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vergrößern 597x858Ein Prototyp von Telefonica mit Mozillas Firefox OS.
Vor wenigen Tagen verkündete der Open-Source-Softwarehersteller Mozilla, dass sein bislang als "Boot2Gecko" bekanntes Experiment im mobilen Betriebssystembereich schon bald erwachsen werden soll - und das unter neuem Namen: Das "Firefox OS" solle eine vollständig freie Alternative zu Android, iOS und Co. darstellen, dabei ganz auf HTML und Javascript zur Anwendungsentwicklung setzen.
Prototyp
Nun gibt es schon wieder Neues rund um das mobile Betriebssystem zu berichten, dieses Mal aber von einem Mozilla-Partner: Der spanische Telekomanbieter Telefonica hat nun einen ersten Prototypen eine Smartphones mit "Firefox OS" vorgezeigt, wie TechWeek Europe berichtet.
Motivation
Technische Details verrät man zu dem Gerät natürlich nicht, immerhin handelt es sich hierbei nur um nicht für den Verkauf bestimmte Hardware. Allerdings äußert sich Telefonica zur Motivation für die Mitarbeit an dem Projekt: Man wolle mit der Unterstützung von Firefox OS die eigene Abhängigkeit von Android reduzieren. Es gehe nicht darum gegen Google anzutreten, aber mehr Vielfalt sei schlussendlich für den gesamten Markt gut.
Offen
Als den zentralen Vorteil des Mozilla-Systems sieht man die vollständige Offenheit des Systems. Android sei zwar Open Source, Google wache aber äußerst genau über die Entwicklung, Firefox OS soll hingegen wirklich nach Belieben anpassbar sein und offen entwickelt werden. Zudem verspricht man sich eine bessere Performance als bei Android, womit Firefox OS auch gerade für das Niedrigpreissegment besonders gut geeignet sein soll.
Start
Das erste von Telefonica vertriebene Smartphone mit Firefox OS soll denn auch unter einem Preis von 100 US-Dollar liegen und im kommenden Jahr zunächst in Brasilien auf den Markt kommen. Mozilla hatte vor kurzem verkündet, dass mittlerweile zwei Hersteller und sieben Netzbetreiber an Smartphones mit Firefox OS arbeiten, laut Telefonica gebe es derzeit noch Verhandlungen mit drei bis vier anderen Hardwareherstellern. (apo, derStandard.at, 08.07.12)
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Am PC bin ich vom Firefox Browser auf Chrome gewechselt, weil er dauernd abgestürzt ist. (nicht nur unter Windows auch unter Linux)
Bleibt also zu hoffen, dass Firefox OS besser läuft als deren Browser.
Eine Alternative ist schließlich immer gut.
Versuche Nightly (Firefox Nightly Builds)!
Der stabilste und schnellste Browser den ich je hatte (kein Witz) !
Gibt es auch für W7 64 Bit.
Unter Android 3 (Samsung Galaxy Tab) ist der FF allerdings wirklich eine Katastrophe; ich muß den unter Android 4 nochmal testen, ob er mittlerweile besser ist.
"...Firefox OS soll hingegen wirklich nach Belieben anpassbar sein..."
Google hat bei Android lange Zeit keine verbindliche Vorschriften gemacht: mit dem Ergebnis, dass in allen Foren der Ruf nach mehr Regelung und gegen Sense, TouchWiz & Co. immer lauter wurde.
Jetzt wird genau das beworben, was bei Android sich als Sackgasse zu erwiesen scheint: nämlich Wildwuchs. In dem Moment, wo jeder Provider beginnt auf Mozilla OS nach eigenen Vorstellungen zu "verbiegen" werden wir das "gute alte" Branding schmerzlich vermissen.
...sieht das OS derzeit verdammt 0815 aus. Low-End- Systeme mit Iconwänden gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und ich denke nicht, dass der "Open"-Faktor eine profitable Menge an Verkäufen auslösen wird.
Das "Google äußerst genau über die Entwicklung wache" ist bei erfolgreichen OpenSource Projekten jeglicher Art schon Grundvorraussetzung. Dort wo kein Unternehmen mit Druck dahintersteht zwerläuft und versickert so manches gerne.
Auch das Boot-to-Gecko System stößt bei mir jetzt nicht auf maximale Begeisterung. Während andere Plattformen mittlerweile wieder Apps mit nativen Code einführen oder bereits haben, wirkt Firefox OS auf mich eher wie ein Spielzeug.
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