Warnung vor Hilferufen per Mail

6. Juli 2012, 15:24

Das Bundeskriminalamt warnt vor betrügerischen E-Mails, die angeblich in Not geratene Freunde aus dem Urlaub verschicken, um an Geld zu kommen

Das Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten Mails, die "Freunde" angeblich verzweifelt aus dem Urlaub schicken. Konkret handelt es dabei um E-Mails, in denen die verreisten "Freunde" um Hilfe in einer überaus unangenehmen Situation bitten.

"Ich bin in Madrid, Spanien und ich benötige deine Hilfe. Ich wurde überfallen und habe kein Geld!". Diese und ähnliche Formulierungen werden verwendet, um an das Geld der Empfänger zu gelangen. Versendet werden die Mails von zuvor gehackten Accounts. Es wird in Folge darum gebeten, zum Beispiel eine gefakte Telefonnummer anzurufen, meist die "Hotelrezeption", um so die Überweisungsdetails besprechen zu können. Die Zahlung soll dann über einen Geld-Transfer-Anbieter erfolgen. Eine Nachvollziehbarkeit ist hier schwierig, das Geld wird unter Verwendung eines gefälschten Ausweises abgeholt.

Das Bundeskriminalamt rät, sichere Passwörter mit entsprechender Länge, Groß- und Kleinschreibung und Sonderzeichen zu verwenden, damit Täter die Accounts nicht hacken können. Passwörter und Zugangsdaten zum E-Mail-Account sollten niemals bekannt gegeben und Geldbeträge nicht ohne Gegencheck überwiesen werden. Man sollte unbedingt versuchen, die betroffene Person persönlich zu erreichen. Wenn Geld mittels Transferdienst überwiesen wird, dann sollte das nur nach eingehender Überprüfung des Empfängers erfolgen.

Verdächtige Sachverhalte können jederzeit an die Internetmeldestelle des Bundeskriminalamts gemeldet werden. (red, derStandard.at, 6.7.2012)

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spam mails 4eva, sind extrem unterhaltsam.

so ein wixer

hat mir eine dieser Emails geschickt. Er gab an ein Freund (real existierender) zu sein, der gerade in Schottland ist und überfallen wurde usw. usw.

Ich hab daraufhin seine Freundin angerufen und gefragt was den der N alleine in Schottland macht ob sie sich getrennt hätte ;-)

die Sache war schnell aufgeklärt.

Ich hab mich mit dem Wixxer in Verbindung gesetzt hab ihm gesagt das ich das Geld per Sofortüberweisung an die Bank in ... schicke und hab die Polizei Schottland und die Bank informiert dass sich ein betrüger bei ihnen melden wird und mit folgendem code versuchen wird ein Geld zu beheben.

Der Code war natürlich ein Fantansie code.

ich hab leider nie mehr was davon gehört, bis heute

wer aufgrund einer solchen mail ohne rückfrage überweist,

ist auch nicht intelligenter, als jemand, der einen angekündigten "lottogewinn" lukrieren möchte, obwohl er gar nicht gespielt hat.

hunderte warnungen scheinen bei bestimmten menschen absolut nichts zu bewirken.

so gut können die freune aber nicht sein

wenn man nichtmal weiß ob sie wirklich in madrid sind oder nicht.

Sie sind dort! Wie haben die Gangster sonst das Passwort und Mail ausgespäht?

Indem sie sich sonstwo im Internet in den Account gehackt haben. das kann man auch z.B. aus Timbuktu, wenn es da Internet gibt.

Nur der Anruif sollte aus Spanien erfolgen, denn sonst könnte man an der Vorwahl erkennen, dass man gerade nicht aus Spanien angerufen wird - aber vielleicht ist das bei Leuten die auf so einen Schmäh reinfallen auch schon wurscht.

Ausspähen im Internetcafe ist um einiges einfacher als mühsames Hacking und phishing garantiert auch keinen Erfolg.

"Ich bin in Madrid, Spanien und ich benötige deine Hilfe. Ich wurde überfallen und habe kein Geld!"
FAKE! Madrid ist doch in Italien!

Wanns a Weh brauchts....

... ruafts (mailst) me an.......

Man kann ja zur Kontrolle zurück schreiben, daß

er/sie etwas beantworten muß was nur ein Freund von einem weiß. zB. Der Name des Hundes eines anderen Freundes - wenn nichts oder nicht der richtige Name zurück kommt, weiß man daß es ein Betrüger ist.

Vor Jahren hab ich eine Bank E-Mail bekommen!

Raika! Die hat nur so von Rechtschreibfehler gestrotzt!

Aber vor ein paar Wochen hab ich eine bekommen von AMAZON!

Die E-Mail war perfekt! Da mußte ich schlucken! Beinharte Aufforderung alle Kontodaten zu evaluieren oder ich werde gesperrt! Ohne Möglichkeit das rückgängig machen zu können!

Zuerst hab ich mich so über Amazon geärgert, dass ich meinen Acount sperren/auflösen wollte! Dann hat sich doch herausgestellt, dass Kriminelle dahinter stecken!

Na sowas!1einself

Wie viel Promille aller User verwendet wirklich ein Passwort wie "d5rZß$o02^X8qµ" ?

anstatt eines einprägsamen wie "schwiegermutterspinnt" ?

Ich zum Beispiel

Wenn Sie so was jeden Tag zweimal eingeben, können Sie es ziemlich schnell auswendig. Zur Sicherheit an für Dritte unzugänglicher Stelle handschriftlich (!) notieren. Und solange Sie es an keinem potenziel kompromittierten Rechner benutzen, müssen Sie es auch nicht ändern. (Die Behauptung, man solle sein Passwort einmal monatlich ändern, ist in dieser Allgemeinheit ausgemachter Quatsch.)

Zufälligerweise passierte just meiner Schwiegermutter dieser Tage genau der im Artikel beschriebene Sachverhalt. Ihr Passwort war zwar nicht "schwiegermutterspinnt", bewegte sich aber auf demselben Sicherheitslevel. Und eine eher entfernte Bekannte wunderte sich zwar, warum ausgerechnet sie um Hilfe gebeten wurde, schickte aber mal eben EUR 600. Tja...

Da mittlerweile in vielen Fällen auch Leerzeichen in Passwörtern vorkommen dürfen, kann man auch einen leicht zu merkenden Satz wählen.
Wie wäre es z.B. mit: "Ich glaub mein Passwort ist sicher 142536."

das wäre das Passwort
"IgmPis 142536" (die Anfangsbuchstaben der Worte) wesentlich sicherer, da es mit keinem hinterlegten Wörterbuch gehackt werden kann

So ein Passwort wäre kaum sicherer

da es lauter reguläre Worte enthält, nach der entsprechende Crackprogramme als erstes suchen. Wenn Leerzeichen und Zahlen mitberücksichtigt werden, dauert die Suche dann nur unwesentlich länger als bei der "schwiegermutter".

Wenn man nicht im tiefsten Dschungel urlaubt, kann man- notfalls über die lokale Polizei- Kontakt zu einer österreichischen Auslandsvertretung herstellen, die im Notfall hilft. Als mir in Oslo in einem Restaurant die Handtasche inklusive Pass gestohlen wurde, habe ich die Botschaft kontaktiert ( ich wollte wissne, ob ich mit dem personalausweis, der -ebenso wie Geld und Karten- im Hotelsafe lag, heimreisne konnte). Die erste Frage des Mitarbeiters der Botschaft war "´Brauchen Sie Geld?".

"Die erste Frage des Mitarbeiters der Botschaft war "´Brauchen Sie Geld?"."

Richtige Antwort: "Na sicher, immer!"

Am Bild

schreibt einer seine Email in Basic, und grottenschlechtem auch noch :-)

Und für was braucht man bei einer Mail die RGB Werte bearbeiten?

das erste solche mail hab ich schon vorletztes jahr bekommen..

Hilferufe, absurd!

Wer auf so einen Mist hereinfällt hat es selber verdient!

Kann ich fast nicht glauben,

daß man im Bundeskriminalamt schon einmal etwas von "Email" gehört hat...

so wie auf dem bild programmier ich meine emails auch immer.

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