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New York - Als erster Abgeordneter des US-Kongresses ist der Politiker Barney Frank die Homo-Ehe eingegangen und hat seinen langjährigen Freund geheiratet. Wie die Zeitung "The Boston Globe" berichtete, gaben sich der 72-jährige Politiker der Demokratischen Partei und sein 30 Jahre jüngerer Freund Jim Ready am Samstagabend in einem Vorort von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts das Ja-Wort.
Gouverneur Deval Patrick habe die Ehe vor rund 300 Freunden und Familien-Angehörigen geschlossen. Zu den Gästen zählten dem Bericht zufolge US-Senator John Kerry und die demokratische Minderheitsführerin im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi. Frank ist seit 1981 Mitglied des Kongresses in Washington und war einer der ersten US-Politiker auf Bundesebene, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekannten.
Die Rechte von Homosexuellen sind ein hochumstrittenes Thema in den USA. US-Präsident Barack Obama hatte sich Anfang Mai als erster US-Präsident offen für die Homo-Ehe ausgesprochen. Die Entscheidung über deren Einführung sollte aber den einzelnen Bundesstaaten überlassen werden, hatte er erklärt. (APA, 8.7.2012)
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und so spielt die wahrnehmung. wäre der geehelichte eine 42 jährige frau würden viele an der liebe zweifeln.
zwecks antidiskriminierung deswegen mein senf:
der will doch nur die kohle!
ps: das richtet sich weder gegen die homoehe, noch gegen paare mit hohem altersunterschied.
es richtet sich gegen jene die meinen, fremde menschen und deren gefühle/motive aufgrund eines zeitungsberichts und rudimentärer persönlicher informationen beurteilen zu können.
Und wofür hat man jetzt geheiratet-
- für die Kinder?
- wird einer Hausfrau/-mann?
- weil man mit dem Sex nicht mehr länger warten wollte?
- weil die Oma vom 72-jährigen unbedingt noch die Hochzeit vom Enkerl erleben wollte?
- oder z'wengs dem Showeffekt?
Naja manche Menschen heiraten eben, weil das für sie ein Versprechen ist. Natürlich geht es auch ohne - aber gerade bei homosexuellen Pärchen ist das auch ein Zeichen gesellschaftlicher Akzeptanz. Aber darauf hätten Sie selbst auch kommen können - vorausgesetzt natürlich sie können sich vorstellen wie es ist, sich in den USA als schwul zu outen.
- besuchsrecht im krankheitsfall
- erbrecht
- güterrecht
- div. fürsorgeverpflichtungen
- sozialversicherungs/pensionsrecht
- gewerberecht
... ein paar der dinge, für die wir doch wohl keinen gesetzlichen graubereich haben wollen/müssen, wenn zwei individuen sich für einander entschieden haben.
... btw ... tut auch nicht weh, und muss niemanden tangieren der sich nicht von gleichgeschlechtlichen individuen angezogen fühlt ;)
Es bringt aber auch viele positive Konsequenzen mit sich: http://en.wikipedia.org/wiki/Gay_... age#Health
http://articles.marketwatch.com/2009-05-0... ry-couples
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