Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Damaskus - Der internationale Syrien-Gesandte Kofi Annan hat sich nach eigenen Angaben mit dem syrischen Staatschef Bashar al-Assad auf ein Vorgehen zur Beendigung der Gewalt in dem Land verständigt. Diese Überlegungen wolle er nun den Rebellen vorlegen, sagte Annan am Montag nach einem Treffen mit Assad in Damaskus. Das Gespräch mit Assad bezeichnete Annan als "offen" und "konstruktiv". "Wir haben über die Notwendigkeit eines Endes der Gewalt diskutiert und über Wege, wie dies erreicht werden kann."
Kern der Gespräche sei der Sechs-Punkte-Plan Annans gewesen, dessen Scheitern der ehemalige UNO-Generalsekretär selbst am Wochenende in einem Zeitungsinterview eingeräumt hatte. Es seien bereits große Anstrengungen unternommen worden, um die Krise auf "friedliche und politische Weise" beizulegen. "Offenkundig haben wir es nicht geschafft." Nach Assad wollte Annan den syrischen Außenminister Walid Muallem treffen.
Sechs-Punkte-Plan
Annans Sechs-Punkte-Plan vom April, der einen Waffenstillstand der syrischen Sicherheitskräfte und der Opposition vorsieht, hat sich bisher als weitgehend wirkungslos erwiesen. Menschenrechtsaktivisten zufolge wurden seit Beginn der Proteste gegen Assad im März 2011 mehr als 17.000 Menschen getötet. Allein am Sonntag sollen landesweit fast 100 Menschen getötet worden sein.
Assad will nicht zurücktreten
Assad selbst hatte in einem ARD-Interview am Sonntag Rücktrittsforderungen vehement zurückgewiesen und versichert, die Mehrheit der Bevölkerung stehe weiter hinter ihm. Zu Gesprächen - sowohl mit dem Westen als auch mit der Opposition im Land und im Exil - sei sei er bereit, so der Staatschef.
Zusammenstöße in Damaskus
Auch direkt vor dem Treffen zwischen Assad und Annan kam es in Damaskus zu Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Bewohner der syrischen Hauptstadt berichteten von Gewehrfeuer und Explosionen nahe dem zentralen Abbasiden-Platz. "Schwere Explosionen haben unsere Häuser erschüttert und die Kinder erschreckt", sagte ein Anrainer, der anonym bleiben wollte.
Laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur IRNA wurde Annan noch am Montag nach seinem Besuch in Damaskus in Teheran erwartet. Annan hatte stets dafür plädiert, den Iran an den internationalen Gesprächen über einen Ausweg aus der Syrien-Krise zu beteiligen, sich damit aber bei den westlichen Staaten nicht durchsetzen können.
Putin warnt vor militärischer Einmischung
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Westen unterdessen scharf vor einer militärischen Einmischung in Syrien gewarnt. Statt mit einer "Raketen-Bomben-Demokratie" Assad zu stürzen, müssten die Konfliktparteien in Syrien zu Verhandlungen und einer friedlichen, politischen Lösung gedrängt werden, sagte Putin am Montag vor russischen Botschaftern in Moskau. Nur dadurch sei eine langfristige Regelung möglich, sagte er nach Angaben der Agentur Interfax. Putin warf dem Westen vor, unter dem Vorwand "sogenannter humanitärer Operationen" gegen internationale Gesetze zu verstoßen. (APA, 9.7.2012)
Russland verhindert Aussagen zum derzeitigen Präsidenten - Übergangsregierung soll Macht übernehmen
Detonation auf einem Militärstützpunkt der Präsidenten-Hochburg
Putin kontert Cameron bei Pressekonferenz und wirft Rebellen Kannibalismus vor. Eine Annäherung beim G-8-Gipfel ist unwahrscheinlich
Keine Verletzten und keine Sachschäden
Präsident Peres: Syrien-Konflikt zunehmend Konfrontation der Supermächte
Waffen sollen sich nur gegen Israel richten
Politologe Heiko Wimmen über geplante Waffenlieferungen an Rebellen und eine mögliche Flugverbotszone
Waffen könnten Kräfteverhältnis entscheidend beeinflussen
Weißes Haus geht von Chemiewaffeneinsatz der Regierungstruppen aus - Russischer Abgeordneter bezichtigt USA der Lüge - Spekulationen über Flugverbotszone
Offenbar Reaktion auf angekündigte US-Unterstützung für Rebellen - Medien: US-Waffenlieferungen waren lange beschlossene Sache
Aufnahme zeigt Kämpfer, der "Seht die Schiiten, seht euer Ende, ihr Hunde!" ruft - Frankreich will syrische Armee stoppen
Botschaft in Kairo wird geschlossen
Mehrere Geschosse nahe einer Startbahn detoniert - Einige Flüge verschoben
Berlin will keine Waffen liefern, Paris zweifelt an Flugverbotszone - US-Präsident sieht "rote Linie" überschritten
Guterres: "Gefährlichste Krise" der letzten Jahrzehnte
Die meisten Opfer gab es im Umland von Damaskus und Aleppo - Belege für Folter und Tötung von Kindern
Innenministerin verweist auf hohe Asylquote - "Große Sorge" über europäische Syrien-Kämpfer
Treffen mit größter syrischer Rebellen-Allianz am Samstag - USA lockern Sanktionen
Der eine floh vor den Rebellen in seinem Dorf, der andere vor dem Geheimdienst von Bashar al-Assad
Der Ort an der Grenze zu Syrien würde mit den Aufständischen kooperieren
Geheimdienstchef äußerte sich "besorgt" über Hilfe für Rebellen
Sicherheitsexperte Kaim: Politische Hürden für eine Flugverbotszone in Syrien sind groß
Armee will laut eigenen Angaben Rebellen im gesamten Land "vernichten"
Golfkooperationsrat will Hisbollah-Mitglieder in den Ländern abschieben
Die UN-Untersuchungskommission zu Syrien hat nach Angaben ihres Chefs hinreichende Anhaltspunkte für den bisher viermaligen Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg. Der Hauptverdacht richtet sich gegen das Regime von Bashar al-Assad
doch richtig eingeschätzt. S'war die Propaganda, die den Mob aufbrachte und ihm Greuel anhängen wollte.
Aber da alles ein Fussballspiel sein muss, werde ich natürlich von allen, die anderer Meinung waren (und sind, denn lernen darf man ja nicht) rote Stricherln bekommen.
http://www.youtube.com/watch?v=U... el&list=UL
Aus Homs wird eine schwere Niederlage der Assad Milizen berichtet.
Überhaupt kommen heute nur Hiobsbotschaften für Assad auf Twitter.
50 tote Iraner und Hisbollah,
20 tote Assad Milizen in Latakia,
6 tote Assad Milizen in Kafer Sousah,
...
Herr Assad ist an Ihren Vorschlägen nur interessiert um Zeit zu schinden für seinen Lösungsweg dieser Krise.
Diese Diplomatie der UNO kostet nur Menschen das Leben.
Nein, ich habe keine Ahnung wie dieser Konflikt gelöst werden kann, solange Russland und China auf Seiten Assad stehen.
Annan überhaupt noch empfängt nachdem die UNO-Schurken versuch haben ihm alles in die Schuhe zu schieben was die Terroristen angerichtet haben!
Immer richtig getimed, kurz vor einer Sitzung über Syrien haben die Terroristen Massaker angerichtet um es Assad in die Schuhe zu schieben und die UNO-Gauner haben kräftig mit geholfen die Lügen zu verbreiten - sogar konservative Medien haben das schon erkannt:
http://www.welt.de/politik/a... ieren.html
Wieso hat gestern Assad nichts von den Franzosen und den Portugiesen erwähnt, die angeblich gefangen genommen worden sind?
Meyssan und Co verbreiten ständig "Nachrichten", dass europäische Söldner gefangen genommen worden sind.
Nur wo sind die?
Assad hat das gestern im Interview nicht bestätigt.
Warum nicht?
Wer lügt jetzt?
Assad oder die VTler?
dass sie mit Assad auf das falsche Pferd gesetzt haben.
Es gibt Signale, dass sie sich von Assad abwenden.
Es gibt auch Hinweise, dass es zu massiven Desertationen kommt,
die Assad Milizen kollabieren, deren Versorgung kollabiert.
Assads Regime könnte jetzt "kurz" vor dem Kollaps/Zusammenbruch stehen.
Erste Anzeichen gibt es.
wie lawrow mit iran kam, meinte annan,dass dann auch SA und TR mitverhandeln muessen.
russland wuerde sehr gerne deshalb die verantwortung an die iraner weitergeben und diese wuerden eine einladung auch sehr gerne sehen.
waere eine ohrfeige fuer USA/GB und sie waeren auf der buehne der weltpolitik; ausschliesslich darum auch die blockade irans durch die USA/GB.
meine befuerchtung: wenn iran und SA "verhandeln", koennte das den konfessionellen krieg "offiziell" machen.
im irak gab es ja wieder anschlaege auf die shiiten und heute wird ein aufstand von shiiten aus SA berichtet.
schade dass die russen anscheinend eben wenig bei assad bewirken koennen.
Interessantes Interview gestern mit Assad von Todenhöfer.
Bloss, Assad ist ziemlich entkoppelt von der Realität bzw
tut so als ob.
Die Menschen in Syrien sollen über ihn entscheiden.
Geht eh fast keiner demonstrieren bzw nicht viele.
Ahso?
Warum werden die dann beschossen und eingesperrt?
Warum fragt Todenhöfer nicht nach der Anzahl der Inhaftierten?
Assads Antwort würde lauten: "Eine Zahl kann ich nicht nennen, mir liegen keine Informationen vor, keine Beweise."
"Obwohl Kofi Annan bei den Vereinten Nationen einen exzellenten Ruf hinsichtlich seines effektiven Managements genießt, geriet er wegen seiner politischen Schwächen scharf in die Kritik. Als UN-Generalsekretär trachtete er danach, die Weltorganisation an die unipolare Welt und die weltweite Ausdehnung der amerikanischen Vorherrschaft anzupassen. Er stellte die weltanschaulichen Grundlagen der Vereinten Nationen in Frage und schwächte ihre Fähigkeit, Konflikte zu verhindern. Dennoch wurde gerade er jetzt mit der Beilegung der Syrienkrise beauftragt..."
http://info.kopp-verlag.de/hintergru... r-cia.html
Wer erinnert sich nicht an die Katar Filmkulissenlüge.
Es gibt Fotos von TM, die ihn in Bars in Damaskus zeigen,
mit Regimestützen.
Wer oder was ist Thierry Meyssan?
Ein bezahlter Propagandist?
Unabhängig und objektiv ist er nicht, und die Wahrheit erzählt er auch nicht.
Wo der doch in Damaskus mit den Regimestützen in Bars herumhängt?
Thierry Meyssan und Christofer Hörsten sind sicher die objektivsten "Journailien" die gibt, ehm Lobbyisten, Propagandisten?
Wer bezahlt die?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.