Microsoft weist Gerüchte über Steuerbetrug in Frankreich zurück

Konzern bestätigt Kontrollbesuch von Finanzbeamten

Die französische Filiale des Software-Riesen Microsoft hat Gerüchte über einen möglichen Steuerbetrug zurückgewiesen. "Wir halten uns an die Finanzgesetze und dies in allen Ländern, in denen wir tätig sind", erklärte der Konzern am Freitag. Zugleich bestätigte er einen Kontrollbesuch der französischen Steuerbehörden am 28. Juni am Sitz der französischen Filiale in Issy-Les-Moulineaux bei Paris.

Durchsuchung

Einem Bericht des Enthüllungsblatts "Le Canard Enchaine" vom Mittwoch zufolge soll Microsoft mindestens einem französischen Kunden unter Einschaltung ausländischer Firmen Dienste in Rechnung gestellt haben, die in Wirklichkeit von seinen Angestellten in Frankreich erbracht wurden. Auf diesem Weg habe er in Frankreich Steuern eingespart.

Nach Informationen der Zeitung nahmen an der Durchsuchung des Firmensitzes gut hundert Finanzinspektoren und Beamte der Kriminalpolizei teil. Es habe sich um eine administrative Kontrolle gehandelt, sagte ein Sprecher von Microsoft Frankreich AFP. "Das ist banal, nicht Außergewöhnliches." (APA, AFP, 6.7.2012)

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