SPÖ schießt sich auf ÖAAB-Landeschef Sobotka ein

8. Juli 2012, 17:34
45 Postings

Sozialdemokraten kritisieren Sobotka - Der hatte gemeint, bei Beamten werde gespart, aber ÖBB-Angestellte verdienten immer mehr

St. Pölten - Die niederösterreichische SPÖ schießt sich auf den Obmann der schwarzen Arbeitnehmer, Landesrat Wolfgang Sobotka, ein: Dieser habe als ÖAAB-Chef eher Bauern- als Arbeitnehmerinteressen im Auge. Sobotka hatte scharf kritisiert, dass es bei den ÖBB großzügige Einkommenszuwächse gebe, während bei Beamten gespart werde.

Sobotka kontert: "Niemand ist den ÖBB-Mitarbeitern ihren Gehaltsabschluss neidisch. Aber alle, vor allem die Beamten, die mit einer Nulllohnrunde leben müssen, sind enttäuscht, dass sich die verantwortliche SPÖ-Clique nicht solidarisch zeigt. Wir alle erinnern uns, welchen Aufschrei es gab, als die letzte Erhöhung für öffentlich Bedienstete 2,95 Prozent betrug, obwohl die Jubiläumszuwendungen gestrichen wurden. Jetzt, bei einer Erhöhung um 3,4 Prozent bei der ÖBB und einer Reduktion der Arbeitszeit um 1,5 Stunden, hört man kein Wort." (red, DER STANDARD, 9.7.2012)

Share if you care.