Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x368"Zutiefst empört": ÖVP-Klubchef Kopf
"Die faulsten Politiker Österreichs" reihte das Fellner-Blatt "Österreich" in der Ausgabe vom 1. Juli. Dass unter den zehn Abgeordneten mit der wenigsten Redezeit auch Franz-Joseph Huainigg an achter Stelle gereiht war, veranlasste ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf zu einem empörten Brief an den Herausgeber. Huainigg kämpfe "trotz seiner - auch Ihnen bekannten - schweren Behinderung mit unglaublichem Fleiß und vorbildlichem Einsatz für die Anliegen behinderter Menschen in Österreich". "Tiefer geht's einfach nicht", schrieb Kopf.
Huainigg ging am Freitag im Parlament auf den Artikel ein, geht aus der Parlamentskorrespondenz hervor. Fellner möge doch einmal einen Tag mit ihm verbringen.
Auf der oe24.at-Website ist der Artikel Samstagvormittag nicht mehr abrufbar. Ein Innenpolitik-Redakteur twitterte, der Artikel sei "durchgerutscht" und "peinlich", man habe sich bei Huainigg entschuldigt.
Erst im Mai sorgte ein Liveticker vom Begräbnis eines Buben für Empörung. Diese Woche wurde bekannt, dass "Österreich" den Presserat klagt, was darauf hinauslaufen dürfte, dass das Selbstkontrollorgan Artikel und Texte der Tageszeitung "Österreich" nicht mehr prüfen dürfen soll. (sb, derStandard.at, 7.7.2012)
Die News-Gruppe stellt "Xpress" als gedrucktes Magazin ein, bastelt am Flaggschiff
"Bild"-Chefredakteur kehrt demnächst nach Deutschland zurück - Dem deutschen "Handelsblatt" erklärte er, welche Pläne er mit der "Bild"-Zeitung hat
G+J-Sprecher Christian Merl: "Ziehen uns sicher nicht zurück"
Magazin kündigt für Donnerstag erste Veröffentlichungen an
Neben Ida Metzger auch Hermann Sileitsch neu im Team - Michael Bachner wechselt von der Wirtschaft in die Innenpolitik
Der "Kurier" konnte "das letzte Habsburg-Rätsel" lösen und damit zurückschlagen - Dan Brown nichts dagegen
Artikel der Tageszeitung "Österreich" Anlass für das selbstständige Verfahren
Nicolas Beytout hat mit "L'Opinion" eine neue, auch gedruckte Tageszeitung auf den Markt gebracht
Er war bisher Leiter der Karriere-Redaktion bei der "Presse"
Unschuldsvermutung nicht verletzt - Strasser-Anwalt meldet volle Berufung
Iris Brüggler wird "Österreich am Sonntag"-Chefredakteurin - Farbmagazin soll ab Juni ausgebaut werden
Deutsches Fachmedium schürte Gerüchte, Bertelsmann wolle Gruner + Jahr verkaufen
"Österreich" will laut Geschäftsführer Oliver Voigt zwei Magazine starten
Nachrichtenmagazin berichtet von Stellenabbau und Sparprogramm im Ausmaß von 20 Millionen Euro - Springer-Sprecher nennt Zahlen falsch
Janina Lebiszczak-Schuster und Christoph Langecker übernehmen Chefredaktion
Sechs Mal pro Jahr
"Genuss Krone", "Business Krone", "Motor Krone Exklusiv" und "Style Krone"
Nadine Nordmann übernimmt nach der Ära Gernandt - Anpassung an neue Mediennutzung
Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin des STANDARD: Qualitätsmedien sind moderne Aufklärer
Emily Bell kritisiert "völlig sexistischen Bericht über Frauen in Machtpositionen"
Der bekannte Journalist informierte die Öffentlichkeit über Blogpost
Positive Bilanz für das Jahr 2012
Wünsche können via "Faktomat" deponiert werden
Der 30-Jährige hatte dem Boulevardblatt eine Geschichte über einen Fuchs-Angriff auf ein kleines Mädchen verkauft
aber wenn sie sich anhören, wie medienfreiheit missbraucht wird beginnen sie an der Zukunft der Demokratie zu zweifeln. Dabei sind nicht nur die Erren Faymann, Ostermayer &Co beteiligt. Das Modell wird auch von anderen Institutionen gefahren: Versuchen sie mal ins HAuptquarier von Greenpeace in Hamburg reinzukommen. Das sit stärker bewacht als das weiße Haus. Und die Chefs dort verdienen auch mehr als der Bundeskanzler.
Die Informieren uns wissentlich falsch, kampgnisieren und instrumentalisieren junge engagierte Leute, weil sie dadurch riesen Spenden bekommen - davon werden erst mal die Spitzengehälter bezahlt.
Und so ist das überall... auch bei Österreich.
Inserate gegen Meinung, Spenden - egal für was - durch Aufreger generiert.
Ich wuerde mir von jedem Abgeordneten erwarten, eine gewisse Anzahl an Reden im Plenum zu halten. Ein Parlamentarier wird nicht bloss zum diskutieren im geschlossenen Ausschuss gewaehlt, sondern muss auch von Zeit zu Zeit an die Oeffentlichkeit treten und seine Standpunkte formulieren.
Kopf unterstellt mit seiner Aeusserung indirekt, dass Behinderte dazu nicht in der Lage seien, bzw. dass andere Massstaebe anzulegen seien. Das halte ich fuer zutiefst diskriminierend.
Apropos tiefer geht's nicht mehr: Huainigg kaempft seit Jahrzehnten gegen Licht ins Dunkel und dessen antiquiertes Behindertenbild. Seine Bemuehungen werden dann regelmaessig von seinen Parteifreunden kontakarriert, die dort schamlos mitspielen. Tiefer geht's also immer noch
Bei der Licht ins Dunkel Sache geb ich Ihnen recht. Bei den Reden nur begrenzt. Soweit ich weiß ist es für DDr. Huainigg alles andere als leicht eine Rede zu halten. Sie ist aber garantiert inhaltsvoll und nicht so, wie bei den lautesten, gespickt mit Worthülsen. Es macht also schon einen Unterschied, wer eine Rede hält. Dazu sollte zwar Öffentlichkeitsarbeit eine Rolle spielen, aber eben nicht die wichtigste. DDr. Huainigg betreibt, gemessen an der Größe seiner Zielgruppe, eine Nischenpolitik, die aber extrem wichtig ist. Und arbeiten tut er nicht zu wenig, da bin ich mir bei ihm, im Gegensatz z.B. vom Ex-Schweigekanzler, ganz sicher. Dem seine Arbeitsleistung hat der Redeleistung entsprochen: NULL
Wenn er "der faulste" wäre - im Grunde ist's mir gleich, weil mir alle Politiker inzwischen zutiefst suspekt sind - gleich mit der Behindertenkeule zu attackieren, ist billig.
Wenn jemand behindert ist, kann er nicht faul sein?
Oder darf nicht in Medien gescholten werden?
gut, der Kopf ist zurecht empört, eventuell liest er die Zeitung aber schon länger, dann hätte er schon viel früher empört sein können: über die Vorverurteilung so mancher Unschuldiger als Vebrecher inkl Foto und mehr oder weniger Klarnamen, die vielen privaten Fotos die man von Opfern und Tätern diverser Verbrechen und sonstigen Tragödien zeigt (die meisten dürften via FB organisiert worden sein), über die geschmacklosen Interviews mit Angehörigen, entfernt Verwandten und Nachbarn von ebendiesen Opfern oder über die Leitartikel wo am Montag vehement Hott gefordert wird und am Dienstag Hü!
Dieses tiefe Schmierantenblatt ist sowieso nur ein Verschnitt der BILD: schlecht oder gar nicht recherchiert, orthographisch und stilistisch unter aller Sau, vollgestopft mit überflüssigen Promi-Schmarr'n, keine Betreuung der Foren etc. - um es in der dort verständlichen Sprache auszudrücken: Boulevard pur.
Dass sich gerade die ÖVP für Behinderte stark machen will, gehört aber auch unter dieselbe Kategorie, nämlich "Volksverarschung".
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.