Zurück nach München

6. Juli 2012, 19:45
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Israelische Olympioniken erinnern sich an 1972

Es begann mit Schuhplatteln: Bei der Eröffnungsfeier in München 1972 präsentierte sich der Gastgeber fröhlich folkloristisch.

Shaul Ladany, Holocaust-Überlebender und einer der weltbesten Geher, kam hingegen mit einer besonderen Verpflichtung: "Ich wusste, dass ich ein Repräsentant bin, und ich wollte zeigen, dass wir, die Juden, wir, die Israelis, stolz sind, auf deutschem Boden zu marschieren." Die Botschaften ließen sich nicht überbringen: Am 5. September, dem elften Tag der Spiele, wurde der Traum zerstört, als palästinensische Attentäter elf israelische Sportler als Geiseln nahmen. Am Ende waren alle Geiseln, fünf Terroristen und ein Polizist tot.

Zum ersten Mal kehren israelische Olympiahelden von einst zurück an den Schauplatz des Terrors. Ihre Erlebnisse dokumentiert der Biography Channel über Kabel und im Angebot von Sky, Samstag, 20 Uhr. (prie, DER STANDARD, 7./8.7.2012)

  • Sieben israelische Teilnehmer kehren an den Schauplatz des Terrors 1972 zurück.
    foto: biography

    Sieben israelische Teilnehmer kehren an den Schauplatz des Terrors 1972 zurück.

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