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Sicher ist: So lange das Klonen von Nutztieren technisch und finanziell aufwändig ist, wird es sich nicht recht durchsetzen. Das kann sich aber relativ bald ändern. Die technologischen Fortschritte seit dem mittlerweile verstorbenen schottischen Klonschaf Dolly sind beträchtlich. Vor allem dürfte feststehen, dass Klonfleisch für den Menschen nicht gesundheitsschädlich ist, ja, dass es praktisch ununterscheidbar zu herkömmlich produzierter Ware ist: Fleisch ist Fleisch, klontechnisch gesehen.
Damit ist es an der Zeit, den Nutzen oder Nicht-Nutzen dieser Technologie zu diskutieren. Auch ohne geklonte Zucht hat die Nutztierhaltung irrwitzige Maßstäbe angenommen. Die herkömmliche (also nicht biologische) Produktion von Fleisch ist fast überall ein mega-industrielles Verfahren geworden, das von Gewinnstreben diktiert wird und bei dem jeder noch so kleine Produktionsvorteil ausgereizt wird.
So etwas mag beim Autobauen oder dem Zusammenlöten von Laptops angehen. Bei der Produktion von Rindern oder Schweinen sollten Tierschutz und Tiergesundheit nicht gänzlich aus den Augen verloren werden. Die Gefahr ist groß, dass durch Klontechnologie die Aufzucht noch weiter industrialisiert wird. Wie bei der Gentechnik in der Landwirtschaft wird es am Konsumenten liegen, ob er Druck erzeugt und Klonfleisch erst gar nicht in den Warenkorb legt. Fleisch ist eben nicht Fleisch. (Johanna Ruzicka, DER STANDARD, 7.7.2012)
Da die EU mit sich selbst kämpft und keine Kraft für den Klimaschutz aufbringt, ist jede Privatinitiative willkommen
...... da kann man ja sicher irgendwas herumsbasteln und schon ist's lecker und was wirklich drinnen ist interessiert doch keinen. Hübsch verpacken muss man es halt UND billig soll's auch sein!
bringen soll. Die Telomere (Endstücke der DNA) werden verkürzt und damit die Lebenserwartung und um ordentliches Fleisch zu geben ist genetische Identität absolut nicht notwendig. Anders sieht das bei genetisch veränderten Tieren aus die zum Beispiel therapeutisch wichtige Proteine produzieren. Da gab es schon Versuche mit Schafen die Alpha1-Antitrypsin in der Milch absondern. Sachen wie Gerinnungsfaktor 8 (Hämophilie A) oder Gerinnungsfaktor 9 (Hämophilie B) wären da auch denkbar. Da habe ich ein Genom, dass über normale Zucht nicht vererbbar ist und dann macht klonen Sinn.
Telomere lassen sich mit dem Enzym Telomerase verlängern, aber Tiere werden immer geschlachtet bevor sie ein hohes Alter erreichen, also ist es nicht notwendig.
Ich meine, Sich über Lebensdauer bei Schlachtvieh gedanken zu machen ist etwa so sinnvoll wie das Auto für die Fahrt zum Schrottplatz voll zu tanken.
Ich glaube, es geht vor allem um das Klonen besonders guter Zuchttiere - damit es eben besonders viele Nachkommen von denen gibt.
Ein Klontier zu schlachten wäre tatsächlich reine Geld- und Ressourcenverschwendung.
Das Fleisch wird sich allerdings nicht von dem normnaler Tiere unterscheiden, daher wäre es auch im Sinne des Tierschutzes wesentlich vernünftiger, an den Aufzucht- und Schlachtmethoden anzusetzen, egal ob Klon oder nicht.
Es geht NICHT darum Tiere zu clonen, aufzuziehen um sie dann zu schlachten!!! Das wäre natürlich totaler Schwachsinn. Es geht darum, dass es gelungen ist "Fleisch" also tierisches Muskel- und sonstiges Gewebe DIREKT, ohne "Tier drum herum", zu produzieren. Dieser Prozess kann wahrscheinlich relativ schnell soweit vereinfacht und verbilligt werden, dass er mit den Fleischpreisen aus der Massentierhaltung konkurrieren kann. Vorteil: Keine grausame Tierhaltung und Schlachtung mehr. Es können Zellen der allerbesten Fleischsorten mit 100%iger Konstanz kopiert werden und der ganze Arbeitsablauf kann vollständig automatisiert werden. Nachteil: Wieder mal werden haupsächlich die Landwirte die "Zeche" zahlen.
.... lesen Sie bitte den zugehoerigen Artikel,
Auszug: u.a. " Laut der EU-Parlamentarierin Elisabeth Köstinger von der ÖVP gilt die EU-Kennzeichnungspflicht nur für Produkte aus Klontieren der ersten Generation. Für die „konventionell erzeugten Nachkommen" von Klontieren ist keine Kennzeichnung vorgesehen"...
es geht also nicht um die zweite Generation von Schnitzerln (gem. Ihrer Theorie), sondern um die naechste Generation von Schweinderln ....
die Aminosäuren kommen? Man kann sie synthetisieren aber das kommt bei den Meisten 10 x teurer als die natürliche Produktion. Da kaum stereospezifische Synthesen verfügbar sind entsteht ein Racemat, dass erst getrennt werden muss. Das heißt die Hälfte des Produkts ist für die Würscht.
Ich muss mich entschuldigen. Hab' den Artikel nicht richtig gelesen. Irgendwie wohl mit anderen Meldungen vermischt, die über Fortschritte bei der Zucht von Gewebe und ganzen Organen im Labor berichteten. Auch lese ich wohl zu viel SF. hahaha - Allerdings scheint mir die Idee Tiere zu clonen um sie hinterher zu schlachten so irr, dass ich's einfach nicht glauben konnte.
Das wird die wirkliche Alternative zur Tierzucht sein: Billiger, mit einem gesicherten Qualitätsstandard, ohne Leid für Tiere zu verursachen. Die Frage ist, ob die Menschheit gewillt ist, sich soweit zu bilden, dass diese Labormethoden nicht aus Unwissenheit a priori abgelehnt werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Dnadoc.
1. Tiere können nicht einfach geklont werden. Beim Klonen wird ein Zellkern eines zu klonenden Tieres in die Eizelle des Empfängers transferiert. Dieser Versuch ist nur in wenigen Laboren auf der Welt durchführbar und erfordert hochqualifiziertes wissenschaftliches Personal und eine hochtechnologische Laborausstattung. Es dauert mindestens mehrere Tage, wahrscheinlich eher Wochen, bis dieser Transfer funktioniert.
2. Dann hat man die Stammzelle, die in den Empfänger transferiert werden muss - und zwar in die Gebärmutter, was auch nicht im Vorbeigehen erledigt werden kann. Wurde die Stammzelle transferiert, wird sie in den meisten Fällen abgestoßen. Bei Dolly wurden 277 Eizellen angeimpft, daraus entstanden 29 Embryonen, von denen einer...
ich will es ganz einfach nicht!!!
und wenn eu und konsorten meinen, es für unseren markt erlauben zu müssen, beharre ich auf einer offensichtlichen deklaration.
dieses postulat soll übrigens für alle kennzeichnungen für lebensmittel gelten. offensichtlich und für jedermann verständlich!
einheitliche Verpackung,
vorne, riesengroß der Hinweis: Achtung, der Genuß von Klonfleisch kann Ihren Würgereflex außer Kontrolle geraten lassen und damit für Sie gesellschaftlich unannehmbare Auswirkungen mit sich bringen;
und hinten irgendwo ein Quadratzentimeter fürs Firmen- und Produktlogo.
Freundlichst
TF
vlt eine reduktion der ausfallsquote, durch künstliche befruchtung?
...oder ist eine einfach eine sukzessive Vorbereitung auf gentechnisch veränderte Tiere mit patent auf irgendwas bestimmtes, wie zb, ein saatgut, welches nur mehr für ein bestimmtes tier also einer Marke" verdaubar ist,... das klonen stellt einfach einen zwischenschritt dar, damit die Leute sich an diese sche..e gewöhnen,... hurra,...
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