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Karachi - Nach dem Ende der Blockade der NATO-Nachschubrouten durchsuchen die pakistanischen Zollbehörden nun jeden Lastwagen für die internationalen Truppen in Afghanistan nach Waffen und Munition. Bisher seien die Container "stichprobenweise" durchleuchtet worden, von nun an erfolge dies bei jedem einzelnen Transport, sagte ein Sprecher der Zollbehörden in Karachi am Freitag. So solle sichergestellt werden, dass der Inhalt der Konvois den Richtlinien des pakistanischen Parlaments entspreche. Diese verbieten beispielsweise den Transport von Waffen und Munition.
Die Regierung in Islamabad hatte am Dienstag die im November nach einem tödlichen US-Luftangriff auf einen pakistanischen Grenzposten verhängte Blockade beendet. Die ersten Lastwagen konnten die Grenze nach Afghanistan bereits passieren. Während der Blockade waren aber allein in Karachi bis zu 1500 Lkw für die internationalen Truppen gestrandet. Die Wiedereröffnung der Nachschubrouten sorgte allerdings in mehreren pakistanischen Städten für Proteste. Islamistische Parteien und andere Gruppen gingen am Freitag in Karachi, Islamabad und in Multan gegen die Belieferung der NATO-Truppen auf die Straße. (APA, 6.7.2012)
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