Facebook geht gegen Pseudonyme vor

  • Jagd auf Fake-Accounts: Freunde sollen Pseudonyme enttarnen
    foto: apa

    Jagd auf Fake-Accounts: Freunde sollen Pseudonyme enttarnen

Pop-up fordert User auf, falsche Namen von Freunden zu enttarnen

Beim Einloggen auf Facebook erscheint seit gestern bei einigen Usern ein Pop-up, das die User dazu anhält "Facebook zu verbessern", indem dazu aufgefordert wird, Pseudonyme von Freunden zu enttarnen. Wie Heise berichtet, wird dabei ein Profilbild und der Name eines Freundes angezeigt und gefragt, ob dies der echte Name der Person sei. Als Antwort kann "Ja", "Nein" , "Ich kenne diese Person nicht" und "Ich möchte nicht antworten" angegeben werden. Das Pop-up klärt dabei auch auf, dass die Antwort anonym bleibt.

"Stasibook und Spitzelnachrichten"

Laut Facebook-AGB ist das Benutzen von Pseudonymen klar verboten. So muss man sich laut Richtlinien beim Registrieren mit dem "wahren Namen" anmelden. In vielen Blogs, Foren und auf Facebook selbst wird dieser Mechanismus mit viel Kritik aufgenommen. So sprechen einige laut Heise sogar von "Spitzelnachrichten" und "Stasibook". (iw, derStandard.at, 7.7.2012)

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