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Wien - Das Luxusrestaurant Novelli muss zusperren. Nachdem das einst glanzvolle Lokal des Gastronomen Franz Haslauer bereits Ende vergangenen Jahres insolvent wurde, mit verändertem Konzept aber weiter auf Gäste hoffte, ist es nun endgültig vorbei.
Haslauer will einem Bericht der "Presse" zufolge den Standort halten und sein zweites, auf Pasta und Salate fokussiertes Restaurant "Limes" in die Novelli-Räume in der Bräunerstraße übersiedeln. Wo einst elaborierte Sternenküche geboten wurde, soll es ab Anfang August günstige Mittagsmenüs für Büroangestellte geben. Abends ist die Idee eines "mediterranen Beisls" angedacht.
Das Schicksal des bisherigen Limes-Standorts im Anker-Haus am Hohen Markt ist ebenfalls besiegelt: Es wurde an die erfolgsverwöhnte Schnitzel-Kette Figlmüller abgetreten. Nach einem Total-Umbau sollen die eigenwilligen, bei Touristen sehr beliebten Schnitzel-Interpretationen auch hier serviert werden. (red, DER STANDARD, 7./8.7.2012)
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Pause
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Ich finde es ziemlich gut, allerdings sehr teuer und nicht jedermanns Sache.
Zu kritisieren ist die mangelnde Knusprigkeit und fehlendes Abheben der Panier, auch die Alterungsfähigkeit ist mäßig.
Das verwendete Fleisch und das Fett sind gut.
Der Erdapfelsalat ist der Hauptgrund, warum ich noch hingehe.
Das Schnitzel bei Plachutta ist strukturell viel besser, aber geschmacklich wesentlich langweiliger, der Salat kann sich überhaupt nicht messen.
Beim Eckel muss ich das Schnitzel einmal wieder testen....
gebe ihnen da zum figlmüller ziemlich recht
es ist definitiv sehr gut wird aber shcnell kalt und wird auch oft schon nicht mehr sehr heiß serviert
der salat ist sehr süß und extrem gut
mithalten kann der plachutta da aber in keinem punkt (bei gleichem preis )
es ist halt trotzdem schon ein starkes stück für ein schweinsschnitzel mit salatbeilage und einem bier über 20 euro zu verlangen
solange es wer zahlt aber kein problem man muss ja nicht hingehen
das schnitzel ist extrem gut, wenn man es am liebsten sehr trocken mag und vor allem völlig platt paniert, ohne jeden anflug von wölbung und souffliertheit, die in der klassischen wiener küche als qualitätskriterium für ein ordentliches schnitzel gelten. außerdem finde ich es extrem toll, dass das schnitzel 16,90 ohne salat kostet. dafür ist es dann aber auch vom schwein und nicht etwa vom kalb. insgesamt ein package, das sich wohltuend von dem ganzen nepp abhebt, der in den wirtshäusern geboten wird. find ich alles wirklich extremst gutest.
von Geschäftsessen dramatisch reduziert hat und sich auch eine gewisse Gesellschaft nun eher öfter beim Staatsanwalt oder U-Ausschuß trifft als beim Business-Lunch, scheinen die Gourmets in Wien abhanden gekommen sein. Komisch. Und den B-Promis geht jetzt, nachdem der ORF auch ein wenig auf die Spar-Bremse gestiegen ist, auch ein wenig die Kohle aus.
Dass in der Wr. Innenstadt sowieso nur mehr Touristen in die "Gourmet"-Fallen treten ist eh klar oder kennt jemand einen einen echten Wiener, der nach Grinzing zum Heurigen geht?
ich war neulich nach einem kahlenbergausflug dort
glücklich bin ich aber nicht worden
es dürfte den wiener b promis aber anscheinend wirklich ein bisschen das geld ausgehen
alle lokale die für sie gemacht waren geht es wirtschaftlich schlecht
den echten gourmets wie steirercke oder evtl auch noch artner gehts dafür blendend
wenn man im fabios nicht im seitenblicke magazin ist wartet man mitunter 1h auf den tisch und wird dann auch nicht wirklich freundlich behandelt
auch wenn sie schwerer zu kriegen sind ist die reservierung fürs steirereck dann auch wirklich vorhanden
der hat in einer seiner ersten werbeauftritte genau diesen schas auch behauptet. obwohl ich darauf aufmerksam gemacht habe, war das egal.
mir kanns auch egal sein, weil ich bei billa und merkur aus versch gründen schon seit über 20 jahre nix mehr einkaufe.
Die kurioseste Weiterentwicklung der Legende verdanken wir Gerhard Tötschinger. Er schreibt in seinem Buch "Wünschen zu speisen": "Rund um das Wiener Schnitzel gibt es viele Gerüchte. Seine Herkunft ist aber ganz klar: die Lombardei. Und für den Augenblick, da diese scaloppa milanese auf quasi allerhöchsten Befehl zum Wiener Schnitzel wurde, gibt es einen Augenzeugen; einen Flügeladjutanten von Kaiser Franz Joseph, einen Grafen Attems."
dies wird von 2 leuten widerlegt: prof roman sandgruber und ein Berufsschullehrer
In der Tat war es in Wien schon vor 1848 üblich, Fleischstücke herauszubacken. Nirgendwo gibt es so viel Gebackenes wie in der Wiener Küche. Da haben sich die Wiener von den Mailändern nichts abschauen müssen.
es hat der kaiser von konstantinopel wie auch wahrscheinlich einige andere adelige herrscher sein fleisch gerne vergoldet gegessen(blattgold) weil gold eine gesundheitsfördernde wirkung zugesprochen wurde
die die sich das nicht ganz leisten konnten haben dann nach möglichkeiten gesucht das möglichst gut nachzuahmen
ein goldbraun gebratenes schnitzel hat sich dann halt relativ schnell als optisch ähnlichste lösung herausgestellt
und besser geschmeckt
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