Mehrere US-Studios planen Film über Wikileaks-Gründer Assange

"Es ist ein schwieriges Projekt, weil so viel von der Geschichte noch geschrieben werden muss"

Filmstudios in Hollywood wetteifern einem Medienbericht zufolge um die erste Verfilmung der Geschichte von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Das Problem bei dem Projekt sei allerdings nicht nur, einen passenden Darsteller zu finden, sondern vor allem das offene Ende der Geschichte, meldete das "Wall Street Journal" am Freitag.

Vorwürfe

Assange, dem Vergewaltigung vorgeworfen wird, kämpft seit mehr als einem Jahr gegen seine Auslieferung von Großbritannien nach Schweden. Er befürchtet, von Schweden in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm wegen der Wikileaks-Veröffentlichungen die Todesstrafe drohen könnte. Vor einigen Wochen flüchtete der Australier in der Hoffnung auf Asyl in die ecuadorianische Botschaft in London.

Schwieriges Projekt

"Es ist ein schwieriges Projekt, weil so viel von der Geschichte noch geschrieben werden muss", sagte die Produktionsleiterin der Dreamworks-Filmstudios, Holly Bario. Auch Time Warner, Universal Pictures und Annapurna Pictures sind dem Bericht zufolge an der Verfilmung interessiert.

Universal-Doku fast fertig

Die Projekte seien unterschiedlich weit fortgeschritten: Während die meisten Studios noch abwarteten, sei eine Universal-Dokumentation schon so gut wie abgedreht. Assange habe die Rechte an seiner Geschichte bisher allerdings nicht verkauft, die meisten Projekte stützen sich auf Bücher über den 41 Jahre alten Wikileaks-Gründer. (APA, 6.7.2012)

Share if you care
7 Postings
FREE ASSANGE FREE SPEECH FREE WIKILEAKS!!!

Wenn es die Amis drehen, wird Assagne doch sowieso nur als Verräter angeklagt.

Geht nicht, weil er kein US-Bürger ist. Wenn, dann könnte er für Spionage angeklagt werden. Reicht aber für die Todesstrafe.

Na das war doch klar

Dass da ein Film gemacht wird! Hab ich schon kurz nach seiner Verhaftung gesagt ;-)

...und dann laden die ihn ein, die Hauptrolle selbst zu spielen - im Auftrag der US Regierung selbstverständlich. Dann könnte man die weitere Entwicklung gleich mitdokumentieren.
Das nennt man dann "Realistische Unfalldarstellung"
;-)

man kann davon ausgehen, dass sein schwedenexzess kein einzelfall war

der film wirdn wohl eher ein pornostreifen

Man darf gespannt sein welches Narrativ dabei rauskommen wird.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.