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Maria Fekter hat sich mit der Schweizer Amtskollegin schon vor etlichen Wochen geeinigt.
vergrößern 700x425Wien - "Lieber spät als gar nicht erwischt", kommentierte Finanzministerin Maria Fekter (VP) am Freitag das Schwarzgeld-Steuerabkommen mit der Schweiz. Mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP wurde es im Nationalrat beschlossen. Am 1. Jänner tritt es in Kraft. Während die Opposition das Abkommen als lückenhaft wie Schweizer Käse geißelte, dürfen sich Steuerberater und heimische Banken bereits jetzt freuen.
Bei den Beratungsgesellschaften Deloitte und KPMG haben sich laut eigener Auskunft bereits mehrere hundert Österreicher gemeldet, die ihr Geld im Nachbarland gebunkert haben und nun wissen wollen, was sie tun sollen. Wie schon im Vorfeld vermutet, wollen die wenigsten die anonyme Abgeltungssteuer in Anspruch nehmen. Dabei liefert die Schweizer Bank zwischen 15 und 38 Prozent (je nach Dauer der Steuerflucht und Höhe des Vermögens) an den heimischen Fiskus ab. Künftige Erträge werden mit 25 Prozent besteuert. Im Gegenzug darf man weiter den Schutz der Anonymität genießen.
Laut Friedrich Fraberger von KPMG greifen aber 90 Prozent der Steuerflüchtlinge zur Selbstanzeige. Warum sie das tun? Auch die Selbstanzeige wirkt strafbefreiend - sie kommt in aller Regel aber deutlich günstiger. Im Schnitt fallen acht bis zwölf Prozent des Vermögens an. Roman Leitner von Leitner&Leitner berichtet aber auch von Fällen, die mit einer Nachzahlung von nur drei bis vier Prozent davonkommen. Die Erklärung dafür: Finanzdelikte vor 2003 sind verjährt. Bezahlt werden muss also nur ein Viertel des Ertrages ab 2003.
Großvermögen bleiben
Bernhard Gröhs von Deloitte berichtet von einer 80-prozentige Quote an Selbstanzeigen. Was die heimischen Banken freuen wird: Zumindest kleinere Vermögen (bis eine Million Euro), die den Großteil der Fälle ausmachen, werden in aller Regel nach Österreich transferiert. "Die denken sich: Jetzt ist mir der Aufwand mit der Schweiz zu groß." Größere Vermögen bleiben eher in der Schweiz. Gröhs spricht von 50 Prozent der Fälle, Fraberger sogar vom Regelfall.
Aus Gesprächen mit Schweizer Bankern wisse er aber auch, sagt Fraberger, dass rund ein Viertel eine dritte Variante wählt: Jene der still und heimlichen Überführung des Geldes nach Österreich. Diese Leute zeigen sich also nicht bei der Finanz an, zahlen aber auch keine Abgeltungssteuer. Bei Bartransporten besteht dann freilich das Risiko, beim Zoll erwischt zu werden - die Strafen sollen demnächst erhöht werden.
Viele würden das Geld aber einfach überweisen, sagt Fraberger. Wenn der Transfer von einem Namenskonto aus der Schweiz auf ein Namenskonto in Österreich erfolge, bestehe nur ein geringes Risiko, dass die Bank eine Meldung wegen Geldwäscheverdachts mache, sagt er. Das Verschieben des Geldes in andere Steueroasen, etwa in Asien, ist laut den Beratern eher die Ausnahme. Es sei mit weiteren OECD-Abkommen zu rechnen, begründet Leitner. Mittlerweile sei er auch viel in Vaduz unterwegs, erzählt Fraberger. Viele Liechtensteiner Steuerflüchtlinge gingen davon aus, dass bald auch für sie ein Steuerabkommen beschlossen wird. (Günther Oswald, DER STANDARD; 7.7.2012)
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Die Besteuerung von 25% betrifft ja nur den nominellen Vermögenszuwachs! Und dann nur einige 100 Leute, und 80% dieser Leute mit Vermögen unter 1 Million Euro (1 Mio Euro Guthaben ist lächerlich wenig) -> Und dann aber 25 Milliarden (25.000 Millionen) an zusätzlichen Einnahmen aus diesen Abkommen schätzen?
Bitte also nochmal die Zahlen prüfen. Da stimmen mehrere Zehnerpotenzen nicht. Wenn es mit den Kopfrechnen nicht mehr so klappt -> Taschenrechner verwenden. ;-)
25 mrd. euro schätzt man - und ein paar hundert hätten sich angeblich gemeldet (114? oder 250? ... wieviele waren es denn?). wie gedenkt man das zu überprüfen? übernehmen jetzt ch banken die aufgaben des ö-finanzinisteriums wahr? wie rechtl. gedeckt, mit welcher motivation? warum darf sorglos geld weiterverlagert werden? warum nimmt eine politik die sonst nie darum verlegen ist, ihre wählerinnen mit teuren geschenken bei laune zu halten, in kauf, die summe steuerzahlender wählerinnen komplett zu verars..en? welche auswirkungen hat dieses abkommen auf laufende untersuchungen und gerichtsverfahren?
"....ein geringes Risiko, dass die Bank eine Meldung wegen Geldwäscheverdachts mache...."?
WTF?
Aber als nicht vermögender werden einem die Steuern praktischerweise automatisch abgezogen.
Wie wärs wenn man die Banken in die Pflicht nimmt?
Ach ja, geht ja nicht in Österreich, denn da würde man sich als Politiker ja mit der Giebelkreuzler-Krake anlegen!
Für was?
Was bringen diese Steuern?
http://www.rp-online.de/politik/d... -1.2901273
ESM Chef verdient mehr als Merkel.
Oder einen Aufzug in einen Weinkeller in Brüssel für die Witwe eines Politiker da sie schon zu alt ist die Stufen hinunterzugehen.
Unterstützen Sie etwa die offizielle Mafia?
Genau das wird mit diesem Steuergeld gemacht.
Der Staat hat dafür zu sorgen das die Steuergelder ordentlich verwendet werden, die EU hat Europa ein Loch beschert. Die Leute werden jetzt länge mal breite abgezogen vom Staat wohlgemerkt.
Und wer sein Schutzgeld nicht bezahlt bekommt Probleme.
Steuern haben nur dann einen Sinn wenn sie auch sinnvoll verwendet werden, und das fehlt derzeit.
Ich bekomm auch so alles, was ich brauche. Wenn ich krank bin, geh ich ins Spital. Die fragen dort nicht nach meinem Steuerbescheid. Werde ich bedroht, geh ich zur Polizei. Wenn es brennt ruf ich die Feuerwehr. Die kommt, ohne nach meinem Steuerbescheid zu fragen. Ich finde es gut, dass meine Steuerdaten geschützt sind. Ich brauch keine Steuern zahlen und krieg alles. Nur Dumme zahlen Steuern. Und die Sozialkassen werden von denen geplündert, die nicht dumm sind.
"zusammenbricht"
Die Länder machen Jahr für Jahr mehr Schulden, sprich das System funktioniert nicht, und das nicht nur durch Feuerwehr, Krankenhäuser usw. sondern auch durch Korruption, Freunderlwirtschaft usw.
Man hat den Leuten in der DDR und UDSSR auch eingebläut das alles funktioniert bis sie aufgeben mussten da Sie kein Geld mehr hatten.
Finanzgeschichten bleibe ich skeptisch:
Wie lässt sich tatsächlich überprüfen, ob alle Vermögen von den Banken wirklich korrekt angegeben und versteuert werden?
Da gibt es sicherlich einige elegante Möglichkeiten, nicht alle Steuerbetrüger aufzulisten, die Guthaben zu "schrumpfen", oder einfach nur einen gewissen kleinen Obolus abzuliefern, um die Ermittler zufrieden zu stellen ohne weiteres nachbohren.
Bei allem, was in jüngerer Zeit jetzt bei den Banken nach und nach alles so aufgedeckt wird, dürfte das Vertrauen der Öffentlichkeit in diese Finanzfiguren ziemlich fehlen.
Bin mal gespannt auf die nächste Befragung der Bevölkerung zum Ansehen bestimmter Berufe. Vermute, Banker und Versicherungsfritzen geben sich da sich ziemlich wenig.
99.9% der menschen möchten ihr geld nicht zum leben verwenden, sondern vermehren.
im endeffekt ist es völlig egal ob jemand 0€ oder 10.000.000€ hat, er wird IMMER für seine lebenskosten "zusätzliches" geld wollen.
auch wenn man mit 1.000.000€ ein echt tolles freies leben führen könnte, die wenigsten würden verstehen wenn dies bedeuten würde am Ende nichts mehr zu haben.
Für die "Vermehrung" ihres Geldes arbeiten in der Zwischenzeit die, die nie was besitzen.
Wer meint: "Ja meine Kinder sollen ja auch noch was von mir haben!", dem werden's die Enkerln danken, wenn sich deren Erbe durch (Hyper)Inflation und soziale Krisen, im schlimmsten Fall Krieg, irgendwann in Luft auflöst.
Man will sich ja auch noch etwas für seinen Lebensabend, sprich die Pension auf die Seite legen.
Erstens kann man ja nicht sicher sein, was man an Pension bekommt, falls überhaupt, und weiters will man sich das eine oder andere Leisten können, für das man bei regelmässiger Arbeit einfach keine Zeit hatte.
So ganz ohne Sparstrumpf, oder vielleicht sogar mit einem Kredit am Laufen, unterstütze ich doch dieses %§% System noch.
Einerseits will mans "den Kindern" geben, damit sies besser haben.
Andererseits: Weiß ich wann ich sterbe, woran ich vllt erkranke und wieviel Geld ich dann für mich brauche?
Sicher, aber einer gewissen Menge an Geld sind solche Überlegungen irre-relevant.
Alles geht langsam in die Richtung Selbstjustiz.
Jeder 40h arbeitende Mensche kann sich doch nur ver****** vorkommen.
Nicht nur dass uns das Geld dann in der Staatskassa fehlt, wird es dann noch dort gekürzt wo eh schon zu wenig ist.
Die Justiz und Finanz ist anscheinend schon zu 95% bestochen und drückt brav beide Augen zu und die Politiker hänge mit drinnen, sonst würden sie was dagegen machen.
Aber die Faukheit vergeht den Österreichern langsam, weil jeder langsam merkt, dass er nur mehr ausgenommen wird.
Wenn es irgendwo in Afrika solche Zustände geben würde, von denen die Leute so gut informiert wären wie wir, dann würde es schon längst Bürgerkriegsähnliche Zustände geben. Aber anscheinend will unsere Politik dies...
wenn die leute mal aufhören der karotte nachzulaufen, weil sie meinen eh nichts mehr zu verlieren zu haben, dann werden "die da oben" schön aus der wäsche schaun.
"die da oben" haben nämlich SCHON was zu verlieren.
viel energie (auch geld) geht momentan in die beruhigung der massen. viel energie, die man besser nützen könnte.
aber wenn man die energie besser nützen würde, also wirklich sozial und auf echte stabilität gerichtet, ergäben sich daraus vermutlich unumkehrbare gesellschaftliche effekte.
das ist natürlich nicht im interesse derjenigen, die im jetzigen system von der arbeitsleistung der "kleinen leute" leben und sich damit brüsten jenen im gegenzug jobs und arbeit zu bieten.
womit ich wieder bei der karotte vom anfang wäre. ende
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