel der Europäischen Zentralbank EZB: 56 Prozent meinen, Preisstabilität habe nichts mit dem Euro zu tun.
DER STANDARD ließ auch fragen: "Wie wird aus Ihrer Sicht seitens der EU
mit der aktuellen Schuldenkrise umgegangen?" Auch hier gibt es
Vergleichszahlen aus dem Dezember des Vorjahres. Damals nannte ein
Prozent die Maßnahmen für auf jeden Fall richtig, 35 Prozent meinten,
sie seien "eher schon" richtig. Heute sind zwei Prozent völlig, aber nur
22 "eher schon" überzeugt. 44 Prozent (Dezember: 24 Prozent) halten die
Maßnahmen für "ganz und gar nicht richtig". Und was wird langfristig
passieren? "Was denken Sie, werden wir in zehn Jahren auch noch mit dem
Euro zahlen, oder wird es in zehn Jahren den Euro nicht mehr geben?" Da
sagten nur 52 Prozent, dass sie noch an den Euro in zehn Jahren glauben. (Conrad Seidl, DER STANDARD, 9.7.2012)
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in der EU gelandet, wenn damals nicht ein derartiges mediales Sperrfeuer und eine noch nie da gewesene Werbekampagne für die EU gefahren worden wäre.
Das war einer Demokratie unwürdig!
Über die Skeptiker, Gegner etc wird und wurde einfach drübergefahren.
Es stimmt einfach nicht, daß es keine Alternatice zum Euro und zur EU gibt. Die Frage ist nur, warum die Eliten das nicht einsehen wollen.
Es wird ein Leben nach dem Euro und nach der EU geben - auch wenn das vielleicht erst unsere Kinde erleben.
Aus dem Ederer-Tausender sind inzwischen wahrscheinlich Drachmen geworden.
Wie soll es auch Demokratie geben ?? Mike Nichols schrieb 1999 das eine Handvoll Menschen die Medien der Welt kontrollieren.Derzeit sind es etwa noch 6 solcher Menschen,bald werden es nur noch 4 sein,und die werden dann alles erfassen,alle Zeitungen,alle Magazine,alle Filme,alles fernsehen ! Das wird sich natürlich auf unsere meinungsfreiheit auswirken . Aber sowas darf man ja hier nicht schreiben sonst ist man ja gleich ein verschwörungstheoretiker! man hat ja beim ESM die Rolle der Medien schön gesehen die dazu nur geschwiegen haben und niemanden aufgeklärt haben was eigentlich der ESM überhaupt ist .
Weder der Süden noch der Norden ist böse oder unsolidarisch oder schlechter oder betrügerisch oder oder. Wir haben einfach nur zwei völlig verschiedene Philosophien zur Währungspolitik.
Deswegen kann es so nicht weitergehen. Die EU-Währungsunion ist im Prinzip gut, aber es können ja auch zwei Unionen sein. Beide mit der EZB als Zentralbank, aber mit eigener Politik und eigenen Regeln.
Eine Gemeinschaftswährung nach französisch-griechischer Vorstellung, mit Gemeinschaftsschulden, jährlicher Abwertung und Eurobonds. Ein Süd-Euro oder Euro-Franken.
Eine nach protestantischer Vorstellung, mit niedriger Inflation, no bailout, Schuldenabbau, Eigenverantwortung. Ein Nord-Euro oder Euro-Gulden.
Und jedem Land steht frei, wo es mitmachen will.
Wenn ich mir die Kommentare hier im Forum so durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass manche wirkliche Träumer sind. Wieso sollte ein Schilling besser dastehen als der Euro??? Wieso sollte Österreich (als Kleinstaat!!!!) ohne EU besser dastehen? Und da ich es hier so oft gelesen habe, würde ich nun wirklich gerne Wissen, wann es uns jemals besser gegangen ist als jetzt!!!
Ich bin Mitte 30 und der Meinung, dass JEDER verdammt froh sein muss, in der heutigen Zeit in Europa zu leben. Kein Krieg, kein Hunger, alle möglichen Annehmlichkeiten wie Fernsehen und Internet...
Aber ja, es geht uns dank dem Euro soooooo schlecht! Tut mir leid, aber ihr seids echt nicht ganz sauber!
Sind doch nur leere Behauptungen. Wir wissen es nicht, ob es Österreich ohne EU-Beitritt nun besser oder schlechter ginge.
Schauen Sie: Alle diese tollen "Experten" die behaupten, dass es Österreich ohne EU so schlecht geht, so wie Sie, alle diese "Experten" hatten im Vorfeld auch keinen Tau als 2008 die Talfahrt so richtig begann. Wo waren im Vorfeld alle die "Experten" die immer vorgeben alles mögliche so genau zu wissen?
Diese EU-Befürworter-"Experten" wie Sie sind genauso wie diese Weltuntergangspropheten, die uns jeden Tag erklären wollen, dass morgen die Welt untergehen wird. Unfug.
So wie diese Weltuntergangssprüche ist auch diese EU-Lobhudelei völliger Quatsch.
Eine Waehrung ist immer das Spiegelbild der wirtschaftlichen Staerke eines Landes. Darum wird der Euro verschwinden, weil zu viele unterschiedliche Laender den Euro haben. Der gemeine Spanier wird nur mit dem Peseta wieder gluecklich werden, der passt zu Olivenoel, Siesta und manana Denken. So einfach ist das!
die vor anderthalb bis zwei Jahren noch serienmäßig zen5ur!ert wurden, ist heute gesichertes Wissen über das Versagen von EU und Euro.
Daher sage ich es nochmals, vielleicht schafft es das Posting bis ins Forum:
Ein richtiger Weg Österreichs wäre der Ausstieg aus dem Euro. Er wäre ökonomisch sinnvoll und es würde allen damit besser gehen.
Auch die Schweiz, Finnland und Norwegen leben ohne Euro bzw. EU - sehr, sehr gut, demokratisch und vor allem selbstbestimmt.
Europhile haben nachhaltig jede Glaubwürdigkeit verloren.
Glaskugel Ausgestattete, hätte u. U. die derzeitigen Zustände auf dem "Finanzmarkt", auch global gesehen,
besser vorhergesagt als so mancher "Experte"...
wenn die Glaskugel nämlich getrübt ist, ist Vorsicht geboten, denk ich mir.
Wer war denn bei uns vorsichtig?
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