Top Ten: Die liebsten Arbeitgeber der Studenten

Ansichtssache
6. Juli 2012, 17:55

Laut dem neuesten Ranking des auf Employer Branding spezialisierten Unternehmens Universum sind Red Bull und Google die attraktivsten Arbeitgeber für österreichische Wirtschafts- und Technikstudenten.

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fotos: apa/epa/kai forsterling, ap/paul sakuma
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Platz eins

Wirtschaftsstudierende würden am liebsten bei Red Bull arbeiten, Studierende einer technischen Fakultät am liebsten bei Google.

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Hmm...

Das macht mich alles irgendwie traurig.

Sich den Arbeitsplatz nach dem Image der Marke auszusuchen

ist irgendwo zwischen naiv und dumm. Wie im Forum diskutiert, zählen da ganz andere Sachen.
Mich schockiert diese Umfrage eher; Kennt ein Student trotz seines Studiums in einem Fachgebiet keine anderen Firmen, als die, von denen wir Werbung sehen?

hidden champions sieht man halt eben nicht

Bei Red Bull kann man jeden Tag dutzende Dosen trinken und mit einem Audi-Dienstwagen von einem Sportevent zum anderen brausen. Bei Google kann man das Google Logo in unzählige coole Varianten redesignen und sonst die unzähligen Sozialleistungen abstauben. In beiden Fällen verdient man schon am Start des Berufslebens einen Haufen Kohle.

Tja, so stellt man sich als Student die große, weite, coole Welt vor.

nicht zu vergessen ...

... das tolle iMiev-Elektroauto der IBM, dass du dir für Kundentermine innerhalb Wiens ausborgen kannst - außerhalb wirds mit dem Strom problematisch :)

Und während auf der Titanic alle saufen, jodeln, feiern und über Karriere feixen, stürzt die Kiste die Niagara-Fälle runter.

wenn intressiert in der frage die meinung von studenten?

wenn es sich nicht um berufsbegleitend studierende handelt, dann haben viele noch nie gearbeitet oder arbeiten vielleicht nebenbei für 10-15 stunden.

für deine umfrage "die liebsten unis" würde man doch auch nicht lehrlinge befragen oder?

es sagt uns zumindest, dass manche betriebe an ihrem image arbeiten sollten. sie wollen ja doch die besten absolventen und nicht die, die halt überbleiben ;).

Oder genau umgekehrt!

Nachdem selbst so ein bekannt mieser Arbeitgeber wie Red Bull nur wegen des Produktes bei den Studenten als megapopulärer Arbeitgeber gilt, ist bewiesen, dass es völlig egal ist, ob man sich um sein Arbeitgeberimage bemüht oder nicht...

wen genau wollens denn zum thema "die liebsten arbeitgeber von Wirtschafts- und Technikstudenten" sonst befragen, wenn nicht studenten?

hier geht es nicht um die beliebesten arbeitgeber, wie man klar herauslesen kann.
vorausgesetzt, man ist in der lage eine so einfach umfrage ordentlich zu lesen ;-)

universum - auch das ist klar zu lesen - ist auf employer branding spezialisiert.
dabei geht es natürlich auch darum, welchen stellenwert ein arbeitgeber bei leuten hat, die noch nie für ihn gearbeitet haben.

ich kritisiere ja schon die fragestellung an sich

und wenn es um die marke geht, dann sollte man nicht sagen "der beliebteste arbeitgeber " sondern "die beliebteste marke".

es geht nicht um die marke, die der arbeitgeber produziert es geht um die "Marke Arbeitgeber"

vielleicht wollens den begriff "Employer Branding" mal googeln ;-)

die fragestellung an sich ist genau die richtige für das gewünschte ergebnis. mag schon sein, dass dieses ergebnis für sie nicht relevant ist, aber die untersuchung wurde ja auch nicht für sie gemacht.

für arbeitgeber, die ihre HR aufgaben gewissenhaft wahrnehmen, ist diese information viel wert.

falsch

der HR-abteilung ist diese umfrage ziemlich egal denn bei personengruppen die selber nicht arbeiten hat höchstens die marketing-abteilung gut gearbeitet wenn die meinen, daß es ein super-arbeitgeber ist ohne irgendeine grundlage für ihre meinung.

dein Gefasel versteht niemand.

nachdem sie den wichtigsten teil meines postings offensichtlich überlesen haben, hier nocheinmal für sie:

"vielleicht wollens den begriff "Employer Branding" mal googeln ;-) "

sollte ich?

bei wikipedia der 1.satz: "Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung...."

und was sagte ich - das spricht höchstens für die marketingabteilung wenn diese leute ein gutes bild vom unternehmen als arbeitgeber haben.

vielleicht lesens über die erste zeile hinaus?

"Das Ziel von Employer Branding besteht im Wesentlichen darin, aufgrund der erhofften Marketingwirkung die Effizienz der Personalrekrutierung als auch die Qualität der Bewerber dauerhaft zu steigern. Außerdem sollen qualifizierte und engagierte Mitarbeiter durch eine höhere Identifikation und durch den Aufbau einer emotionalen Bindung langfristig an das Unternehmen gebunden werden."

natürlich werden marketingMETHODEN angewandt (schließlich ist jeder unternehmensbereich mit dem marketing verknüpft) aber interesse am employer branding hat in erster linie die personalabteilung.

nichts anderes hab ich geschrieben.
und ob sie das ganze als sinnvoll betrachten oder nicht, ändert nichts an der korrektheit der berfragung.

Ach du meine Fresse. Was besseres fällt euch nicht ein? Verdammt noch mal, ihr hab doch studiert!

nein, sie studieren

können auch im ersten semester sein

Traumwelt

Tja, als Student hat man noch Träume :-) Loreal für die Damenwelt, das kennt man vom Schminken und als Bursche will man ein Audi oder BMW fahren, am besten beim Formel 1 im Red Bull Team. Siemens, Voest kennt man aus der Generation der Eltern als gutgehendes Unternehmen.
Am 1. Arbeitstag kommt das Erwachen. Bei Loreal herrscht Zickenterror und bei den technischen Unternehmen kämpft man um Aufträge. Die Bezahlung ist generell nicht mehr war sie einmal war.
Auuuuuffwaaachen!

Wenn ich in meiner Jugend gefragt wurde, was ich einmal werden will,

habe ich wahlweise "Bankräuber" oder "Pensionist, so wie du Omi" geantwortet.

mit "jugend" meinen sie die studentenzeit? :-)

ich wollt immer ölscheich werden :-)

und solange mir geld egal war (vor den taschengeldzeiten :-) ) war mein wunschtraum "Schreiner", damit ich auch mal einen pumuckl krieg :-)

Dass junge, unverbrauchte Menschen beim heutigen Stand der Welt sich nichts anderes wünschen als bei Red Bullshit oder bei einer Wirtschaftskratzlei den Meier abzugeben,

schlagelt mich halt doch ein wenig.

Ich weiß nichts wie ich's beschreiben soll, aber irgendwie habe ich das Gefühl von einer Art Unterhaltungsnarkose.

http://www.workhardplayhard-film.de/trailer.htm

„Angriff auf das Individuum … Es erfasst einen zugleich Kälte und Angst.“
Frankfurter Rundschau

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