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Pamplona - Bei der ersten Stierhatz dieses Jahres in Pamplona sind am Samstag mehrere Läufer verletzt worden. Wie das Rote Kreuz in der nordspanischen Stadt mitteilte, mussten sechs Menschen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Einer von ihnen wurde durch einen Hornstoß im Bein verletzt. Ein anderer wurde von einem Stier mit dem linken Horn mehrere Meter über den Boden geschleppt, erlitt jedoch keine schweren Verletzungen.
Das erste Stiertreiben des Jahres über eine 825 Meter lange Strecke durch die engen Gassen von Pamplona war besonders schnell und dauerte nur zwei Minuten und 53 Sekunden. Mehrere Läufer ("Mozos") fielen im Gedränge und zogen sich leichte Verletzungen wie Quetschungen zu.
Bis zum 14. Juli werden täglich um 8.00 Uhr sechs Kampfstiere und mehrere zahme Leitochsen durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Wie jedes Jahr finden sich Hunderttausende Menschen, darunter viele ausländische Touristen, in Pamplona ein, um das Volksfest mitzuerleben. (APA,7.7.2012)
Der Stier war aufgrund seiner Gefährlichkeit zu einer Legende geworden - Er hatte zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt
Bulle hatte bereits dem Vater des Mannes die Rippen gebrochen
In Kolumbien und Mexiko wurden bei Stierkämpfen zahlreiche Menschen verletzt
Im Rahmen von Ausflugspaketen werden die Kämpfe als "typical spanish" angeboten
Hab gerade die Bilder gesehen, so eine Überraschung, dass da etwas passieren kann...
Die einzige Möglichkeit, dass diese sinnlose Veranstaltung ein Ablaufdatum bekommt, haben die lieben Medien, nicht darüber berichten, dann interessiert es auch niemanden...
Der 'Spaß' an der Stierhatz
ist doch das Risiko.
So ist für den,
den der Stier erwischt,
das Erwischt-Werden
genau das was er wollte.
Übrigens
nennt sich das
natürliche Selektion:
Wem so ein Dreck Spaß macht
der lebt eben nicht lang.
beteiligte:
mitläufer: für nix und wieder nix einem oder mehreren stieren davonlaufen, dann auch noch hilfe brauchen, wenn was passiert (bitte blaulicht, ich schmeiß mich aus dem 1.stock zum spaß, um zu schaun, was passiert, danke für den einsatz)
einsatzkräfte: für nix und wieder nix zum einsatz gekommen, um den trotteln zu hilfe zu kommen, die überhaupt nicht in solchen situationen sein sollten
schaulustige: für nix und wieder nix schaun was passiert, kann die asfinag gscheite kameras installieren, bei autobahn-unfall könnt ma dann voll live dabei sein, super, mal schaun, wo's heut wieder klescht.
stiere: für nix und wieder nix sekkiert
torreros: für nix und wieder nix bezahlt
... stelle mir das grad so bildlich vor: die vollen Gülle-Tanks mit einem dicken Schlauch und einer kräftigen Pumpe dran .... jeder der mal sprühen will muss zahlen, der Erlös kommt dem Tierschutz zugute. DAS liesse ich mir auch was kosten :-)
Für diese perfinden Spektakel
muss der EU-Steuerzahler herhalten,
ob er will oder nicht.
Egal, ob MindestpensionistInnen
im Winter erfrieren oder verrotten,
für Unterdrückung, Macht und Patriachat ist immer Kohle da.
Auf die Masche "Brot und Spiel" fallen nur mehr
die Hirn- und Herzlosen herein.
'
Also, ich bin ja bei Gott kein Freund dieses Spektakels, aber wo Sie hier Kosten für den EU-Steuerzahler (oder auch nur für den spanischen) sehen, ist mir schleierhaft.
Die Tage des "encierro" zu San Fermín sind für Pamplona und Umgebung ein Tourismusmagnet sondergleichen und bringen der Stadt volle Hotels, Umsatz, etc. wie zu keiner anderen Zeit im Jahr.
'
Das lässt sich diskutieren, doch darum geht es hier nicht.
Die Fragestellung war, ob Steuermittel von EU-Bürgern dafür eingesetzt werden, um diese Spektakel durchzuführen, und das halte ich für sehr unwahrscheinlich.
In Südeuropa versteht man nichts vom Wirtschaften. Ein Manko, das man durch besondere Grausamkeiten gegenüber Tieren auszugleichen versucht.
Diese Erkenntnis ist übrigens nicht von mir, sondern von dem großen Philosophen und Literaturnobelpreisträger Bertrand Russell.
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