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St. Pölten - Die niederösterreichische SPÖ schießt sich auf den Obmann der schwarzen Arbeitnehmer, Landesrat Wolfgang Sobotka, ein: Dieser habe als ÖAAB-Chef eher Bauern- als Arbeitnehmerinteressen im Auge. Sobotka hatte scharf kritisiert, dass es bei den ÖBB großzügige Einkommenszuwächse gebe, während bei Beamten gespart werde.
Sobotka kontert: "Niemand ist den ÖBB-Mitarbeitern ihren Gehaltsabschluss neidisch. Aber alle, vor allem die Beamten, die mit einer Nulllohnrunde leben müssen, sind enttäuscht, dass sich die verantwortliche SPÖ-Clique nicht solidarisch zeigt. Wir alle erinnern uns, welchen Aufschrei es gab, als die letzte Erhöhung für öffentlich Bedienstete 2,95 Prozent betrug, obwohl die Jubiläumszuwendungen gestrichen wurden. Jetzt, bei einer Erhöhung um 3,4 Prozent bei der ÖBB und einer Reduktion der Arbeitszeit um 1,5 Stunden, hört man kein Wort." (red, DER STANDARD, 9.7.2012)
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Die Gehalterhöhung von 2,7-3,7% ist für 2 Jahre und nächste Jahr im Juli soll es statt einer Erhöhnug der Gehälter die Arbeitszeitverkürzung geben. Man soll bitte nicht vergessen das die Eisenbahner letztes Jahr nur 2,45 bekommen haben. Als schön mit der Kirche im Dorf bleiben.
ist dieser sobotka nicht dieser talentefreie flöten-lehrer, der sich in der internationalen finanzszene bewegt hat und damit dem land einen riesenverlust beschert hat, aber nur noch im amt ist weil er dem halblustigen landeschef so gut zu gesicht steht? solche typen braucht das land, dann gehts wenigstens konsequent in eine richtung, bergabwärts nämlich, das aber sehr rasch
ist unter anderem anerkannter Musiker und Dirigent, da bleibt keine Platz für blöde Sticheleien.
Und in der Sache: während Beamte und andere Gruppen teilweise sogar Nulllohnrunden hinnehmen mussten, sind fast 4% plus bei den Eisenbahnern eigentlich ein Skandal.
Und ob er typmäßig dem Landeshauptmann gleicht, hat gar niemanden zu interessieren.
sein musikalisches können tut nichts zur sache, weil er als finanzlandesrat nachweislich fachlich überfordert ist, und hauptschuld an dem desaster der nö finanzen trägt. er hat wohnbaugelder verzockt, anstatt angelegt.
der mann gehört wieder an seinen platz zurück.
die öbb ist ein öffentlicher dienstleister und muß nach (naja beinahe) liberalen marktkriterien wirtschaften. das kann gar nicht funktionieren, außer man liberalisiert und privatisiert. aber wie schaut dann bitte die dienstleistung aus?!? die bleibt auf der strecke und dann gibts keine bahn mehr in österreich außer im wien-graz-salzburg-dreieck. also liebe wirtschaftswunderwissenschafter in diesem forum, bleibts am boden. die öbb hat einen gesetzlich festgelegten auftrag zu erfüllen und MUSS nicht schwarze zahlen schreiben um "erfolgreich" zu sein.
Zum Streckenausbau:
Wann hat die ÖBB das letzte Mal in einem Jahr keine Nebenstrecke zugesperrt?
zB: Ybbstalbahn: Die wäre in der Schweiz mit einem 30min-Takt unter Tags ausgestattet.
ZB: Strecke Lillienfeld-St-Ägydt: http://www.traisen-goelsental.at/eroffnung... t-aegydnw/
zB: Mariazeller-Bahn: wäre von der ÖBB eingestellt worden.
zB: Linz-Graz: Ohne Worte: Die ÖBB schafft es nicht die größten Städte Österreichs gut zu verbinden.
Alles Strecken, die in Deutschland und in der Schweiz Nahverkehrsaufgaben übernehmen würden.
Für die Leistung kann ich einen billigeren Privaten nehmen.
Zu Gewinn/Verlust:
Natürlich gibt es Strecken, die nicht gewinnbringend sind. Ich D und CH gibt es die nicht, aber in Ö?
In Deutschland würde auf diesen Strecken aber auch nur ein Unternehmen Züge führen, wenn es genug Geld vom Bundesland dafür bekäme. Das Land NÖ hat sich entschlossen, das Geld lieber in diverse Immo-Spekulationen oder Krankenhäuser in Mödling und Baden zu stecken. Dann gibt es eben keine Züge, egal, welches Unternehmen sie betreibt.
Ich habs schon einmal gepsotet: natürnich widerspricht ein Krankenhaus in Baden - wenns in Mödling auch eins gibt - den Vorgaben. Aber dann müßte man in Kaumberg ein Krankenhaus bauen. Das läge dann in jeder Richtung außerhalb der Versorgungszonen der Krankenhäuser Mödling, Wr. Neustadt, Lilienfeld oder St. Pölten. Nur wohnt dort, verglichen mit Baden wiederum fast niemand.
Es gäbe natürlich auch eine andere Lösung, um im gesamten Bezirk Baden binnen 1/2 Stunde mit Blaulicht ein Krankenhaus zu erreichen: eine Triesting-Traisental-Autobahn, einspurig (wo ist da die Rettungsgasse?) extra für die Rettung...
Mag sein. Und Bahn ist sicher nicht überall optimal, besonders dort, wo regelmäßiger Güterverkehr fehlt.
Aber in der Schweiz habe ich das Gefühl, immer und überall den Poschtbusch zu sehen, während hierzulande eine Haltestelle kaum auffällt.
Was wäre, würde sich mal Sobotka um die Privilegien des Bauenbundes kümmern.
Steuen nur vom Einheitswert, Rechnungslegungspflicht ersta ba 100.000 Euro,...usw und so fort..
Bevor Sobotka auf die anderen mit dem Finger zeigt, sollte er sich mal auf das ÖVP-Klientel schmeissen...
Und noch ETWAS zu den öffentlichen Bediensteten:
Die sind grossteil beim ÖAAB. Das sind die, welche glauben, die ÖVP vertritt auch Arbeitnehmerinteressen.
Als besonders abenteuerlich Geschichten können die Auftritte von MIkl-Leitner und Schützenhöfer dienen (Anhebung des Pensinsantrittsalters).
Da wird den öffentlichen Bedienstetetn jeden Monat die AK-Umlage abgezogen (welche sich als Arbeitnehmer ausweist), und dann wählen alle SCHWARZ.
Viele Landwirte würden sich einen höhren Einheitswert wünschen, weil dann:
- Ihre Pensionsansprüche steigen würden
- Ihr Land mehr wert wäre und sie dadurch leichter finanzieren könnten
- mehr Förderungen bekommen würden.
Es würde aber bedeuten:
- dass der Staat zu der Landwirtspension was dazuzahlen müßte (derzeit positiv, ÖBB braucht 1.1 Mrd/Jahr)
- kleinere Landwirte/Nebenerwerbslandwirte zusperren müßten
- die Lebensmittelpreise leicht steigen würden, weil Abgaben/Auflagen steigen würden, und die Marktmacht der Landwirte größer wäre.
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