Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Tripolis - In Libyen haben am Samstag die ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi begonnen. Vor Wahllokalen in der Hauptstadt Tripolis bildeten sich bereits am Morgen Schlangen. Rund 2,7 Millionen Wahlberechtigte hatten sich auf die Liste für die Wahl zur Nationalversammlung setzen lassen.
Das nordafrikanische Land war mehr als vier Jahrzehnte lang autoritär von Gaddafi regiert worden, der nach einem Aufstand im vergangenen Jahr auf der Flucht getötet wurde. Ähnlich wie in Tunesien und Ägypten könnten Experten zufolge auch in Libyen vor allem islamistische Parteien bei der Wahl zum Zug kommen. (APA, 7.7.2012)
Proteste nach Bombenanschlag in Bengasi – Premier Zidan warnt vor Destabilisierung
Spindelegger-Sprecher: Im Ministerrat bereits beschlossen
Außen- und Justizministerium blockiert
Autobombe explodierte nahe Spital
US-Botschafter und drei weitere Amerikaner starben im September bei Angriff auf Botschaft
Vorübergehende Maßnahme wegen Belagerung von zwei libyschen Ministerien
Milizen fordern schon seit Sonntag die Entlassung von Gaddafi-Anhängern aus dem Staatsdienst
Regierungschef Zeidan bat Al-Barghati im Amt zu bleiben
Erste Attacke auf diplomatische Vertretung in Libyens Hauptstadt - Mehrere Verletzte
Proteste gegen bewaffnete Belagerer und Gaddafi-Getreue eskalieren
Mindestens zwei Verletzte - Behörden gehen von Autobombe aus
"Hürriyet": Genug Waffen, "um einen Krieg zu beginnen"
Ägypten und Marokko liefern verhaftete Mitglieder des alten Regimes an Libyen aus
Libysche Armee berichtet von zwei Toten
Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Kanada fordern ihre Bürger zum Verlassen der Stadt auf
Al-Magariefs Wagen nach einer Sitzung des Parlaments unter Beschuss geraten
Diplomat übersteht Angriff in libyscher Hafenstadt unverletzt
Libyens Außenminister in Wien - Sorge über Sicherheitslage im Osten des Landes
Aufruf zur "Revolution" - Ehrgeiziger Zeitplan für den politischen Prozess wird nicht eingehalten
Ehemalige Milizsoldaten fordern Pilgerfahrt und Häuser, Regierung bietet Autos und Wohnungen
US-Präsident sagt Umsetzung aller Verbesserungsvorschläge zu
Früherer Gaddafi-Gegner Belhadj: Briten sollen an Auslieferung an Libyen beteiligt gewesen sein
Zwei weitere Ägypter bei Vorfall in Provinz Misrata verletzt
Miliz-Kämpfe rund um Gasförderanlage im Nordwesten
Bei dem Angriff auf das Konsulat starben Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger
Die französische Journalistin Annick Cojean enthüllt Schreckliches in ihrem Buch, lässt eine der Sex-Sklavinnen des Wüsten-Herrschers erzählen
http://www.bild.de/politik/a... tionierte-
gaddafis-sex-diktatur-autorin-annick-cojean-enthuellt-29392834.bild.html
laut Standard gibts 6,5 mio Einwohner von denen 3,4 mio wahlberechtigt sind. 2,6 von den 3,4 mio liessen sich fuer die Wahl registrieren, der Rest meinte schon damals:lma. Von diesen 2,6 mio waehlten dann nicht mal 20% den von den USA ins NTC gehievte und im 'Wahlkampf' unterstuetzten Jibril - und das wird uns jetzt als demokratische Loesung verkauft. Mit der Anzahl der Stimmen schaffts ein Haeupl nicht einmal als Buergermeister in Wien. Nachdenken bitte!
"...der nach einem Aufstand im vergangenen Jahr auf der Flucht getötet wurde".
Die Geschichte wird schon umgeschrieben. Er ist wirklich nicht vor einem "Aufstand" geflohen sondern vor dem Dauerbombardement des Westens und vor vom Westen bezahlten und ausgeruesteten Gruppen islamischer Fundamentalisten und Soeldnertruppen.
Und uebrigens: Gaddafi's "autoritaeres Regime" war ein grosser Fortschritt gegenueber vorangehenden westeuropaieschen Kolonialregimen...
"..Sie versetzten ihren Schmuck, um den Rebellen neue Waffen zu kaufen. Sie kochten für die Männer, die gegen Gaddafi aufstanden. Sie haben ihr Leben riskiert wie alle anderen Gaddafi-Gegner auch während der Revolution. Doch sie mussten nicht nur den Tod fürchten, sondern auch zahllose Vergewaltigungen. Das war die grausamste Waffe der Diktatoren-Krieger, wie ich feststellen musste..." weiter lesen auf www.bild.de
einfachsten Sprachregelungen? Diktator = böse (Gaddafi, Assad, ..) Herrscherhaus = gut (Saudi, Emirates, Kuwait, Bahrain;..) Mullahs = ganz böse (Iran, eine parlamentarische Demokratie wenn auch mit Fehlern aber dort geht man wählen). Bitte denken Sie nach und passen ihre Terminologie an.
... sie sollten mal den Iran genauer ansehen. Natürlich gehen die wählen, aber nur die Parteien, die von der obersten Autorität des Staates Ajatollah Ali Chamenei zugelassen werden, kann man wählen. .
Eine Partei, die sich dafür ausspricht, dass alle Religionen gleich berechtigt sind, Frauen nicht verpflichtet werden können den Tschador zu tragen, werden ausgeschlossen. Das Hr. Müller ist keine fehlerhafte Domokratie, sondern religiöse Diktatur. Eine fehlerhafte Demokratie haben wir im Westen.
Interessant ist nur, dass hunderttausende Iraner zu uns flüchten, aber niemand aus dem Westen ernsthaft in den Iran flüchtet. Von den hunderttausenden kenne ich ein paar Dutzend persönlich. Die singen aber nicht ihr Lied über den Iran!
Und sie glauben, sie koennen waehlen?
Alle vier/fuenf Jahre wird der Wahlpoebel durchs Dorf getrieben und kann bei vorselektierten Politikern sein Kreuzerl machen.
Anschaffen tun andere und liefern die Vorgaben, welche von den Hampelmaennern/-Frauen in der "Regierung" umzusetzen ist.
Das nennt man dann Demokratie.
... oder über den Iran? Ich nehme an über Österreich. Ja, ich kann wählen! Aber noch vielmehr, kann ich mein Leben hier frei leben. Auch wenn mir keine einzige Partei zusagen würde, ist der Machtapparat des Staates nicht willkürlich und vor allem an Gesetze gebunden. Ich weiß, dass Österreich nicht perfekt ist, aber hier lebe ich lieber als irgendwo in der arabisch bzw. islamischen Welt. Ja, ich bin frei zu glauben an den Gott, an den ich glauben will. Ich kann Faymann und Co zum Teufel wünschen und gegen sie demonstrieren ohne verprügelt oder ins Gefängnis zu kommen. Ich kann eine Partei gründen, kann gegen die Kirchen wettern, meine Frau kann ein Kopftuch tragen oder im Bikini am Strand herumlaufen.
Das ist das, was ich am Westen schätze.
"Das nordafrikanische Land war mehr als vier Jahrzehnte lang autoritär von Gaddafi regiert worden"
davor war es jahrzehntelang von italienern, franzosen und briten autoritär regiert worden. nach ende der kolonialen unterdrückung und repression liess man dort dann eine monarchie ausrufen.
Diese Mischung aus arabisch, schwarzafrikanisch und ein wenig europäisch macht wirklich was her. Alle meine weiblichen Kollegen sind bei den Libyern dahingeschmolzen (nicht nur wegen der Temperatur) und auch ich habe bei Libyerinnen weiche Knie bekommen.
in den Katalog:
http://www.youtube.com/watch?v=e8D3J5RtEXE
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.